Cloud Computing Vertrag

Vertrag über Cloud Computing

Zwischen den Vertragsparteien müssen weitere Vereinbarungen getroffen werden. Prüfliste für die Auftragsgestaltung im Bereich Cloud Computing Das Geschäftsmodell im Cloud Computing ist sehr vielfältig, und die Ausgestaltung von Cloud Computing-Verträgen ist daher besonders aufwendig. Anhand der Prüfliste werden Informationen für die Ausgestaltung eines Vertrags zwischen Unternehmern (B2B) über den Kauf von Unternehmenssoftware (SaaS) aus einer öffentlichen Cloud im Großkundengeschäft bereitgestellt. Der empfohlene regulatorische Inhalt für Cloud-Verträge wird nach einer Kurzeinführung in die Vertragssystematik von Cloud-Verträgen als Keyword in Gestalt einer Prüfliste aufgeführt.

Konkrete Gestaltungsvorschläge für einen Cloud-Vertrag enthält die Prüfliste jedoch nicht. Stattdessen gibt die Prüfliste Auskunft darüber, was bei der Beschreibung von Leistungen, der Festlegung von Servicequalität, Vertragsdauer und Honorarparametern zu beachten ist, sowie über typische Rechtsfragen wie Haftungs-, Gewährleistungs- und Datenschutzfragen bei Cloud-Verträgen, um ein Cloud-Angebot mit der passenden Vertragsform zu erstellen.

Vertragsmuster für Cloud Computing Verträge

Disketten, CD-ROMs, DVDs und in jüngster Zeit auch USB-Sticks spielen seit Jahrzehnten eine maßgebliche Funktion bei der Speicherung und Übertragung von Informationen; heute nutzen immer mehr Menschen die "Cloud", um ihr Leben zu regeln. Die Cloud als benutzerfreundliches und komfortables Speichermedium bietet die Möglichkeit, große Mengen an Informationen für den Benutzer zu jeder Zeit und von jedem Ort aus aufzufinden.

Heute können Sie komfortabel auf Arbeitsunterlagen von mehreren Endgeräten abrufen, diese editieren und die jeweils aktuellste Fassung in der Cloud abspeichern. Möglicherweise können ganze Musiksammlungen in die Cloud verschoben werden, um die Heimfestplatte zu vereinfachen. Die juristische Dimension des Cloud Computing ist nicht ohne Probleme. Cloud Computing ist aus datenschutzrechtlicher Sicht nach dem BDSG keineswegs uneingeschränkt nutzbringend.

Was die Bestimmungen eines typischen Vertrages für Cloud Computing enthalten sollten und warum, ist der zentrale Aspekt dieses Artikels. Aber zuerst müssen wir uns ansehen, was Cloud Computing ist und warum es immer beliebter wird. Welche ist die Cloud? Cloud Computing ist einfach ausgedrückt die Speicherung von Informationen auf einem Server, der sich oft in einem Remote-Rechenzentrum befindet, und die Ausführung von Anwendungen, die nicht auf der Festplatte eines ausgeführten Rechners gespeichert sind.

Daher ist es wichtig, dass sich die gesammelten Informationen und Anwendungen nicht unmittelbar auf dem Computer befinden, sondern über ein Netz vom Serversystem eines Providers aus zugänglich sind. In der Cloud bildet dieser Service die aktuelle Cloud, so dass Sie sich ihn als Remote-Speicherplatz vorzustellen haben. Wozu Cloud Computing? Die Speicherung von Informationen in der Cloud und die Ausführung von Anwendungen, ohne sie vor Ort installieren zu müssen, ist, wie bereits erwähnt, sehr unkompliziert, funktionell und platzsparend.

Für das Wirtschaftswachstum sind Innovation und neue Entwicklungen von herausragender Bedeutung, und Cloud Computing kann einem mithelfen, viel effektiver und konkurrenzfähiger zu sein. Davon profitiert vor allem der Mittelstand, der nun leistungsfähige Potenziale im IT-Bereich ausschöpfen kann, die bisher nur von großen, marktorientierten Konzernen realisierbar waren.

In diesem Sinn öffnet Cloud Computing den Markt und begünstigt in hohem Maß den Konkurrenzkampf, auch im Hinblick auf neue Nutzungsformen und Unternehmensstrategien. Aber auch Cloud Computing mit all seinen Vorzügen bringt einige Schwierigkeiten mit sich, vor allem aus juristischer Sicht. Riesige Mengen an Informationen, zum Teil auch empfindliche Informationen, werden auf den Rechnern externer Firmen gespeichert. Für das Geschäftemodell des Cloud Computing legt das BDSG Regelungen fest, da das rechtliche Cloud Computing eine Bestelldatenverarbeitung nach § 11 BDSG darstellt.

Für die Benützung von Cloud Services bedarf es daher einer klaren Vertragsgrundlage, insbesondere für den Cloud-Provider. Der Grund dafür ist, dass nach dem BDSG letzteres die für die Bestelldatenverarbeitung zuständige Instanz ist. Daher müssen die kritischen Sachverhalte vertragsgemäß reguliert, das Risiko auf ein Minimum reduziert und eine faire Verteilung der Sachverhalte aufgedeckt werden. Dazu müssen die Rechte und Pflichte der Vertragspartner deutlich und anschaulich dargestellt werden.

Vor allem aber sollte eine gute Auftragsgestaltung von Anfang an eine ausgewogene Verteilung des Risikos sicherstellen und mögliche Konfliktpunkte auf ein Minimum reduzieren. Dies erfordert eine eindeutige und geordnete Darstellung der Rechte und Pflichte jeder Partei. Je nachdem, welche Art von Dienstleistung die Beteiligten miteinander vertragsgemäß regulieren wollen, können diese natürlich sehr verschieden sein.

