Abschreibung Software Lizenzen

Tilgung von Softwarelizenzen

Abschreibungen auf Software Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen linear über die betriebsgewöhnliche Lebensdauer (AfA-Tabelle), die Anschaffungskosten und den Einstandszeitpunkt. Im Falle von Zugangsstichtagen unterjährig wird der Abschreibungsbetrag im ersten und vorigen Jahr in die Monate der Nutzung der Anlage umgewandelt. Die Ergebnisse liefern einen AfA-Plan für alle betroffenen Steuerjahre. Übersichtliche Diagramme für die Abschreibungs- und Restwertentwicklung der Anlage machen den Taschenrechner zu einem sinnvollen Instrument.

Rechner und ihre Software prägen heute viele Betriebsprozesse. Sie gelten steuerrechtlich als immaterielle Vermögenswerte und können entsprechend wertberichtigt werden. Mithilfe unseres AfA-Rechners können Sie auf einfache Weise die Abschreibungshöhe für Ihre Software unter Beachtung der wirtschaftlichen Lebensdauer errechnen. In einem AfA-Plan sind die zu abschreibenden Werte genau über die jeweiligen Geschäftsjahre verteil.

Dabei handelt es sich um Produkte, die entweder von vielen Benutzern verwendet werden (z.B. Microsoft Office) oder um Individualsoftware. Nur wenn das Produkt mit dem Rechner keine Verbindung herstellt, d.h. wenn es auf der Abrechnung gesondert aufgeführt ist, kann es als Vermögenswert aufgezeichnet werden. Das Bundesfinanzamt hat beschlossen, dass es sich um einen Immaterialgüterwert handelt, auch wenn er auf einem Datenträger wie DVD oder USB-Stick zur Verfügung gestellt wird.

Aufgrund des Einkommensteuergesetzes 7 und des Handelsgesetzbuchs 253 werden verschleißbehaftete Vermögensgegenstände über ihre erwartete wirtschaftliche Lebensdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt nach der Equity-Methode. Die Abschreibung reduziert den Unternehmensgewinn als Aufwand. Software, die im Zusammenhang mit Hardwaren angeschafft wurde, wird ebenfalls planmäßig abgewertet. PCs, Laptops und ähnliche Geräte werden über drei Jahre hinweg abgewertet.

Für CNC-Maschinen hingegen gilt eine Abschreibungsfrist von 8 Jahren. Für handelsübliche Standard-Software liegt die erwartete wirtschaftliche Lebensdauer bei 3 Jahren. Kundenspezifische Sonderprogramme hingegen werden in der Praxis in der Praxis über 5 Jahre amortisiert. Software, die nur allgemeingültige Informationen enthält und auch von jedermann im Fachhandel zu einem vernünftigen Kostenaufwand gekauft werden kann, wird als triviale Software eingestuft.

In der Rechnungslegung werden diese Pläne als geringwertiges bewegliches Vermögen (GWG - Low-Value-Assets) klassifiziert und entsprechend wertberichtigt. Wenn sie günstiger als 250 EUR (bis 2018: 150 EUR) sind, können sie direkt als Aufwand gebucht werden. Liegt der Warenwert unter 800 EUR (bis 2018: unter 410 EUR), sind diese als GWG zu bilanzieren und am Ende des Erwerbsjahres wertzuberichtigen.

Bezahlte Aktualisierungen werden nicht als eigenständige Software betrachtet, sie können daher immer unmittelbar als Aufwand gebucht werden. Sie können auch unseren Beitrag über die Abschreibungen von Firmenwagen oder über die Abschreibungen von Grundstücken (Gewerbeimmobilien) nachlesen.

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