Asp Vertrag

Asp-Vertrag

Bislang regelt weder das Gesetz den ASP-Vertrag, noch drückte sich die Rechtsprechung zusätzlich aus. ASP Vertrag | HÄRTING Anwälte Rechtliche Hinweise Zur Auslagerung der gesamten Administration der eingesetzten Fachsoftware wird heute ein Dienstleister eingesetzt. Über diesen so genannten Anwendungsdienstanbieter (Application Service Provider, ASP) wird Ihnen die Applikationssoftware über eine Internetzugang angeboten. Damit ist ein Unternehemen nicht nur auf den Applikationsdienstleister und eine permanent funktionierende Internetanbindung angewiesen, sondern muss auch geschäftskritische Informationen an den ASP weiterleiten.

Vertragsrecht und Rechtsberatung Dr. Wulf

Wie sieht ein Vertrag mit ASP aus? In der Regel wird Standardsoftware dem Auftraggeber über einen festen Speichermedium zu einem "Kaufpreis" überlassen und entsprechend einfachste Nutzungsrechte gewährt. In der Regel klassifiziert der Auftraggeber diesen Prozess dann als "Kauf" von Fremdsoftware und bringt die Fremdsoftware auf seinem Rechner (z.B. Windows-Software) an. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit zur Nutzung von SaaS.

Sie wird nicht auf dem Computer des Benutzers eingerichtet, sondern auf dem Rechner des Providers eingesetzt und ermöglicht den Zugriff über das Intranet. Provider solcher SaaS-Lösungen sind z.B. Anwendungsdienstleister (Application Service Providers, ASP). Der Einfachheit halber werden wir im Folgenden auf den ASP-Vertrag verweisen. Mit dem ASP-Vertrag wird die Applikation auf dem Dienstleisterserver ausgeführt.

Dabei kann der Anwender entweder über einen normalen Internet-Browser auf die Daten zugreifen oder mit einem Installations-Programm die zugehörigen Online-Zugangsbedingungen erstellen. Daher wird die fortlaufende Pflege der Daten durch den Provider durchgeführt. Für den Anwender ergibt sich der geringe Wartungs- und Aktualisierungsaufwand, da die Arbeit - auch die Datenhaltung - beim Provider stattfindet.

Vor Ort beim Auftraggeber können Adaptierungsarbeiten stattfinden, z.B. durch Programmierung von Interface. Darüber hinaus verfügt er über eine gute Kostentragfähigkeit, da er eine feste monatliche Gebühr für die Benutzung der Auswertesoftware bezahlt. Bei mehreren Filialen des Unternehmens können die Mitarbeitenden gleichzeitig auf die Firmendatenbank zurückgreifen, was wiederum einen organisatorischen Nutzen bringt. FÃ?r den Betreiber des ASP-Vertrages besteht der Vorzug in der Verringerung des Fehlerbeseitigungsaufwands, da diese nur einmal, auf dem eigenen Rechner und nicht in jedem einzelnen Fall auf den Computern der Auftraggeber erfolgen.

Nachteilig bei der Softwarevermietung über einen ASP-Vertrag ist, dass sie von der Funktionalität der TK-Netze abhängt: Wenn der Internet-Zugang ausfällt, ist es nicht möglich, mit der Anwendung zu mischen. Beim Abschluss eines ASP-Vertrags ist zunächst zu beachten, dass jeder Kunde eigene Bedürfnisse hat, da keine IT-Infrastruktur mit der anderen übereinstimmt. Daher sollte ein genereller Teil vor den Vertrag gestellt und die einzelnen Elemente in die Anhänge ("Module") integriert werden.

So können Vertragsanpassungen oft durch den Ersatz von einfachen Geräten vorgenommen werden, ohne den gesamten Vertrag umzustellen. Im allgemeinen Teil des SPC-Vertrags sollten zunächst der Umfang des Vertrages und die Reihenfolge der Vorrangigkeit der Einzelverträge beschrieben werden. Sie enthält auch eine Darstellung der gekauften Produkte und Sachbezüge sowie der Vergütungsklauseln und Vergütungsmodalitäten.

Angesichts des Risikos eines Umsatzverlustes des Auftraggebers bei Anlagenausfällen ist auch eine Haftpflichtvereinbarung abzuschließen, die den Auftragnehmer von höheren Gewalttaten und Verschulden Dritter freistellt. Der Allgemeine Teil des ASP-Vertrags enthält auch eine Bestimmung über das Nutzungsrecht, da der Auftraggeber die Möglichkeit hat, die vertragsgegenständliche Version der vertragsgegenständlichen Produkte zu ändern oder zu vervielfältigen. Insbesondere die Kundinnen und Kunden sollten im ASP-Vertrag besonders darauf achten, dass die postvertraglichen Verpflichtungen reguliert sind.

Im Falle einer Vertragsauflösung liegt die gesamte Datenmenge bei dem Provider, der sich nicht gerade um eine schnelle Datenübermittlung durch die Stornierung bemühen wird. Dabei sollte in den Bausteinen auf die jeweiligen Kundenwünsche eingegangen werden. Aus Sicht des Verbrauchers ist auch der Schutz der Privatsphäre zu betonen, da personenbezogene Informationen oft auf dem Dienstleisterserver gespeichert werden.

Die Problematik eines weiteren Wartungsvertrages (Service Level Agreement - SLA) sollte auch als Anhang erläutert werden. Eine gesonderte Vereinbarung ist zweckmäßig, dass der Provider bei auftretenden Störungen innerhalb eines gewissen Zeitraums (in der Regel 24 Stunden) mit der Fehlersuche beginnt. Es könnte auch Sinn machen, sich darauf zu einigen, dass im Insolvenzfall des Dienstleisters der Quelltext der Software beim Insolvenzverwalter (z.B. TÜV) deponiert wird, damit die Daten später für den Auftraggeber verwendet werden können.

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