Cloud Computing Kosten

Kosten für Cloud Computing

Welche Kosten entstehen durch einen zuverlässigen Cloud-Service? Das Cloud Computing verspricht Kosteneinsparungen für Ihr Unternehmen. Wie viel kosten die Cloud: Cloud Computing im Kostencheck?

Das Cloud-Betriebsmodell begeistert die IT-Branche seit Jahren, denn es bietet schnelleren Zugang zu IT-Ressourcen, Kostentransparenz und einfache Verwaltung. Die von verschiedenen Instituten durchgeführten Studien erwähnen als ein entscheidendes Kriterium für den Einsatz außerhalb der Cloud immer wieder die vermeintlichen Einsparmöglichkeiten, die die Nutzer zum Umsteigen auf Cloud-Plattformen anregen. Den Rest erledigen die Marketingabteilungen der Provider, um das Bild der kosteneffizienten IT-Services aus der Cloud zu erhalten und zu verschärfen.

Amazon hat in diesem Kontext vor einigen Wochen ein gutes Beispiel gegeben. Die Cloud-Pioniere kündigten im Feber 2012 an, die Tarife für ihren Speicherservice S3 (Simple Store Service) nachträglich zum Monatsbeginn um bis zu 13,5 Prozentpunkte zu reduzieren. Wer z.B. bei Amazon zwischen 50 und 500 Terabyte Speicherkapazität nutzt, bezahlt immer noch neun Cents pro GB und Jahr.

Vor dem Hintergrund dieser günstigen Tarife stellt sich die berechtigte Fragestellung, ob es sinnvoll ist, Speicheranlagen allein zu betreiben. Unklar ist die Antwort: "Wenn man sich nur den Speicherdienst ansieht, der die Speicherung von Informationen ermöglicht, ist Amazon neben kurzfristigen Ködern fast unschlagbar im Preis", sagt Steve Janata, Senior Berater bei Experton Group.

"Aber auch die Nutzer bezahlen zusätzlich Transaktionsgebühren! "Bei einer sinnvollen Betrachtung der Kosten wird daher immer berücksichtigt, wie oft und in welchem Ausmaß Dateien hin und her bewegt werden. Der folgende Abschnitt gibt einen kleinen Einblick in acht Werkzeuge, die Ihnen bei der Verwaltung, Einrichtung, Überwachung und Automatisierung von Cloud-Installationen helfen. Die Kosten deuten auf den ersten Blick oft auf Offerten aus der öffentlichen Cloud hin, weil sie so niedrige Infrastruktur- und Betriebskosten verspricht, dass die internen IT-Abteilungen und die meisten Provider von klassischen Hosting- und Outsourcing-Diensten rasch verlieren.

Ein zweiter flüchtiger Einblick verdeutlicht jedoch, dass die Kostenunterschiede für die IT-Referenz aus der Public IT Cloud nicht so deutlich sind und dass es auf lange Sicht gar zu Nachteilen kommen kann. Laut McKinsey kostet eine umfassende Serverinstallation mit einem Windows-Betriebssystem 150 US-Dollar im innerbetrieblichen Bereich, während Amazon-Kunden 366 US-Dollar für die selbe Anlage ausgaben.

Auch die vielen Preisnachlässe bei Amazon hätten den Unterschied nicht ausgleichen sollen, zumal ein guter Teil für den Personalaufwand ausgegeben wird, der im Cloud-Betrieb gesenkt wird, aber nicht ganz verschwindet. Die Experten kommen in einer Untersuchung zur Analyse der Beliebtheit von BI (Business Intelligence)-Anwendungen zu dem Schluss, dass SaaS "in den ersten fünf Jahren billiger sein kann als der Betrieb vor Ort".

Allerdings beklagen sich Experten darüber, dass die Nutzer oft davon ausgehen, dass SaaS Kosten spart, ohne verifiziert worden zu sein. Für die kritische Kostenanalyse wird davon ausgegangen, dass die für den Anwendungsbetrieb erworbenen Nutzungsrechte und Bediener schließlich ausgebucht werden und dass die Finanzaufwendungen für den Eigenbetrieb dann nur noch aus dem Supportbereich und aktuellen Kosten wie z. B. für Strom und Arbeitskräfte resultieren werden.

Die SaaS- und Cloud-Anwender hingegen bezahlen weiterhin. Die Langzeitbetrachtung beider Arbeitsmodi reicht nach einigen Jahren zum Break-Even, danach neigt sich der Preisvorteil zugunsten des Eigenmodells. "Ab dem sechsten oder siebten Jahr liegen die Lizenzaufwendungen im Bereich SaaS deutlich über den Abschreibungen für die On-Premise Lizenzen und Servern sowie den laufenden Betriebsablauf ", sagt Nikolaus Krüger, Mitglied des Vorstands des IT-Beratungsunternehmens auf dem Münchner Standort Bremerhaven.

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