Cloud auf Eigenem Server

Wolke auf eigenem Server

Oliver Diedrich empfiehlt Linux als Betriebssystem für seinen eigenen Heimserver. Der Administrationsprozess wird über einen separaten Server abgewickelt. In diesem Praxis-Tipp zeigen wir Ihnen genau, wie Sie den NAS-Server einrichten.

Anstelle von Drops & Co: Own Cloud - Wie man die Daten-Cloud selbst aufbaut

Sie haben kein Interesse an Cloud Service Providern wie z. B. Drobox und Co.? Alternativ kann ein eigener Server eingesetzt werden. Greifen Sie von fast jedem Punkt der Erde aus auf Ihre eigenen Informationen zu - die Cloud macht es möglich. Internet-Zugang, Cloud-Software und Speicher. Doch: "Die Benutzer haben nicht die größtmögliche Einflussnahme auf ihre Daten", sagt Valentina Djordjevic vom Informationsportal irights.info.

Die Wahl eines Anbieters mit Server-Standorten in Deutschland, hat jedoch eine höhere Datensicherheit als z.B. bei Providern aus den USA. Angefangen bei einem Rundum-Sorglos-Paket, bei dem sich der Provider um den Aufbau und die Verwaltung der Cloud bemüht, bis hin zum reinem Server-Provisioning ist alles möglich. Von der Installation der Cloud-Software bis hin zu regelmässigen Datensicherungen.

Ähnliches gilt, wenn der Cloud-Server zu Haus ist: Der Cloud-Server soll zu Haus sein: Bei einem ausgemusterten Computer kann es sich um einen Server handeln, ebenso wie beim Mini-Computer Raspberry Pi, einem NAS-Netzwerkspeicher oder einem Mikroserver. "Sie benötigen auch Cloud-Software. So kann beispielsweise Owncloud Kalendersätze abgleichen und Informationen mit anderen Benutzern austauschen. Dies ist in Deutschland oft unsymmetrisch und lädt die Informationen rascher aus dem Netzwerk herunter als in die andere Seite.

"â??Die Serversoftware muss auf dem neuesten Stand seinâ??, sagt Valentina Djordjevic. Der Datentransfer muss durch eine Transportabsicherung abgesichert sein; im besten Fall werden die gesammelten Informationen auch auf dem Server chiffriert werden. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die eigene Cloud ein geschützter Platz für die heimischen Informationen ist.

Wolke auf dem NAS: So richten Sie eine persönliche Ablage ein

Network Attached Storage Server sind ideal als persönliche Cloud-Speicher. Der Droposterneuerung ermöglicht einen enormen Stauraum und erfordert keinen Cloud Service Provider. Mit dem NAS-Server oder der kostenfreien eigenen Cloud mit Windows, Android oder Ihrem Webbrowser können Sie von jedem Ort der Erde aus auf Ihre Heimdaten zugreifen. Wenn es um Cloud Storage geht, fällt den meisten Menschen sofort die Idee von Dragbox ein - ein einfacher Folder, der mit der Cloud abgeglichen wird.

Der NAS ist in der Regel rund um die Uhr betriebsbereit, was ihn zu einem exzellenten Cloud-Server macht, der nur drei Arbeitsschritte benötigt: Es muss der Cloud-Server selbst aufgesetzt werden, der NAS muss über das Netz zugänglich sein und die Client-Rechner müssen für den Zugang konfiguriert sein. Es werden Ihnen zwei Cloud-Varianten gezeigt: die Universaloption und Dropbox Alternative Number 1 eigene Cloud und der Weg über proprietäre Anwendungen und Dienste.

