Bestandsverwaltung

Lagerverwaltung

Hier finden Sie die beste Lagerverwaltungssoftware für Ihr Unternehmen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Bestandsverwaltung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Handels- und Logistikbestände Bestandsmanagement steht für die vollständige elektronische Erfassung aller Lagerbewegungen in der Intralogistik, um jederzeit verlässliche Informationen über den Speicherort (wo?), die Quantität (wie viel ?) und die Güte (was ?

) aller Artikel zu erhalten. Die Inventur wird von den involvierten Software-Systemen - wie dem Lagerverwaltungssystem (WMS) und dem ERP- oder Host-System - anders gedeutet, aber mit einem einheitlichen Ziel: In der Summe müssen beide System-Welten immer den selben Warenbestand haben!

Qualifizierer für den Logistikbestand, wie z.B. Waren in Bearbeitung oder individuelle Lagerortkoordinaten, sind dem ERP in der Regel nicht bekannt. Der neue verfügbare Lagerbestand wird beim Einkauf angelegt. Wenn Kundenaufträge versendet werden, wird der verfügbare Lagerbestand zum reservierten Warenbestand. Beim Versenden wird der Reservierungsbestand um die Transportmenge wieder reduziert. Korrektur des vorhandenen Bestandes durch präzisere "Stock Qualifiers" wie z. B. Blöcke aufgrund ungeprüfter oder mangelhafter Beschaffenheit, zollrechtlichem Status, Ursprungsland.

Lagerkorrekturen aufgrund von fehlenden Mengen oder neuen Bestandsfunden. Wechsel zwischen reservierten und verfügbaren Beständen aufgrund von Bestelländerungen wie z.B. Stornierungen. Häufig empfängt das ERP-System nur periodisch Bestandsänderungen und verbucht so seine Messdaten gegen das Warenwirtschaftssystem. Waren, die sich derzeit in Bewegung befinden. Blockierte Waren. Bestandsänderungen werden nicht im Dialog verbucht. Rücksendungen / Beschädigungen und noch nicht bestellte Waren.

Zusätzlich zur Ein- und Ausfuhr von Waren wird aus Sicht des Warenwirtschaftssystems auch der bereits bei einer Umlagerung erfaßte Bestand in der Bestandsführung geführt. Die derzeitige Position ist nicht bekannt und die Waren sind daher vorübergehend nicht zugänglich. Ein gutes Beispiel für die "Bewegungsunschärfe" bei der Ermittlung des Ist-Bestandes sind z.B. Sendungen zwischen Reserve- und Kommissionierlagern oder Transfers zwischen Lagerorten in der Dezentralisierung.

Achtung: Der zeitnahe Austausch von Daten zwischen der Lagersteuerung und dem Gastgeber ist eine wichtige Vorraussetzung für eine zeitnahe Bestandsinformation im ERP-System und eine fehlerfreie Synchronisierung zwischen beiden Lagersystemen. Inventar - Unter Inventar versteht man in der Regel den Warenbestand, der zu einem gewissen Zeitraum, z.B. während einer laufenden Bestandsaufnahme, in dem Werk verfügbar ist.

Sofern die Quantität jeder Lagerbewegung schnell und fehlerfrei im Dispositionssystem abgebildet wird, sollte der reale Lagerbestand immer dem Hauptbestand des Buchbestandes entsprechend sein (siehe unten). Lagerbestand - Bezeichnet den Sollbestand gemäß der Buchhaltung. So kann beispielsweise der Hauptbestand vom Istbestand ( "physischer Bestand") durch falsche oder verspätete Verbuchungen, Irrtümer bei der Mengenterminierung, Beschädigungen der Waren usw. abgelenkt werden.

Lagerbestand - Der Buchbestand am Jahresende (= Lagerbestand) wird vom WMS an das Handelssystem zurückgemeldet. Für das Verteilzentrum stellt sich die Herausforderung: Bei der Zählung von Stichtagen dürfen einerseits keine Waren im Depot umgeschlagen werden, andererseits dürfen keine freien Bestellungen oder Bestellungen vorliegen und daher erfolgen die Stichtagsbestände in der Regelfall außerhalb des regulären Lagerbetriebes.

