B2b Integration

B2b-Integration

Informieren Sie sich, wie die B2B-Integration die Prozesskosten für Ihr Unternehmen senken und die B2B-Kommunikation mit der B2B-Integration optimieren kann. Wiederverwendbare Services für mehrere B2B-Handelspartner und -Prozesse auf einer einzigen Plattform erstellen. B2B-Integration: Der Datenaustausch ist für viele Unternehmen eine Herausforderung. Sie wollen Ihre B2B-Prozesse automatisieren?

Wofür steht die B2B-Integration? OpenText Geschäftsnetzwerk

Dabei gibt es viele unterschiedliche Normen zu beachten, und der Jargon ist für einige abschreckend. Ziel der B2B-Integration ist es, schnell und einfach Daten aus Ihren Unternehmensanwendungen in die Applikationen Ihrer Partner (Kunden, Zulieferer, Kreditinstitute, Logistikdienstleister) zu transferieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sind vier grundsätzliche Arbeitsschritte erforderlich: Der Sinn der B2B-Integration ist es, Daten aus Ihren Unternehmensanwendungen schnell in die Applikationen Ihrer Partner zu transferieren.

In einem ersten Arbeitsschritt werden die zu übertragenden Informationen an den Partner aus dem Vorsystem extrahiert. Jede dieser Firmen verwendet eine andere Anzahl von Softwareanwendungen, um ihre Geschäftstätigkeiten zu betreiben. Allerdings gibt es viele unterschiedliche Hersteller von ERP-Software. Immer häufiger nutzen Firmen aller Industrien Cloud-basierte Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen.

Zusätzlich zu (oder als Alternative zu den oben aufgeführten herkömmlichen Unternehmensanwendungen) kann Ihr unternehmenseigenes System Salesforce verwenden. Nun zur Kernfrage: Wie extrahieren wir die aus diesen Applikationen stammenden Informationen, um sie an unsere Partner weiterzugeben? Alle Softwareanbieter - ob herkömmliche oder Cloud-basierte Programme - gehen bei der Datenextraktion und -eingabe unterschiedlich vor.

SOA-Anbieter verwenden in der Regel eine API (Application Programming Interface), um Datenfelder in ihren Applikationen zu erfassen, zu beschreiben und zu erneuern. Beispielhaft seien hier der Process Integrationator von SAP oder Oracle Merchandising genannt. Dennoch sind noch einige wenige Arbeitsschritte notwendig, bevor Sie mit Ihren Partnern einen Datenaustausch durchführen können. Dabei können die Informationen in verschiedene Dateiformate "verpackt" werden.

Bestimmte Formatierungen sind einheitlich und können von Applikationen unterschiedlicher Hersteller aufbereitet werden. Weitere Formatierungen sind herstellerspezifisch, d.h. nur für Applikationen eines speziellen Providers "verständlich". In jeder Unternehmenssoftware werden die Informationen in einem eigenen, benutzerspezifischen Datenformat gespeichert. Im zweiten Prozessschritt werden Ihre Angaben aus dem herstellerspezifischen Dateiformat der Ausgangsanwendung in ein Standardlayout umgewandelt.

Industriestandards stellen eine gängige "Sprache" dar, mit der Firmen in einer speziellen Industrie einfach und unkompliziert untereinander interagieren können. Ziel dieser Normen ist es, allen Unternehmern einer Industrie den Austausch von Informationen in einer einheitlichen "Sprache" elektronisch zu erleichtern. Aus einem Oracle ERP-System können auf diese Weise Informationen in ihrem ursprünglichen Formatextraktion und anschließend in das Standardformat XML konvertiert werden.

Mithilfe der XML-Nachricht kann eine Gemeinschaft von Partnern, die alle das Standardformat XML verwenden können, erreicht werden. Jede dieser Firmen konvertiert dann das Sitemapformat in das Dateiformat ihrer Business-Anwendung - wie z. B. Microsoft Dynamics. Tatsächlich gibt es jedoch viele unterschiedliche Normen, die auf diesen beiden Techniken basieren. Botschaften, die Sie in Zukunft an einen oder von einem bestimmten Empfänger versenden oder erhalten, werden dann in das richtige Zielformat "übersetzt".

Nachdem das korrekte Datenformat für die zu übertragenden Informationen definiert wurde, können Sie mit dem dritten Arbeitsschritt beginnen: Datenübernahme an Ihren Partner. Es gibt mehrere unterschiedliche Internet-Protokolle für den Austausch von Nachrichten zwischen Firmen. Wie beim Datei-Standard haben Sie möglicherweise keine andere Möglichkeit, da Ihre Auftraggeber vermutlich das Kommunikationsprotokoll (z.B. AS2, FTP) angeben, in dem Sie die Datenübertragung durchführen müssen.

