Asset Management Bedeutung

Bedeutung der Vermögensverwaltung

Die Formen der Vermögensverwaltung werden bei Investitionsentscheidungen immer wichtiger. Vorstellung der Studie zur Bedeutung von Real Estate Asset Management. Vermögensverwaltung - Begriffsbestimmung in der Enzyklopädie Das Asset Management ist der englischsprachige Begriff für professionelles Asset Management. Die Entscheidung über den Umgang mit dem Kundenkapital trifft der Asset Manager. Daher geht die Vermögensbewirtschaftung über die Beratungstätigkeit hinaus.

Die Entscheidung erfolgt auf der Basis der Kundenrisikobereitschaft und ihrer finanziellen Situation. Zu den Mandanten gehören sowohl Privatanleger als auch Institutionen.

Aufgrund der hohen Verwaltungsarbeit wird die Vermögensverwaltung nur von einem übergeordneten Vermögensstand aus durchgeführt.

Sinn - deutschsprachig

Die Vermögensverwaltung ist eine wichtige Säule des schweizerischen Finanzzentrums und aus makroökonomischer Sicht von grosser Bedeutung: für die Sicherung und Stabilisierung der Pensionskassen, für die Verwirklichung der Sparziele und für die effektive Finanzierbarkeit der Volkswirtschaft. Die Vermögensverwaltung trägt wesentlich zur Verstärkung der Vorsorge bei. Aber auch in der Schweiz ist die von einer alternden Bevölkerung getriebene Forderung nach Vorsorgelösungen der bedeutendste Wachstumstreiber in der Vermögensverwaltungsbranche.

Die Vermögensverwalter tragen durch die fachgerechte und kosteneffiziente Verwaltung des Pensionsfondsvermögens und das damit verbundene Risiko-Management wesentlich zu einem funktionierenden, zukunftsfähigen Rentensystem bei. Das Asset Management ist auch eine wichtige Drehscheibe zwischen Investoren und der Realwirtschaft: Vermögensverwalter lenken Einsparungen in die Realwirtschaft hinein und finanziert so Firmen und die Infrastruktur. Dies ist neben der traditionellen Bankkreditfinanzierung eine wichtige und begrüßenswerte Alternative zur Finanzierung.

Durch die Anlage von Geld im Namen der Anleger übernehmen Vermögensverwalter die Rolle des Agenten. Die Vermögensverwalter bringen damit ihre Kompetenz in den Themen Anlage und Risiko-Management in die reale Wirtschaft ein, ohne so genannte systemische Risiken einzugehen. Dabei werden die Risiken für die reale Wirtschaft nicht berücksichtigt. Natürlich sind Vermögensverwalter nicht vor Reputations- oder Betriebsfehlern gefeit, aber der Misserfolg eines Vermögensverwalters birgt keine systemischen Risiken, da die entsprechenden Aufträge und Vermögen leicht transferierbar sind.

Vermögensverwaltung| Gabler Versicherungslexikon

Asset Management, Capital Investment Management.1. Begriff: Ausführung der Kapitalinvestition, d.h. die Bewirtschaftung und betriebliche Investition von Kapital. Unter Asset Management versteht man je nach Struktur nicht nur die Bewirtschaftung der Wertschriften einer Gesellschaft (einschliesslich Schuldscheindarlehen und anderer Investitionen, die nicht in Wertpapieren, sondern als Urkunden oder in Gestalt von Rechten erfolgen), sondern auch die Bewirtschaftung von Liegenschaften und/oder Kapitalbeteiligungen.

Verfahren 2: Der Asset-Management-Prozess besteht aus den Schritten: Die folgende Vorgehensweise: Abb.: Ablauf des Asset Management. Quelle: Göteborger Asset Management AG. Die Zielsetzung der Vermögensverwaltung ist es, ein optimales Portfolio zusammenzustellen und umzusetzen, das dem leistungsfähigen Anlageportfolio so nahe wie möglich kommt. Im Bereich der Vermögensverwaltung werden im Zuge der Forschung fundamental-qualitative und mittel- bis langfristige sowie technisch-quantitative und kurzfristige Modellierungen und Untersuchungen eingesetzt.

In der Asset Allocation werden Portfolien zusammengetragen, die den Zielvorgaben a) Profitabilität, c) Wertpapier entsprechen. Darüber hinaus muss die Vermögensverwaltung von Versicherungsgesellschaften die in den §§ 124-131 VAG festgelegten Aufsichtsanforderungen einhalten. Entwicklung der Versicherungsunternehmen: Noch vor wenigen Jahren betrieben Vermögensverwalter von Versicherungsgesellschaften eine vergleichsweise zurückhaltende Kapitalanlagepolitik, die vor allem durch das "Kaufen und Halten" von Anlagen gekennzeichnet war.

Im Zuge der Liberalisierung des Versicherungsmarktes und des zunehmenden Wettbewerbes nahm jedoch die Bedeutung des Anlageergebnisses sowohl für die Lebens- und Krankenversicherer (Präsentation einer konkurrenzfähigen Gewinnbeteiligung) als auch für die Schaden- und Unfallversicherer (Kompensation von negativen versicherungstechnischen Ergebnissen) zu. Daraus entwickelte sich zunehmend eine aktive Vermögensverwaltung, die auch durch einen erhöhten Tradinganteil gekennzeichnet ist. Die Vermögensverwaltung von Versicherungsgesellschaften steht derzeit vor neuen Aufgaben durch Solvency II und das Eigene Risiko und Solvenz Assessment (ORSA).

Risikogerechte Kapitalisierung und Kapitalanlagen werden für Versicherungsgesellschaften zu einem wesentlichen Faktor im Wettbewerb werden.

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