Cloud Computing Privatanwender

Heimanwender im Bereich Cloud Computing

Die schwedische Firma Xcerion bietet icloud an, einen kostenlosen Cloud Computing-Service für Privatanwender. Das " kleinste " Cloud Computing und wahrscheinlich das wichtigste für den Privatanwender. Rechnen und die nächste Ausbaustufe der Cloud-Technologie.

Hochflexibel

Die Bezeichnung Cloud Computing kann vom Deutschen in etwa wie "Computing in der Cloud" übersetzt werden. Das bedeutet, dass sich Programme oder Daten nicht mehr auf der Harddisk eines Rechners aufhalten. Sie können in der Cloud Bilder, Filme, E-Mails, E-Books, Musiktitel oder Digitalmagazine speichern.

Wer sich für PC-Spiele begeistern kann, ist auch in der Cloud aktiv. Tatsächlich nutzen die meisten Menschen dieses Cloud Computing schon seit langem, aber so wurde es bisher noch nicht genannt. Praxisbeispiele: Jeder mit Internet-, De- oder Googlemail-Zugang kann von jedem beliebigen Rechner mit Internetanschluss überall auf der Erde darauf zuzugreifen, ohne eine besondere Spezialsoftware downloaden zu müssen.

Selbst diejenigen, die bloggen, einen Facebook- oder Twitter-Account haben, nutzen bereits die Kapazität in der Cloud. Cloud Computing macht den Anwender flexibel", sagt Ulrich Rohde von Adobe Systems, der die Focus Group Soziale Medien im Verband der Deutschen Digitalindustrie leitete. Zudem muss er sich keine Sorgen um Software-Updates machen - und die Cloud ist oft auch billiger.

Den vielleicht größten Nutzen von Cloud Computing haben jedoch die damit verbundenen Ausgaben oder Einsparungen: Viele Provider geben Speicherkapazitäten an jeden weiter, der ein Benutzerkonto anlegt. Und wer dann die Verwendung verschiedener Endgeräte einsetzt, erhält oft zusätzlich noch mehr Stauraum. Der Provider stellt Cloud-Speicher kostenlos zur Verfügun. Das Gerät speichert Bilder, E-Books und Musikstücke in der Cloud ab.

Tritt ein Festplattenabsturz ein oder geht das Handy unter, ist der Schadensumfang nur halb so hoch, da die meisten Dateien bereits zweifach gesichert sind. "Komplizierter wird es nur, wenn man nicht alles automatisiert sichert, sondern zielgerichtet vorgehen will", erläutert Axel Kossel von der Computerfachzeitschrift "c't". Beispielsweise, weil Sie einen Ordner auf der Festplatte Ihres Computers regelmässig archivieren möchten, damit Sie während der Fahrt darauf zugreifen können.

Außerdem ist die Cloud viel mehr als nur ein Speichermedium: "Vielleicht wollen Sie darin erweiterte Funktionalitäten nutzen", sagt Axel Kossel. So können beispielsweise mit Google Docs mehrere Nutzer an einem Text in der Cloud mitarbeiten. Mit Apple können Sie außerdem bestimmte Bilder an andere Nutzer streamen.

In der Cloud im Media Center des Providers stellt die Telekom zum Beispiel viel Storage zur Verfügung, teils kostenfrei. Wenn Sie gut aufgestellt sind, können Sie Ihre Informationen auf viele freie Cloud-Speicher übertragen - zum Beispiel Bilder der Deutschen Telekom und Dokumente über Google. Wenn Sie große Mengen an Informationen wie z. B. Bilder, Filmen oder Filmen haben, haben Sie auch Ihren freien Arbeitsspeicher rasch ausgelastet.

"â??Ich selbst halte es fÃ?r besser, einen echten Kaufvertrag mit einem Unternehmen zu haben und den Cloud-Speicher zu bezahlenâ??, sagt Kossel. Denn Sie können etwas für Ihr Budget erwarten: zum Beispiel Datenschutz und regelmässige Backups sowie permanenter Zugang. Die Fraunhofer-Allianz für Cloud Computing macht Sie auch darauf aufmerksam, dass das Arbeiten mit der Cloud die Umgebung schützt.

Aber es gibt auch Nachteile beim Cloud Computing: Wenn Sie keinen Internet-Zugang haben, können Sie nicht auf Ihre Services und Files ausweichen. Bei einem technischen Defekt kann der Auftraggeber auch nicht auf seine Angaben auswerten. So sollten z. B. vertrauliche Informationen wie Bank- oder Kreditkartendaten nicht in einer Cloud gespeichert werden. Dennoch ist die Cloud-Lösung oft viel besser geschützt als das Ablegen von Akten auf dem eigenen Computer: "Sehr oft werden die Akten nicht auf eine zweite Harddisk kopiert.

Fällt die Harddisk aus oder ein Feuer vernichtet den Rechner, sind die Akten weg. In der Cloud ist das nicht der Fall", sagt Rohde. Cossel sagt auch: "Die Cloud ist bereits sehr intakt. "Im Falle eines Einbruchs oder Brandes zum Beispiel wären die in der Cloud gespeicherten Informationen nicht beeinträchtigt. Dabei geht der Stauraum nicht nur kaputt oder geht gar unter, genau wie ein USB-Stick oder eine äußere RAM.

Aber nicht nur die großen Unternehmen, politischen Einrichtungen und Prominenten - auch private Nutzer - werden seit langem zunehmend von Häckern angesprochen. Du möchtest deine Handydaten vom Apple Betriebssytem in Android übertragen oder andersherum? Der Laptop wurde gestohlen oder der Rechner ist abgestürzt: Jeder, der wiederverkaufen, weitergeben oder veräußern will, sollte zunächst vertrauliche Informationen korrekt auflösen.

Ob Bilder, E-Mails, Bankinformationen - Cyberkriminelle sind immer bemüht, personenbezogene Informationen zu erhalten.

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