Arbeitszeiterfassung 2016

Zeiterfassung 2016

Die Daniela Jachs vom 3. August 2016, 5:42 Uhr. Zeitmessung 46 ArG verpflichten die Unternehmer, alle Listen oder sonstigen Dokumente, die die für die Umsetzung des Bundesgesetzes und seiner Erlasse notwendigen Informationen enthalten, den Leitungs- und Aufsichtsgremien zur Einsicht bereitzuhalten. Insbesondere müssen die Laufzeit, der Anfang und das Ende der Tages- und Wochenarbeitszeit (einschließlich Ausgleichs- und Überstunden) sowie Unterbrechungen von einer oder mehreren Stunden gut sichtbar sein ( 73 Abs. 1 ArGV).

Die Artikel 73a und 73b der Regel Nr. 2 des Arbeitsgesetzbuches (ArGV 1) haben am gestrigen Tag zwei neue Ausnahmeregelungen von der Systempflicht zur Erfassung der Arbeitszeiten geschaffen. Mit diesen neuen Regelungen ist es möglich, unter genau festgelegten Voraussetzungen eine Abweichung von der Detailverpflichtung zur Arbeitszeiterfassung zu erzielen. Wo wird die Arbeitszeiterfassung durchgeführt? Anhand der Checkliste können die Unternehmen und die Arbeitsaufsichtsbeamten der Kantone prüfen, ob die neuen Vorschriften zur Arbeitszeiterfassung gemäss Artikel 73a und Artikel 73b Artikel 73b Artikel 2 Absatz 2 ordnungsgemäß angewendet worden sind.

Bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern kann die erleichterte Erfassung der Arbeitszeit nach 73b Abs. 1 ARGVO auch einzeln in schriftlicher Form mit dem jeweiligen Mitarbeiter abgestimmt werden. Es wird unter anderem davon ausgegangen, dass sich die Individualvereinbarung auf die jeweils gültigen Arbeits- und Ruhezeitenregelungen bezieht. Abhängig von der gesetzlich vorgeschriebenen maximalen Wochenarbeitszeit der jeweiligen Aktivität (45 oder 50 Stunden) muss die entsprechende Schablone ausgewählt werden.

Für Mitarbeiter von Industrieunternehmen, Büroangestellten, technischen und sonstigen Mitarbeitern sowie für große Handelsunternehmen beträgt die maximale Wochenarbeitszeit 45 Std. Die Arbeitszeit beträgt für die Mitarbeiter von Industrieunternehmen, Büroangestellten, Technikern und anderen Mitarbeitern. Für alle anderen Mitarbeiter ist eine maximale Wochenarbeitszeit von 50 Std. vorgesehen (§ 9 Abs. 1 ArG). Seit einigen Jahren hat sich die Kluft zwischen der Verpflichtung zur ausführlichen Erfassung der Arbeitszeiten und der Wirklichkeit des Berufsalltags vergrößert.

Mehr und mehr Mitarbeiter sind zeit- und ortsflexibel, was die Vereinbarung von Gastfamilie und Karriere vereinfacht. Bereits seit 2009 bemühen sich die Tarifparteien, das SECO und das Bundeshaus um eine Angleichung des Arbeitszeiterfassungssystems. Der SECO appelliert an die Arbeitsaufsichtsbehörden der Kantone, ihre Praktiken der Arbeitszeitkontrolle in arbeitsrechtlich geschützten Unternehmen ab dem Stichtag 31. Dezember 2014 umzustellen.

Ziel ist es, die spezifischen Voraussetzungen für die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben zu berücksichtigen und zugleich die gesundheitliche Situation der betreffenden Arbeitnehmer zu schützen.

Mehr zum Thema