Beste Cloud Festplatte

Die beste Cloud-Festplatte

Media Center, Backup-Speicher, Personal Cloud: Wenn Sie Ihre USB-Festplatte durch eine Netzwerkfestplatte ersetzen, haben Sie mehr Möglichkeiten. Wolke versus Festplatte: Der beste Platz für Ihre Dateien. Ist es besser, alle Ihre Informationen im Netz in einem Cloud-Speicher oder auf einer Heimfestplatte mit Internetanschluss (NAS) zu hinterlegen? Wenn es um Cloud Storage für Privatpersonen geht, sind die Ansichten unterschiedlich. "Cloud Storage ist die bequeme Zukunft", sagen einige.

"Cloud Memories sind nicht zuverlässig und bedrohen die Privatsphäre", warnt sie. "â??Meine Cloud gehört mir, ich lagere sie nur auf meinen eigenen Festplattenâ??, antworten technologieversierte Einzelmenschen.

Einerseits bieten die Speicherservices im Netz freien Speicherplatz und automatische Dienste. Ein Beispiel: Der am 6. Mai lancierte Speicherservice von Swisscom auf der Website My Cloud offeriert einen neuen Service. Wenn Sie die entsprechende Anwendung installieren, landen Sie mit dem Programm Google Nipstes selbstständig im Cloud-Speicher und sind auch themenorientiert. Der größte Nutzen von Cloud Storage liegt in der Steigerung des Komforts.

So sichern die Cloud-Services von Google nicht nur Bilder automatisch, sondern synchronisieren auch das Digital Life. Termin- und Adressänderungen, die Sie auf einem Endgerät vornehmen, werden dank der Cloud auch auf anderen Endgeräten automatisiert aktualisiert. Schließlich erleichtern Cloud Services auch die gemeinsame Nutzung. Urlaubsfotos, die in der Cloud gespeichert sind, können problemlos ausgetauscht werden, ohne große E-Mails zu versenden.

Andererseits sind sich Cloud-Anwender nie ganz bewusst, wie lange ein Service kostenfrei ist. Google hat beispielsweise den Fotospeicherservice von Picasa auf einmal gestoppt und verpflichtet die Nutzer, den neuen Fotoservice zu nutzen. Mehr und mehr Menschen nutzen Cloud Storage, ohne es zu wissen. Wenn Sie sich mit einem überwiegend erzwungenen Account bei Windows, Android oder einem iOS anmelden, werden Sie sich oft auch bei einem Cloud-Shop anmelden.

Klicken Sie beim ersten Starten des neuen Mobiltelefons auf " Weiter ", werden Sie persönliche Daten zum Teil unbeabsichtigt in einen Cloud-Speicher kopieren. Adressangaben, Terminvereinbarungen und Bilder gelangen so in die Datenbestände von Google, Apple und Microsoft. Man muss den Cloud-Betreibern blindlings trauen. Praktisch weiß kaum jemand, ob das Bild seines entblößten Kindes den Anforderungen von Google entspricht.

Privat-Cloud-Lösungen stellen einen Kompromiß zwischen Bequemlichkeit und Datenschutz dar. Die Kosten für eine dedizierte Netzwerk-Festplatte, die auch über das Netz gelesen und beschrieben werden kann, betragen CHF 100. Die auf dem NAS gespeicherten Informationen können über Apps und Programme mit mehreren Endgeräten synchronisiert werden. Allerdings ist der Einsatz von privatem Cloud-Speicher in der Applikation aufwändiger und bietet nicht alle Funktionalitäten von Google und Co. Letztendlich sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, welche personenbezogenen Informationen wo abgelegt werden.

In Zweifelsfällen ist es hilfreich, die Informationen zu kodieren, bevor sie an Dritte weitergegeben werden. Werkzeuge wie Kastenverschlüsseler, Drop Sync oder Cloud-Fogger entschlüsseln Dateien, bevor sie in die Cloud gelangen. In jedem Falle müssen Sie aus Sicherheitsgründen Ihre Wolkendaten gelegentlich wieder auf Ihre eigene Festplatte aufspielen. Sie können z. B. mit dem Google Takeout-Service alle Ihre Googledaten in einem Schritt auslesen.

Mit Microsoft und Apple können Dateien über geeignete Synchronisierungsprogramme heruntergeladen werden. Mit Mycloud von Swisscom müssen Sie die Angaben vorerst noch per Hand absichern.

Auch interessant

Mehr zum Thema