Cloud im eigenen Netzwerk

Wolke im eigenen Netzwerk

Bei einem NAS handelt es sich um einen großen Netzwerk- und Internetspeicher, der ebenfalls zentral im eigenen Heimnetzwerk liegt und von unterwegs aus Zugriff bietet. Zugriff auf Daten auf Computer im selben Netzwerk. Die Struktur und Funktion dieser externen Systeme war für das eigene Netzwerk irrelevant.

Privat-Cloud mit NAS: Wie Sie Ihr eigener Anbieter werden (Teil 2)

Zahlreiche traditionelle Cloud-Services wie z. B. Drobox oder Gmail können durch einen Netzwerkspeicher (NAS) als Privat-Cloud ersetzt werden. Der zweite Teil unserer Reihe beschäftigt sich mit der Einrichtung einer eigenen Dropdownlösung - nahezu alle namhaften Anbieter von NAS verfügen über diese bereits. Als Beispiel veranschaulichen wir die Installierung mit einer SymboldiskStation.

Der erste Teil unserer Reihe über die Privat-Cloud beschäftigte sich vor allem mit der verfügbaren NAS-Hardware sowie den Vor- und Nachteilen der Privat-Cloud gegenüber der konventionellen Cloud - die natürlich schwierig zu messen sind. Vor der Wahl eines NAS als Ihre Privat-Cloud sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie es selbst sichern und regelmässig warten müssen.

Auch für NAS von anderen Anbietern sind viele Arbeitsschritte des nachfolgenden Howto - wie z.B. die Port-Forwarding - erforderlich. Im Allgemeinen sollten Sie nach Möglichkeit immer die https-Verbindung nutzen, wenn Sie externen Zugang zu Ihrem Netzwerk gewähren - unverschlüsselte Anschlüsse werden stark abgeraten. Der von uns getestete DS213+ kann nicht nur als Ausfallbox-Alternative verwendet werden, sondern bietet auch die Möglichkeit der Dateifreigabe, des Datenbackups, der Sicherung und des Foto-Sharing sowie den Einsatz als Druck-, Web-, Mail- oder Medialauf.

Sie sollten jedoch beachten, dass Sie für die Einrichtung eines eigenen Mail-, Web- oder FTP-Servers über einige Grundkenntnisse in dem betreffenden Gebiet verfügen sollten. Darüber hinaus stellt Synology verschiedene Software-Lösungen für die Ausgabe von verschiedenen Medieninhalten für seinen eigenen NAS zur Verfügung. So kann der Benutzer mit seinem Webbrowser und den dazugehörigen freien Anwendungen auf Musiktitel, Videos und Bilder von seinem Mobilgerät aus zuzugreifen.

Über die Weboberfläche kann die DiscStation mit einer Vielzahl von Applikationen erweitert werden, die der Benutzer einfach und schnell einrichten kann. Hierzu zählt z. B. die Cloud-Station, die im Nachfolgenden erläutert wird und mit der Daten zwischen verschiedenen Endgeräten synchronisiert werden können. Die Cloud Station ist ein File-Sharing-Service, der sich auf die Synchronisation zwischen NAS, Computern und Mobilgeräten konzentriert.

Das Cloud-Station-Programm der Synergy DiskStation kann daher als eine eigenständige Implementierung von DS verstanden werden. Die Cloud-Station gewährleistet in erster Linie, auf dem NAS, dass die Daten in einem Verzeichnis immer gleichlaufend sind. Auf seinem Computer kann der Anwender auch individuelle Akten online editieren und die Cloud Station gewährleistet dann die Synchronisation, sobald er wieder eine Internetverbindung hat.

Die neueren NAS von Synology verfügen auch über einen Wizard über die Weboberfläche mit EZ-Internet, der Einsteiger schrittweise durch die Hardware-Einrichtung leitet, einschließlich Aspekten wie Firewall-Einstellungen, PPPoE-Setup und Portweiterleitung. Dies geht aber nur dann problemlos, wenn der eingesetzte Kreuzschienenrouter auch unmittelbar untersützt wird.

Vor der Einrichtung Ihrer Datenstation müssen Sie jedoch alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Die IP-Adresse einer persönlichen Internetverbindung wechselt in der Regelfall alle 24 Std.. Wenn Sie von aussen auf Ihr eigenes Netzwerk zuzugreifen wollen, ist das ein Nachteil. Daher wird empfohlen, anstelle einer IP-Adresse einen einmaligen Benutzernamen für den Netzwerkzugriff zu wählen.