Im letzten Arbeitsschritt des B2B-Integrationsprozesses erhalten und verarbeiten Ihre Partner die von Ihnen übermittelten Informationen. Großunternehmen können EDI- oder die XML-Nachricht über AS2, FTP oder MQ auslesen. Anschließend konvertiert der Partner die erhaltenen Messages in das Ausgabeformat seiner eigenen Unternehmensanwendung. Kleine Betriebe haben kaum die Möglichkeit, EDI- oder die XML-Nachricht zu erhalten.

Meistens ziehen sie es vor, die Informationen auf eine Webseite hochzuladen oder per E-Mail zu versenden. Mit diesen Prozeduren können kleinere Firmen die gesammelten Informationen erhalten und in ihre eigenen Systeme importieren. Bei Ihren großen Geschäftspartnern gibt es wahrscheinlich ausgeklügelte IT-Systeme mit B2B-Integrationstools. Diese sind in der Regelfall in der Situation, Datenaustausch-Verbindungen über unterschiedliche Netzprotokolle (AS2, FTP, MQ) aufzubauen und Dateiformate in unterschiedlichen Größen (EDI, XML) zu tauschen.

Das Networking mit diesen Partnern ist in der Regel vergleichsweise unkompliziert. Deine Ansprechpartner sorgen dafür, dass die Informationen in das gewünschte Zielformat "übersetzt" und selbst in ihre eigene Anwendung eingespeist werden. Möglicherweise haben Sie auch einige kleine Vertriebspartner. Du hast nicht die Möglichkeit, Nachrichten im EDI- oder XlMPlanformat über AS2, FTP oder MSQ zu senden oder zu erhalten.

Das gebräuchlichste Verfahren für den Austausch von Informationen mit kleinen Firmen ist ein Webportal. Anstelle der Übertragung der Messdaten über AS2, FTP oder MSQ werden die Messdaten auf eine sichere Webseite hochgeladen. Dein Partner kann sich anmelden, um dir eine E-Mail zu senden oder sie von dir zu erhalten und abzurufen.

Mit diesem Ansatz müssen kleine Firmen keine Software für die B2B-Integration kaufen und warten. Für den Datenaustausch mit kleinen Partnern gibt es jedoch auch andere Wege. Es werden immer mehr Techniken zur Verfügung gestellt, die eine Verbindung zu Buchhaltungssystemen von kleinen Betrieben wie z. B. QuickBooks, Sage oder Peachtree herstellen. Für die Durchführung der vier oben genannten Arbeitsschritte zum Datenaustausch mit dem Geschäftspartner müssen Sie die passende B2B-Integrationstechnologie erwerben.

Die B2B-Technologie nimmt die Informationen aus den Quellapplikationen auf, setzt sie in das Standarddatenformat um und überträgt sie über das entsprechende Übertragungsprotokoll an den Business-Partner. Bislang haben die meisten Firmen diese B2B-Integrationssoftware erworben und betreiben sie in ihren eigenen RZ. Da Cloud Computing jedoch immer mehr an Bedeutung gewinnt, wenden sich immer mehr Firmen gehosteten B2B-Integrationsdiensten zu.

Transferprotokolle: Integrations-Plattformen werden in der Regel mit einer Sammlung von Kommunikations-adaptern für alle gebräuchlichen Internet-Protokolle - AS2, FTP, MQ, etc. - geliefert. Applikationsintegration: Eine Integrations-Plattform beinhaltet auch Schnittstellen für den Import und Export von Daten aus gängigsten ERP-Anwendungen wie SAP, Oracle, Infor und Microsoft Dynamics. Welchen Adaptor Ihr Haus braucht, ist abhängig von seiner Applikationslandschaft.

Abbildung und Datenübersetzung: Ein sehr wichtiger Bestandteil jeder Integrations-Plattform ist der Data Translation Server. Verfolgung und Berichterstellung: Wenn Sie mehrere hundert oder tausend E-Mails pro Tag an viele unterschiedliche Partner senden, müssen Sie den aktuellen Stand jeder E-Mail verfolgen können. Die Berichtsfunktionen auf Ihrer Integrations-Plattform unterstützen Sie dabei, zu ermitteln, welche Messages zugestellt wurden, welche noch auf der Straße sind und welche aufgrund von Fehlersituationen nicht zugestellt wurden.

Datenüberprüfungsfunktionen können ausgehende Nachrichten anhand von Unternehmensregeln auf mögliche Probleme überprüfen.

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