Asset Manager in Deutschland

Vermögensverwalter in Deutschland

Hauptsitz - Frankfurt am Main, Deutschland - Management. Die BVI Bundesvereinigung für Investment und Asset Management e. V.

Die ECE ist und bleibt der größte Asset Manager in Deutschland.

Das Bell Management hat auch in diesem Jahr die deutsche Asset Manager-Szene hervorgehoben und in einem Ranking zusammengefasst. An erster Stelle - gemessen am in Deutschland verwalteten Immobilienvermögen - hätten sich die Forscher die Mühe beinahe sparen können: Mit einem deutschen Managementportfolio von 21,5 Milliarden Euro Ende 2017 verteidigte die ECE erneut ihre Spitzenposition.

Auf Platz zwei folgen Union Investment (15,4 Milliarden Euro), Patrizia (12,5 Milliarden Euro) und LHI Leasing (12,1 Milliarden Euro). Diese Unternehmen sind die einzigen im Bell Report, die in diesem Land ein Vermögen von mehreren zehn Milliarden Dollar verwalten. Neben den Kennzahlen für das inländische Immobiliengeschäft befragt das Bell Management auch nach Gebührenstrukturen, Transaktionsleistung und Tendenzen im Tagesgeschäft.

In der aktuellen Ausgabe der Immobilien Zeitung (IZ 27/18) vom 7. Juli 2018 können Sie das komplette Ranking und die detaillierten Ergebnisse nachlesen.

ECE ist Deutschlands grösster Asset Manager

Sie ist unvollständig, ihre Klassifikationen folgen einem komplizierten System und gelten doch als der unbestritten beste Überblick über die Branche in Deutschland: der Asset Management Report von Bell Management Consultants. Laut Bell Report ist die ECE wie in den Vorjahren der Vermögensverwalter mit dem größten verwalteten Portfolio in Deutschland: 21,5 Milliarden Euro im Jahr 2018, mehr als Union Investment Real Estate mit 15,4 Milliarden Euro verwaltetem Immobilienvermögen in ganz Deutschland.

An dritter Stelle stehen Patrizia (deren oben genannte 12,5 Milliarden Euro jedoch die Vorjahreszahlen sind) und LHI Leasing (12,1 Milliarden Euro). Es folgen die Deka mit 11 Milliarden Euro im Bell-Branchenranking, die jedoch keine Daten lieferte und daher in den detaillierteren Analysen des Berichts ausbleibt. Die nächstgrößten Teilnehmer der Studie sind die KGAL (5,2 Milliarden Euro), gefolgt von Wealth Cap und HIH mit jeweils rund 4,6 Milliarden Euro.

Der Bell Report enthält im Jahr 2018 Daten von 46 in Deutschland tätigen Anbietern (Vorjahr: 48). "Wir halten dies für eine ausreichende Anzahl von Unternehmen, um den Markteintritt zu ermöglichen", sagt Bell-Chefforscher Peter Brieger, der den Bericht seit vielen Jahren betreut. Dazu benötigen wir nicht nur Informationen über das gesamte verwaltete Vermögen, sondern auch über die einzelnen Anlageklassen und weitere Informationen über die geschäftliche Aktivität.

"Das Frankfurter Einkaufszentrum Skyline Plaza ist eine von vielen Immobilien, für die die ECE ein Managementmandat hat. Patrizia liegt in diesem Bereich mit 2,8 Milliarden bzw. 1,5 Milliarden Euro pro Jahr an der Spitze. Bei der Anzahl der von ihr verwalteten Anlageklassen liegt BNP Paribas Reim Germany dagegen an der Spitze: Gemeinsam mit Silverton und LHI Leasing beanspruchen die Manager Kompetenz in acht Nutzungsarten.