Am Beispiel eines DFÜ-Servers werden beide Varianten gezeigt und für beide können Sie auch sehen, wie Sie über Windows, Android oder Webbrowser zugreifen. Um Ihren NAS über das Netz zugänglich zu machen, benötigen Sie eine fixe Adressdaten. Ihre Wide Area Network Interneteinzelprotokoll (WAN-IP)-Adresse, über die Sie für das Netz einsehbar sind, verändert sich ab und zu, auch wenn viele Anbieter nun seit Monaten die gleiche Anschrift zuweisen, jedenfalls für Kabel-DSL, auch nach neuen Routerverbindungen.

Die Einrichtung eines solchen Dynamic Domain Name Service (DDNS) ist im Beitrag "Cloud in self-construction: How to set up remote access to your NAS" beschrieben. Sie haben am Ende immer eine Anschrift wie MeinNAS.myQNAPcloud. Für den Test ist es am besten, zuerst die aktuelle IP-Adressen zu verwenden und diese zu ersetzen, wenn alles mit dem DDNS- oder MySQL-Namen läuft.

Die QNAP GmbH verfügt über einen eigenen Dienst, der über Webbrowser und Smart-Phone verhältnismäßig leicht zugänglich ist und mit etwas mehr Mühe auch im Windows Explorer selbst aufgerufen werden kann. Aber zuerst erstellen Sie ein Benutzerkonto beim myQNAPcloud-Service - über dieses Benutzerkonto können Sie Ihren NAS über das Netz aufsuchen. Sie können sich so weit wie möglich durch den Wizard klicken, aber in Punkt 3 sollten Sie darauf achten: In der Standardeinstellung werden einige NAS-Dienste (Music Station, File Station, etc.) bereitstehen.

Auf dieser Seite sehen Sie Ihren NAS - melden Sie sich mit Ihren üblichen Zugangsdaten an und sehen Sie die Freigabeverzeichnisse sowie Download- und Upload-Dateien. Bei gelegentlichem Zugang ist dies bereits völlig ausreichend, aber eine Windows-Anbindung wäre komfortabler und funktioniert mit der QNAP Windows-Software. Unter Windows verläuft die Einbindung anders, als Sie es von DS kennen: Der DPS-Client stellt eine direkte Verbindung zum DPS-Server her, mit QNAP erfolgt der Betrieb über eine Virtual Private Network-Verbindung (VPN).

Sobald Sie über VPN miteinander verbunden sind, ist der Computer, auf dem Sie sich befinden, Teil Ihres Heimnetzwerks (LAN) und Sie können über den Windows Explorer wie zu Hause unmittelbar auf die NAS-Freigabeordner zugreifen. In diesem Fall müssen Sie sich nicht mehr um die Daten kümmern. Zusätzlich muss der VPN-Server unter der QNAP-Schnittstelle unter "Systemsteuerung / Anwendungen / VPN-Server" freigeschaltet sein.

Geben Sie die NAS-Adresse und die Zugangsdaten eines VPN-Benutzers (z.B. Ihr normales Admin-Konto) ein und stellen Sie die Internetverbindung her. Wenn das auch nicht funktioniert - und das kommt manchmal vor - versuchen Sie es manuell: Aktivieren Sie den OpenVPN-Server und laden Sie das Zertifkat und die Konfigurationsdatei dann in den OpenVPN-Konfigurationsordner, wie Sie im VPN-Artikel lesen können. myQNAPcloud Connect erkennt das Anforderungsprofil selbstständig nach einem Restart und Sie können sich einloggen - denn schließlich ist Connect nicht viel mehr als ein einfacher (Open)VPN-Client.

Es gibt eine Anschrift wie 10.0.8. 1 - das ist die LAN-Anschrift, die Sie vom VPN-Server erhalten haben. Verbinden Abstürze gibt es übrigens mehrmals - vielleicht sollten Sie den OpenVPN-Client in der Regel gleich verwenden, nur die Verknüpfungen sind nicht vorhanden. Der Android-Zugang ist wirklich kinderleicht und gut gemacht: Installieren Sie die App Qfile von Google Play, fügen Sie den NAS über das Pluszeichen hinzu, geben Sie Adress- und Anmeldedaten ein und Sie sollten die Freigabe-Ordner vorfinden.