Je nachdem, wie der Benutzer auf dem Datenserver arbeitet und wo sich der Datenserver befindet, gibt es verschiedene Dienstleistungsmodelle, die über verschiedene "Distributionskanäle" angeboten werden können. Entscheidend für eine sinnvolle Risikostreuung ist auch, welche Oberflächen ausgewählt werden, wie viele Benutzer auf die Cloud zugreift, wo und wie die Informationen aufbereitet werden, welche anderen Beteiligten involviert sind und wer in unterschiedlichen Haftungssituationen welche Verantwortlichkeit hat.

Dies alles kann durch einen Vertrag reguliert werden. Unterlassen die Vertragsparteien eine solche Regelung, so gelten die Rechtsvorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Besonders wichtig sind in diesem Kontext sicher die Bestimmungen zu den Allgemeinen Bedingungen, denn Cloud Computing ist in der Praxis ein standardisierter Service, d.h. ein Service, der von einem Provider für viele Kunden angeboten wird.

Aus ökonomischer Hinsicht ist es daher für den Anbieter ratsam, die wesentlichen Bestimmungen als AGB in den Vertrag aufzunehmen. AGB sind vorgefertigte Vertragskonditionen für eine große Anzahl von Aufträgen. Dazu muss der Nutzer (in diesem Fall in der Regel der Cloud-Provider) nur vorgesehen haben, die Vertragsklauseln mehr als doppelt zu nutzen.

Durch das Verbot von Klauseln beschränkt das AGB-Gesetz den allgemeinen Prinzip der vertraglichen Freiheit, so dass einige Bestimmungen nicht effektiv in einen Vertrag aufgenommen werden können. In jedem Vertrag sollten Regeln für anwendbares Recht und Gerichtsbarkeit enthalten sein. Das Cloud Computing hat in den meisten FÃ?llen einen de facto Umfang, der sich Ã?ber mehrere LÃ?nder erstreckt. Andernfalls wird das geltende Recht je nach Vertragsart anders festgelegt.

Das Gleiche trifft auf den Gerichtstand zu, wodurch auch Schiedsgerichtsvereinbarungen, d.h. alternativer Streitbeilegungsverfahren, als mögliche Bestandteile in den Vertrag aufgenommen werden können. Dazu gehören z. B. das Abgabenrecht, aber auch das BDSG. Entscheidend für jeden Cloud-Computing-Vertrag ist, wie oben bereits erwähnt, die exakte Definition der Performance. Dabei sollten die Vertragspartner exakt bestimmen, welches Muster sie auswählen wollen, denn es legt den Vertragsinhalt fest, der für die Gestaltung der Vertragsform entscheidend ist.

Mögliche Optionen sind Miet-, Dienstleistungs- und Werklieferungsvertrag, die alle ihre eigenen Regeln für Garantie und Verbindlichkeit haben. Obwohl die rechtlichen Bestimmungen auf der Vertragsart basieren, ist es durchaus angebracht, die Gewährleistungs- und Haftungsbestimmungen an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anzugleichen. Häufig handelt es sich bei solchen Vorschriften um so genannte SLAs. Sie sind in der Regel ein gesonderter Vertragsbestandteil, der sich auf die Dienstleistungsbeschreibung bezieht und zum einen bestimmt, welche Eigenschaft schuldig ist, zum anderen aber auch, welche rechtlichen Folgen eine Verletzung hat.

Im Wesentlichen werden hier oft Regeln wie die Erreichbarkeit der Dienstleistung, Entstörungszeiten oder vertragliche Sanktionen festgelegt. Einen sehr wichtigen Teil bildet natürlich die Entlohnung. Für welche Dienstleistung welche Vergütung zu zahlen ist, sollten die Vertragspartner konkretisieren. Im Falle längerfristiger Vertragsverhältnisse sind auch Preiskorrekturklauseln erdenklich. Ein wesentlicher Teil und ausschliesslich durch die gesetzlichen Bestimmungen geprägt sind die Aussagen zum Thema Verschwiegenheit, Informationssicherheit und Umweltschutz.

Die Datenverarbeitung ist eine Bestelldatenverarbeitung nach 11 BDSG, so dass ein entsprechender Vertrag schriftlich geschlossen werden muss. Die Cloud-Provider als Träger müssen sich explizit zu konkreten technischen und organisatorischen Massnahmen zur Gewährleistung eines Höchstmaßes an Datenschutz verpflichtet haben. Auch der Vertrag über die Bestelldatenverarbeitung kann nach den üblichen Schemata geschlossen werden.

Die meisten Verträge werden Anhänge enthalten, auf die im Text des Vertrages selbst Bezug genommen wird. Im Anhang sind in der Regel die exakte Funktionsbeschreibung, der anwendbare Servicevertrag und der Vertrag über die Bestelldatenverarbeitung gemäß 11 Abs. 2 Satz 2 BDSG festgelegt. Das Cloud Computing ist heute unaufhaltsam.

Sie bieten ein Höchstmaß an Bequemlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Einsatzmöglichkeiten, haben aber einige Tücken im Vertrag, die durch eindeutige Vorschriften verwischt werden sollten. Mit der Vertragsgestaltung nach den Interessen der Parteien können die Chancen von Cloud-Diensten optimal genutzt werden, ohne dass im Vergleich zu konventionellen IT-Lösungen ein erhöhtes Risiko besteht. Wer jedoch Cloud Computing einsetzen will, sollte sich an einen Fachanwalt wenden.

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