Anlageninventur Hgb

Inventarisierung Hgb

Erfordernisse an den Bestand nach HGB. Inventarisierung - Erstellung und Ausführung Der dafür erforderliche Vorgang wird als Inventar bezeichnet. Das Inventar bestimmt und erfasst in schriftlicher Form die Vermögensgegenstände (Anlage- und Umlaufvermögen) und Verbindlichkeiten eines Unternehmen zu einem festgelegten Zeitpunkt. Die Bezeichnung Inventar stammt von der romanischen Erfindung (etwas finden, erforschen, erleben, entdecken). Der bei der Durchführung der physischen Bestandsaufnahme ermittelte Wert ist absolut korrekt.

Besteht eine Abweichung zu den Bilanzwerten, gilt immer das Ergebnis der physischen Bestandes.

EStRichtlinien 2012: Wenn es keine physische Inventur gibt oder wenn die Inventur nicht nur geringfügige formale oder materielle Fehler aufweist, ist die Buchhaltung nicht als ordnungsgemäß zu betrachten. Bei der Unternehmensgründung oder -übernahme, in der Regelfall 31.12. bei der Liquidation oder dem Verkauf der Gesellschaft. der Buchbestand.

Quantitative Erfassung aller materiellen Vermögenswerte; bezieht sich auf nicht-physische Vermögenswerte und Schulden. Bezieht sich auf Sachanlagen (z.B. Grundstücke, Anlagen, Maschinen, Kraftfahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung), Lagerbestände, selbst verwaltete Wertschriften sowie Barmittel, Wechsel und Checks, bezieht sich auf Kundenforderungen, Passiva, Depotwerte, finanzielle Vermögenswerte, Patentschriften, Lizenzen und Guthaben bei Banken. Massen- und wertmäßiger Bestand, nur wertmäßiger Bestand.

241 Abs. 1 HGB zum Inventarumfang: "Bei der Erstellung des Verzeichnisses kann das Inventar auch nach Typ, Quantität und Wertigkeit mit anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren auf der Grundlage von Zufallsstichproben bestimmt werden. Die Aussagekraft des auf diese Weise erstellten Bestandsverzeichnisses muss der Aussagekraft eines auf der Grundlage eines realen Bestandes erstellten Bestands entsprechen.

Nach HGB ist bei der Inventur zum Ende eines Geschäftsjahres eine Inventur der Vermögenswerte zu diesem Stichtag nicht erforderlich, soweit durch ein anderes den Prinzipien der ordnungsgemäßen Rechnungslegung entsprechendes Verfahren sichergestellt ist, dass der Inventurbestand der Vermögenswerte auch ohne die Inventur zu diesem Stichtag nach Typ, Menge beibehalten werden kann.

Dies ist in den EStRichtlinien für bewegliches Anlagevermögen festgelegt (R 6. 4 Bestandsaufnahme des mobilen Anlagevermögens). Abs. 4 erfordert keine kontinuierliche Bestandsaufnahme. Die Bestandsaufnahme kann auch in Gestalt einer Investitionsdatei erfolgen. Das Inventurverfahren soll tatsächlich zum Stichtag durchgeführt werden. In einem Zeitraum von zehn Tagen vor oder nach dem Stichtag, in den drei Monaten vor dem Stichtag oder in den ersten zwei Monaten nach dem Stichtag, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen aller Positionen.

Die physische Bilanz muss in jedem Jahr zumindest einmal durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob der Hauptbestand dem Istbestand entspricht (jeder Posten für einen bestimmten Zeitabschnitt innerhalb eines Jahres). Die am Tag der physischen Erfassung ermittelten Bestände müssen zum Bilanzstichtag mengen- und wertorientiert aktualisiert oder rückwirkend berechnet werden, wobei der am Tag der physischen Erfassung ermittelten Bestände nur zum Bilanzstichtag aktualisiert oder wertorientiert rückwirkend berechnet werden darf.

Das Inventar wird dann aus den Lagern genommen. Lfd. R 6. 3 Abs. 1 Ertragsteuerrichtlinien 2012: Die Vorräte zum Stichtag brauchen zum Stichtag nicht gemacht zu werden. Er muss jedoch unverzüglich - in der Regelfall innerhalb eines Zeitraums von zehn Tagen vor oder nach dem Stichtag - erfolgen.

Es ist sicherzustellen, dass Bestandsänderungen zwischen dem Stichtag und dem Tag der Inventur auf der Grundlage von Belegdokumenten oder -unterlagen angemessen erfasst werden. Wenn die Vorräte aus speziellen GrÃ?nden, vor allem unter Witterungsbedingungen, nicht rechtzeitig, sondern nur in einem lÃ?ngeren Abstand vom Stichtag in Anspruch genommen werden können, sind in der Zwischenzeit hohe AnsprÃ?che an die Begleitdokumente und Protokolle Ã?ber die BestandsverÃ?

Die Jahresinventur kann nach 241 Abs. 3 HGB ganz oder zum Teil innerhalb der vergangenen drei Monaten vor oder in den ersten zwei Monaten nach dem Stichtag erfolgen. Das ermittelte Bestandsverzeichnis ist nach Typ und Anzahl in einem Sonderinventar zu erfassen, das auch auf der Grundlage eines ständigen Inventars bereitgestellt werden kann.

Das im Sonderinventar aufgeführte Bestandsverzeichnis wird am Tag der Inventur (Inventurdatum) nach allgemeinen Prinzipien bewertet. Anschließend muss der resultierende Gesamtbetrag der Position auf Wertbasis zum Stichtag aktualisiert oder neu berechnet werden. Dabei muss der Lagerbestand zum Stichtag nicht nach Typ und Quantität ermittelt werden, sondern es reicht aus, den Summenwert des Lagerbestandes zum Stichtag zu ermitteln.

Bestandesveränderungen zwischen dem Stichtag des Bestandes und dem Stichtag des Bestandes müssen auch nicht nach Typ und Anzahl erfasst werden. Die Vorgehensweise bei der wertorientierten Aktualisierung oder Rückrechnung des Gesamtwertes des Bestandes zum Stichtag des Inventars zum Stichtag des Bestandes muss den Prinzipien der ordnungsgemäßen Rechnungslegung genügen. Der Bestand kann nach folgender Gleichung fortgeschrieben werden, wenn sich die Bestandszusammensetzung zum Stichtag des Bestandes nicht signifikant von derjenigen des Bestandes zum Stichtag des Bestandes unterscheidet: Stichtagswert des Bestandes = Stichtagswert des Bestandes plus Wareneingang minus Warenverbrauch (Umsatz minus durchschnittlicher Bruttogewinn).

Vorraussetzung für die Nutzung von Steuervorteilen, für die die Vermögenszusammensetzung zum Stichtag von Bedeutung ist, wie z.B. die Wertansätze nach 6 Abs. 1 Nr. 2a STG, ist jedoch, dass die Ist-Bestand dieser Vermögenswerte zum Stichtag durch Sachverhalte oder durch Permanenzbestände belegt sind.

Der Wertansatz der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wird im Abschnitt "Jahresabschluss" erörtert. Im Bestand (Bestandsverzeichnis) werden die mit der Bestandsführung bestimmten Lagerbestände aufbereitet.

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