Ändert sich die IP-Adresse, wird der zugehörige Domain-Eintrag zum Beispiel für eine neue IP-Adresse aktualisiert - das Netzwerk ist unter dem ausgewählten Dateinamen zugänglich. Meistens ist ein NAS in einer Privatumgebung über einen Kreuzschienenrouter mit dem Netz verbunden. In seinem eigenen Netzwerk empfängt jedes mit dem Kreuzschienenrouter verbundene Endgerät eine persönliche IP-Adresse, einschließlich der Synchronisations-DiskStation.

Wenn Sie von außerhalb Ihres Netzwerkes auf Services (z.B. die Cloud-Station) auf Ihrem NAS von außerhalb des Netzwerkes zugreifen möchten, müssen Sie eine Port-Forwarding auf Ihrem Router einstellen. Dabei ist ein Anschluss als Zugangspunkt für einen Computer zu sehen, der sich mit dem NAS verbindet und dessen Dienstleistungen nutzt.

Daher übermittelt der Kreuzschiene die korrespondierenden Anforderungen des benutzten Computers an den NAS. Wenn Sie Ihren Kreuzschienenrouter so einstellen möchten, sollten Sie zunächst die DiskStation-Optionen verwenden. Falls der Kreuzschienenrouter von der DiscStation nicht anerkannt wird, muss die Port-Weiterleitung am Kreuzschienenrouter erfolgen. Sie müssen z. B. den Port 6690 für die Cloud-Station umleiten.

Wenn Sie über WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) auf Ihre Daten zuzugreifen wünschen, müssen Sie den Port 5005 umleiten. Wenn Sie eine Portweiterleitung eingerichtet haben, sollten Sie keinen einzelnen überflüssigen Port freischalten, da jede Portweitergabe auch ein weiteres Sicherheitsrisiko für Ihr eigenes Netzwerk darstellt. Falls der Kreuzschienenrouter nicht selbstständig von der Datenstation erfasst wird und der Kreuzschienenrouter nicht mit dem Router-Konfigurationsdienst der Datenstation verbunden ist, muss die entsprechende Funktion aktiviert und die entsprechende Funktion aktiviert werden.

Nachdem Sie die Portforwarding eingerichtet haben, können Sie in Ihrem eigenen Netzwerk überprüfen, ob alles wie vorgesehen abläuft. Dazu gibt es Werkzeuge wie canyouseeme.org. Zum Installieren von neuen Diensten und Applikationen steht das Package Center auf der Festplatte zur Verfüg.... Auch die Cloud-Station finden Sie hier.

In einem ersten Arbeitsschritt wird die Cloud-Station aktiviert. Sie sollten dieser Anforderung entsprechen, um anschließend die Benutzerberechtigungen für die Cloud-Station zu erteilen. Weil an dieser Stelle bereits die Portforwarding für den Port TCP/6690 eingestellt ist, sollte die Cloud-Station einsatzbereit sein. Für die Cloud Station stellt Synology sowohl Windows- als auch Mac-Clients zur Verfügung, die kostenfrei vom jeweiligen Anbieter heruntergeladen werden können.

Es gibt auch die Möglichkeit, über Handy auf die Cloud von Smartphones und Tabletts zuzugreifen. Geben Sie zunächst den zuvor gespeicherten DynDNS-Namen oder die QuickConnect-ID Ihrer Datenstation ein. Dann geben Sie an, welchen DiskStation-Benutzernamen Sie verwenden möchten. Wenn Sie eine Fehlernachricht erhalten, fehlt dem gewählten Benutzer das entsprechende Recht für die Nebenstellen.

Abschließend müssen Sie einen Computernamen und einen Weg zu dem Verzeichnis definieren, das Sie mit Cloud-Station abgleichen möchten. Sobald Sie das gemacht haben, steht der selbst gehosteten Droboxauswahl nichts mehr im Wege und Sie können einige der Vorzüge einer privaten Cloud genießen. Es reicht nicht aus, die Cloud Station einzurichten und einzurichten; Sie sind für die Aktualisierung, Verwaltung und Sicherung Ihrer eigenen Daten zuständig.

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