Die übrige Industrie ist mit viel weniger zufrieden. Das bedeutet zwar, dass das Geschäft 2018 klein bleiben wird, aber im Vergleich zum Vorjahr hat sich bereits eine gewisse Bewegung ergeben. Allerdings haben derzeit nur 68% der Vermögensverwalter bereits Kunden aus deutschen institutionellen Kreisen. An Transaktionen mit Banken, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmern haben die Unternehmungen kaum Erwartungen.

Im Laufe der Jahre ist die Beteiligung am Bell Report gestiegen. "Es fehlen jedoch viele wichtige Namen (siehe: "Schwierige Methode, weniger Teilnehmer"). Sogar der IC-Konzern, der mit einem verwalteten Immobilienvermögen von 11 Milliarden Euro im Vordergrund stehen hätte, wenn er es gewollt hätte. Doch selbst die Teilnahme hätte das Hauptproblem der Branche nicht verändert, ist IC-CEO Markus Reinert überzeugt: Es gibt insgesamt zu wenige qualifizierte Vermögensverwalter.

"Viele waren mit der Qualität ihrer externen Partner nicht zufrieden. "â??Der Bericht ist eine gute Quelle fÃ?r jemanden, der einen Asset Manager fÃ?r Deutschland auswÃ? Sie enthält auch viele interessante Fakten über den Gesamtmarkt. "Zum Beispiel über die Bandbreite der Gebühren, die Manager für ihre verschiedenen Dienstleistungen berechnen. So berechnet beispielsweise ein Vermögensverwalter für die Verwaltung von Büroimmobilien eine Einrichtungsgebühr von nur 7.500 Euro, andere wollen 200.000 Euro.

Eine Kauffirma mit Makler kann eine für 0,25% des Kaufpreises haben, manchmal sind es jedoch volle 2%. "Viele Käufer unseres Berichts bestätigen, dass es tatsächlich sehr weite Gebührenbereiche gibt", sagt Brieger. Einige Dinge lassen sich aber auch dadurch erklären, dass ein Manager seine Kosten auf Portfoliobasis berechnet, der andere nach individuellen Eigenschaften.

Eine detailliertere Aufschlüsselung der Daten wäre nicht möglich und würde "über die interne Kapazität der teilnehmenden Unternehmen hinausgehen". Daraus ergibt sich nach dem aktuellen Bell Report eine durchschnittliche Gebühr von 0,67% für Käufe bei Maklern, 81.100 Euro für den Aufbau und 2,75% der jährlichen Nettokaltmiete als laufende Grundvergütung. Das bedeutet für den Vermögensverwalter die Implementierung neuer technischer Lösungen zur Prozessoptimierung und Kosteneinsparung, so Brieger.

Die Unternehmen sagen, dass die Digitalisierung auch das Transaktions- und Vermietungsgeschäft besonders stark beeinflussen wird, wenn sie nach bevorstehenden Veränderungen in ihrer Branche gefragt werden. "Hier sehen sie viele neue Möglichkeiten, aber sie wissen auch, dass sie zuerst investieren müssen", sagt Brieger. "Viele sprechen von sinkenden Margen. Nach meinen Beobachtungen haben das auch die Kunden verstanden.

Man möchte den einen oder anderen Immobiliendienstleister fragen, der nicht an der entsprechenden Übersichtsstudie über seine eigene Branche teilnimmt. So ist es für ein Unternehmen, das sein Kapital durch den Kauf, die Vermietung und den Verkauf von Immobilien in Deutschland verdient, zu mühsam, um sich für das Jahr zu summieren, das gerade erst begonnen hat, wie viele Quadratmeter es vermietet und für wie viel Zeit es Immobilien gekauft und verkauft hat.

Ist es wahr, was Markus Reinert, Leiter der IC Immobilien, sagt, nämlich, dass es in Deutschland zu wenige qualifizierte, unabhängige Dienstleister gibt, so ist die Erklärung, warum selbst die beste Marktübersicht - die Bell-Studie - eine stückweise ist, ganz einfach: Die Mandanten weisen ihre Mandate in die eine oder andere Richtung zu.

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