Amazon Nachteile

Nachteile von Amazon

Der Verkauf über Amazon hat mehrere Vor- und Nachteile. Auch für Einzelhändler, die ihre Waren nicht (nur) über Amazon.com verkaufen, bietet der Versandriese Amazon sein Fulfillment-Programm an.

Vor- und Nachteile & Nachteile

Der Verkauf über Amazon hat mehrere Vor- und Nachteile. Sie wollen es selbst verschicken oder an Amazon outsourcen ("Shipping by Amazon" / FBA)? Welche Märkte oder in welchen Länder wollen Sie Ihre Artikel ausstellen? Zur Zeit gibt es die folgenden Amazon-Marktplätze: Deutschland/Österreich, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, USA Kanada Mexiko, Brasilien, Indien, China, Japan und Australien.

Nicht alle Produktkategorien werden jedoch auf allen Märkten offeriert - z.B. kann Kleidung nicht in Italien oder Spanien vertrieben werden. In der EU können Sie - wenn Sie wollen - von einem einzelnen Depot aus in alle europäischen Staaten ausliefern oder Ihre Waren in jedem einzelnen Staat separat einlagern. Beide haben Vor- und Nachteile.

Eine Amazon-Werbekampagne gibt Ihnen die Chance, Ihre Umsätze von Ihren Wettbewerbern zu differenzieren.

Märkte: Vor- und Nachteile von Amazon, egay & Co. für Shop-Betreiber

Online-Marktplätze wie Amazon und abiotisch erscheinen auf den ersten Blick als Schaffung von gegenseitigem Nutzen. Shopbetreiber im E-Commerce nutzen die Bekanntheit und hohe Reichweiten von Marktplatzbetreibern und Plattformanbietern wie Amazon, die ebenso selbst als Dealer agieren und ihr Produktangebot ausbauen, ohne ihre eigene Produktvielfalt erhöhen zu müssen. Die Vor- und Nachteile von Online-Marktplätzen haben wir in einem kurzen Überblick zusammengestellt.

Nach Angaben von Amazon kommen jeden Monat 85 Mio. Menschen zu Amazon.com. Dealer melden eine durchschnittliche Umsatzerhöhung von 50%, sobald sie als Marktplatzhändler auftreten. Die Unternehmenszahlen können nicht verifiziert werden, jeder Einzelhändler wird andere Wachstumsraten haben. Noch immer sind Amazon (Provisionslink) und die Firma ecay die Nutznießer dieser Entwicklungen (hier am Beispiel der "Unterhaltungselektronik"), so dass auch die Einzelhändler auf diesen beiden Handelsplattformen davon partizipieren können.

Auch in diesem Produktsegment setzen viele Produzenten auf den Vertrieb ihrer ausgelaufenen Modelle, Retouren und B-Ware über den Vertriebskanal Ebay. Der Marketplace ist dementsprechend interessant und beliebt bei Technologiefans, die heute über reichweitenstarke Weblogs bedeutende Mitbewerber sind. Vor allem KMU und Spezialhändler in Nischensegmenten, die nur eine niedrige Bekanntheit erreichen konnten, können von der Reichweiten der Marktplatzanbieter zulegen.

Dealer können ihren Laden nicht nur über ihren Shopeintrag, sondern auch über ihre Offerten auf eBay, Amazon Marketplace oder meinpack in den Preissegmaschinen bewerben. Unter der Annahme der Kundenzufriedenheit bieten die Online-Marktplätze auch Chancen zur Nachbetreuung. Und hier ist es, wo es einen Vorsprung gibt: Dealer können sich durch die Rolle des "Preferred Seller" wieder in den Sinn kommen.

Für sie ist es auch interessant, dass sie innerhalb ihres Ebay-Angebots auf ihre Web-Shops verweisen können, eine Option, die Amazon nicht erlaubt. Mit dem allumfassenden Aspekt der Märkte, die sich heute als digitaler Fullrange-Anbieter sehen, entsteht ein Umfeld und ein Einkaufserlebnis, das in Bezug auf die Produktvielfalt und die Attraktivität kollaborativer Beratungssysteme in der Regel dem des eigenen Web-Shops vorzuziehen ist.

Als Marktplatz-Anbieter liegt Amazon in diesen Fragen klar vor dem E-Bay. Insofern repräsentieren die Märkte nicht nur zusätzliche Absatzkanäle, sondern treten als virtuelle Einkaufszentren auf, die eine korrespondierende Erfahrungswelt erzeugen und damit auch Impulskäufe stimulieren. Marktplatzentgelte sind ein nicht unerheblicher Zusatzkostenfaktor, insbesondere bei Massenprodukten mit geringen Gewinnspannen.

Daher benötigen Dealer ein gutes Gefühl für ihre Gewinnspannen und eine präzise Kenntnis über die Honorarstruktur des entsprechenden Marktes. Bei den meisten Marktplatzanbietern liegt der Schwerpunkt auf den Produkten und nicht auf den Händlern. Darüber hinaus werten Marktplatz-Betreiber wie Amazon natürlich auch die Tätigkeiten ihrer Drittanbieter aus, um selbst davon zu partizipieren.

Wer seine Waren gleichberechtigt über den Web-Shop und die Märkte anbietet, muss seine Lagerbestände über mehrere Vertriebskanäle hinweg aufeinander abstimmen. Dafür gibt es zwar Werkzeuge, die aber neben den Gebühren für den Marktplatz einen weiteren Kostentreiber darstellen. Zur Sicherstellung einer angemessenen Warenpräsentation und zum Schutz des eigenen Markenimages hat Adidas kürzlich den Vertrieb seiner Waren über Marketplaces wie z. B. emay und Amazon ab 2013 untersagt, was vor allem in den Produktgruppen "Fashion" und "Soft Goods" zu Nachahmern werden könnte, da viele Markenunternehmen durch das Erschien ung der Marketplaces als Vollsortiment und teilweise durch ihr Erscheinungsbild gestört werden:

Je nach Beschaffenheit der Ware, der Intensität des Wettbewerbs, der Hoehe der Marktplatzgebuehren und den allgemeinen Beschraenkungen, sich auf die eigene oder die Ware nach den Vorgaben des Herstellers konzentrieren zu koennen, sind Online-Marktplaetze nicht per se "einfach zusaetzliche Vertriebskanaele", die jeder Haendler in vollstaendigem Maess eingenommen werden kann oder sollte.

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