Auftragsdatenverarbeitung Bdsg

Bestelldatenverarbeitung Bdsg

Das BDSG regelt den Umgang von Auftraggeber und Auftragnehmer bei der Auftragsdatenverarbeitung: 62 BDSG - Auftragsabwicklung Wenn persönliche Angaben von anderen natürlichen oder juristischen Stellen im Namen einer verantwortungsbewussten Person bearbeitet werden, muss die verantwortungsbewusste Person die Beachtung der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes und anderer Bestimmungen zum Schutz der Menschen. Das Recht der betroffenen Person auf Zugang, Richtigstellung, Streichung, Einschränkung der Datenverarbeitung und Entschädigung wird in diesem Falle gegen den für die Datenverarbeitung Verantwortlichen durchgesetzt.

Der für die Datenverarbeitung Verantwortliche darf die Datenverarbeitung nur Verarbeitern übertragen, die geeignete technische und organisatorische Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass die Datenverarbeitung in Übereinstimmung mit den rechtlichen Bestimmungen durchgeführt wird und die Rechte der betroffenen Person geschützt sind. Vertragsverarbeiter dürfen ohne vorhergehende ausdrückliche Zustimmung der zuständigen Person keine weiteren Vertragsverarbeiter einbeziehen.

Wenn der Kontrolleur dem Verarbeiter eine Allgemeingenehmigung für den Einsatz anderer Verarbeiter erteilt hat, unterrichtet der Verarbeiter den Kontrolleur über jede vorgesehene Verwendung oder Ersatz. In diesem Falle kann der Betreuer die Konsultation oder den Austausch verbieten. Nutzt ein Verarbeiter einen weiteren Verarbeiter, so hat er dem weiteren Verarbeiter die gleichen vertraglichen Obliegenheiten nach Abs. 5 auferlegt, die für ihn anwendbar sind, es sei denn, diese Obliegenheiten sind für den weiteren Verarbeiter aufgrund anderer Bestimmungen bereits bindend.

Kommt ein Weiterverarbeiter diesen Anforderungen nicht nach, so ist der ihn anweisende Verarbeiter dem Kontrolleur gegenüber für die Erfüllung der Aufgaben des Weiterverarbeiters verantwortlich. handelnd nur auf der Grundlage dokumentierter Anweisungen des Kontrolleurs; hält der Verarbeiter eine Anweisung für unrechtmäßig, so hat er den Kontrolleur unverzüglich zu unterrichten; sicherzustellen, dass die zur Datenverarbeitung berechtigten Personengruppen zur Geheimhaltung angehalten sind, es sei denn, sie unterwerfen sich einer zumutbaren rechtlichen Verpflichtung zur Geheimhaltung;

dem für die Verarbeitung Verantwortlichen durch geeignete Mittel dabei zu helfen, die Wahrung der Vorschriften über die Rechte der betroffenen Personen zu gewährleisten; alle persönlichen Angaben nach Beendigung der Bereitstellung von Verarbeitungsdiensten nach Ermessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen zurückzugeben oder zu löschen und vorhandene Exemplare zu vernichten, es sei denn, es gibt eine gesetzliche Pflicht zur Datenspeicherung;

macht dem für die Datenverarbeitung Verantwortlichen alle notwendigen Angaben zugänglich, um die Erfüllung seiner Verpflichtungen nachzuweisen, vor allem die nach § 76 geführten Aufzeichnungen; ermächtigt und trägt zu den Kontrollen bei, die der für die Datenverarbeitung Verantwortliche oder ein von ihm beauftragter Wirtschaftsprüfer durchführt; er erfüllt die in den Absätzen 3 und 4 festgelegten Voraussetzungen für die Nutzung der Dienstleistungen eines anderen Verarbeiters; er hilft ihm, die in den 64 bis 67 und 69 festgelegten Verpflichtungen unter Beachtung der von ihm zur Verfügungsstellung gestellten Auskünfte zu erfuellen.

Der Verarbeiter, der den Zweck und die Mittel der Datenverarbeitung unter Verletzung dieser Bestimmung festlegt, wird als für die Datenverarbeitung verantwortlich angesehen.

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