Sicherheitslagerbestand - Dies ist die untere Grenze des für die Anschaffung zur Verfügung stehenden Bestandes und sollte im Depot nicht unterlaufen werden, damit auch bei unvorhergesehenen Ereignissen ein störungsfreier Betrieb gewährleistet ist. Er behandelt die Unwägbarkeiten bezüglich Liefertermin, Nachfrage und Lagerbestand. Sie ist abhängig vom aktuellen Konsum (Tag, Tag, Jahr, Vierteljahr).

Maximaler Lagerbestand - Das Pendant zum Sicherheitsbestand: Die zur Verfügung stehende Produktmenge sollte eine festgelegte Maximalanzahl von Einheiten nicht überschreit. Vorhandener Lagerbestand - Dies wird durch den Abbau des Buchbestandes durch die geöffneten Aufträge / Aufträge bestimmt. Es werden auch solche Stückzahlen abgetragen, die aus anderen Beweggründen nicht geplant werden können (z.B. Waren, die auf Qualitätsfreigabe warten).

Achtung: Abweichende Werte zwischen physischen Beständen und Buchbeständen müssen durch entsprechende Steuerungsmechanismen im Warenlager ermittelt und dann als Lagerkorrektur" an das übergeordnete ERP gemeldet werden. Achtung: Für ERP sind die bereits kommissionierten Stückzahlen in den meisten Fällen noch Teil des Bestands, solange sie das Depot nicht auslaufen. Zusätzlich zur Bestandsführung der entsprechenden kundeneigenen Produkte werden oft auch Leergut wie Mehrweg-, Skelettkisten und dergleichen in ihren Bewegungsabläufen in einem WMS verwaltet.

Remissionen werden ebenfalls über die Bestandsführung als Bestandszugang an das Unternehmen zurückgegeben (Retourenbearbeitung). Die Warengutschrift wird jedoch erst dann erteilt, wenn: die Waren ausgelagert, bewertet und eine Gutschrift beschlossen wurde - in der Regel außerhalb des Lagerverwaltungssystems -, bevor die Waren wieder eingelagert werden - das WMS vom Erhalt einer Rückgabe erfährt.

Wenn ein eingehender Retoureneingang nach der Auswertung nicht wieder eingelagert, d. h. zerstört wird, ist er für die Lagersteuerung nicht von Bedeutung. Für Lebensmittel und Arzneimittel entstehen weitere Aufgabenstellungen für die Lagersteuerung im Rahmen der "Chargenverwaltung". Auch in der Verkehrslogistik spielt die Umwelt eine wichtige Funktion dahingehend, dass aus den jeweiligen Spezifikationen im Artikellager ("Kühlwaren") Regelungen für die Auswahl der Lagerbereiche oder den Transport mit gewissen Spediteuren oder Dienstleistungen abgeleitet werden können, die entweder bis zur Zollabfertigung in einem separaten Zolllager gelagert werden müssen (klassische Lösung).

Die Voraussetzungen, unter denen ein unverzolltes Behältnis im Zolllager zwischen den Verzollungswaren gelagert werden kann, sind mit dem zuständigen Zollamt auszuhandeln. Werden die Waren jedoch erst bei der Entnahme aus dem Zolllager abgefertigt, sind die Zollanforderungen nicht trivial. In der Realität werden die Waren oft bei ihrer Ankunft abgefertigt.

Das Bestandsmanagement ist der Hauptbestandteil eines WMS, das alle Warenbewegungen protokolliert. Darüber hinaus ist es eine wichtige Funktion im Lagerbestand und speichert kontinuierlich wichtige Lagerinformationen, wie z.B. blockierte, verfügbare und nicht lieferbare Waren. Das WMS vergleicht diese Angaben regelmässig mit dem ERP-System, so dass sowohl dem WMS als auch dem ERP-System sowohl die verfügbaren als auch die nicht verfügbaren Waren bekannt sind.

Der beschriebene Unterschied in der Betrachtung der Inventardaten zwischen ERP- und LVS-Systemen erschwert die Synchronisation der Inventare auf beiden Sichten. Weitere Einzelheiten zur Bestandsführung finden Sie im Beitrag "Auftragsabwicklung: Ladeauftragsdaten" und im Zollager. Seit über 35 Jahren implementiert THOMAS + PARTNER aus dem Großraum Karlsruhe maßgefertigte intralogistische IT-Systeme mit den Schwerpunkten Lagermanagement und Materialfluss.

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