Asset Liability Management

Aktiv-Passiv-Management

Die Aktiv-Passiv-Steuerung (ALM) umfasst die Steuerung der Aktiv- und Passivseite der Bilanz. Das Asset Liability Management (ALM) ist in den letzten Jahren zu einem solchen geworden. mw-headline" id="Referenzen">Réferenzen[Edit | < Quelltext bearbeiten] Unter Asset Liability Management (ALM) versteht man die Überleitung der Fristigkeitsstruktur von Aktiv- und Passivpositionen und das Management des damit einhergehenden Zinsrisikos. 1 ] Diese Art des Risikomanagements wird vor allem von Kreditinstituten und Versicherungen eingesetzt. Ziel des Bilanzstrukturmanagements ist es, die Renditeerwartung unter Unsicherheiten durch Kontrolle aller Bilanzposten zu verbessern.

Angesichts der Risiko orientierten Eigenkapitalanforderungen an Kreditinstitute (siehe Basel II und Basel III) und Versicherungen (siehe Solvency II) ist das Management der Bilanzstruktur von großer Wichtigkeit. Hochsprung ? Heinz Zimmermann: Asset & Liability Management. Darin: Bruno Gehrig, Heinz Zimmermann: Fitness für die Finanzen.

Finanzielle Enzyklopädie - Asset Liability Management (ALM)

Asset Liability Management (ALM) beinhaltet die Bewirtschaftung der Aktiv- und Passivseite im Rahmen der Bilanzierung. Im Rahmen der Asset-Liability-Analyse werden auch Kapitalanlagen und Kapitalanlagen auf ihre Erträge und Verzinsungen im Zeitverlauf überprüft. Zu unseren Leistungen gehören die Anlage- und Vermögensberatung sowie die Festlegung einer Anlagestrategie ( "Asset Liability Management" - ALM), die Portfoliostrukturierung, die Asset Allokation, die Ausarbeitung von Anlagereglementen, die Rechtsberatung, die Vermögensverwaltungsauswahl, die Umsetzung von öffentlichen Vergabeverfahren, das Investmentcontrolling, die versicherungsmathematische und versicherungsmathematische Gutachtertätigkeit und die Tätigkeit als Pensionsfondsexperte.

Begriffsbestimmung

Halbjahr: Management-Ansatz, bei dem die Risken aus dem erfolgsabhängigen und dem finanzbezogenen Teil entsprechend den Unternehmenszielen koordiniert werden. Im Wesentlichen geht es bei ALM um die gezielte Koordinierung des Asset- und Liability-Managements, d.h. um die Überleitung der Investmentportfolios (Assets) auf die durch die Versicherungsangebote verursachten technischen Verbindlichkeiten. Das ALM hat zwei Hauptziele: a) das Management der Finanzstabilität durch Überwachung der eingegangen Positionen; b) das Management der Rentabilität, möglicherweise in Gestalt eines Vergleichs oder einer optimierten Darstellung des eingegangen Risikos und der daraus resultierenden Erträge, basierend auf dem ersten Ziels.

Wechselwirkungen zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten: Wechselwirkungen gibt es auf der Ebene des Produkts. Bei den Lebensversicherungen stellt die Produktausgestaltung (z.B. Typ und Ausmaß der Garantieverzinsung, Betrag und Ausgestaltung der Gewinnbeteiligung ) vor allem eine entsprechend hohe Anforderung an das Risiko-Rendite-Profil der zu erbringenden Anlagen. Andererseits haben die Risiko-Rendite-Kennzahlen an den Finanzmärkten, die zu beachtenden Anlagebeschränkungen und die Anlagestrategie Auswirkungen auf die Finanzierung und Rentabilität der Anleihen.

In der Sachversicherung erzeugen die Prämien in unterschiedlicher Höhe Anlagekapital, das als verzinsliches Instrument zur Anlage zur Verfügungs steht. Aber auch in der Sachversicherung wirken sich die Bedingungen an den Finanzmärkten und die Anlagestrategie auf die Rentabilität der Angebote aus; darüber hinaus bestehen weitere Abhängigkeiten durch die Beitragspolitik (Cash Flow Underwriting) oder rechtliche Regelungen (z.B. Diskontierungspflicht bei Rückstellungen).

Steuerungsparameter: Steuerungsparameter eines ALM-Modells sind in der Regel die zentralen Finanzkennzahlen (Leistungsindikatoren) des Versicherers, entweder als relative Parameter (z.B. Eigenkapitalrendite und risikoadjustierte Eigenkapitalrendite) oder als Absolutparameter (Gewinn- oder Erfolgsparameter oder Bar- oder Terminalwerte).

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