Sie können als Anschrift die reale IP-Adresse oder den myQNAPcloud-Namen erneut eingeben. Außerdem werden die Apps nach NAS-Servern suchen und das Gerät wahrscheinlich beim Testen zu Hause im LAN auffinden - natürlich können Sie das auch mitnehmen. In der Standardeinstellung wird es mit dem üblichen LAN-IP dargestellt, meist in etwa wie 192.168.178. 20 - die Anwendung erhält den myQNAPcloud Namen vom NAS aus.

Bei Deaktivierung des Wireless Local Area Network (WLAN) auf Ihrem Handy sollte die Internetverbindung selbsttätig wechseln. Falls Sie lieber die ursprüngliche Dropbox-Erfahrung haben möchten, nur einen Synchronisationsordner, sollten Sie die eigene Cloud ausprobieren: Der Server wird über das App Center auf dem Server eingerichtet und die eigene Cloud geöffnet. Sie landen im Webinterface selbstständig. Um über das Netz zugreifen zu können, benötigen Sie eine DDNS- oder VPN-Lösung.

Und so funktioniert es mit der Fritzbox: Richten Sie unter "Internet/Share/Port Releases" eine Umleitung " HTTP-Server " (d.h. Port 80) ein; Ziel/ein Computer ist natürlich der NAS. Dann ist der Zugang über den Webbrowser ganz einfach: über MeinNAS.myqnapcloud. Installation und Start des eigenen Cloud-Clients und Rückgabe der Adressdaten, z.B. "MyNAS.myqnapcloud. Com/own Cloud ", sowie die Zugangsdaten des eigenen Cloud-Benutzers - und wartet auf eine Warnung. own Cloud fragt nach der Anschrift, über die die eigene Cloud mit der Trusted Domain-Funktion angerufen wird.

Dies ist etwas verwirrend: Hier geht es nicht um die Anschrift, von der aus Sie auf die eigene Cloud zugreifen, sondern um die, mit der Sie auf die eigene Cloud zugreifen, z.B. das WAN-IP oder MeinNAS.myqnapcloud.com. Sie können die ausgewählte Anschrift über den gebotenen Verweis auf die Trusted Domain erläutern. Nach Abschluss der vertrauenswürdigen Domänen müssen Sie nur noch den entsprechenden Windows-Verzeichnis im Installations-Assistenten wählen - von nun an wird alles, was in diesem Verzeichnis gelandet ist, wie aus der Dropdown-Liste bekannt, in die eigene Cloud geladen.

Der Zugang unter Android ist ebenso einfach: Sie finden die Anwendung auf Google Play für 79 Cents. Sie benötigen auch hier die Anschrift in der Ausprägung " WAN-IP/owncloud " oder besser " MeinNAS.myqnapcloud.com/owncloud ". Es gibt nicht viel in der Anwendung zu sehen, aber eine der Einstellungen ist wirklich erwähnenswert: Sie können Bilder und/oder Videos direkt online stellen, auf Wunsch auch nur mit einer WLAN-Verbindung.

Jetzt können Sie über einen Webbrowser, Android- oder Windows-Client, mit oder ohne gesicherte VPN-Verbindung auf den NAS und Ihre Daten zuzugreifen. Das hat den Nachteil, dass Sie sich wirklich nicht mehr auf einen einzelnen Provider verlassen müssen; nur DDNS benötigt eine Art Dienst. Sobald diese Basisinfrastruktur vorhanden ist, können Sie loslegen: ownCloud stellt neben dem einfachen Zugriff auf die Datei viele weitere Services zur Verfügung, wie z.B. Anmerkungen, RSS-Streams oder eine vollständige Music Streaming App.

Der vorliegende Beitrag wurde mit dem Keyword Guide Cloud Services geschrieben:

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