Cloud Kostenlos Verschlüsselt

Wolkenfrei Verschlüsselt

Eine starke Verschlüsselung ist wichtig für die Speicherung in der Cloud. Der Cryptomator verschlüsselt Ihre Daten bei Dropbox, Google und Co. Starke Verschlüsselung im Cloud-Speicher ist wichtig.

Sie haben kein Interesse an der Cloud? Der Kryptomator verschlüsselt Ihre Informationen bei der Firma DS, Google und Co. Das ist eine gute Idee.

Cloud-Services sind komfortabel und oft kostenlos. Aber viele wollen ihnen nicht wirklich vertrauliche Informationen überlassen. Der Kryptomator probiert eine Abhilfe: Das Open-Source-Tool verschlüsselt selektierte Informationen über Scrypt und AES. Aktualisierung vom 3. Mai 2016: Etwas mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung der Betaversion ist der Kryptomator nun in der endgültigen Fassung 1.0 erschienen - mit Anwendungen für iPhones und iPads sowie für Macintosh-Systeme.

Der Kryptomator ist im Apple App Store zum Einstiegspreis von 1,99 EUR erhältlich, eine Variante für Android ist nach Aussage der Hersteller in Vorbereitung. Im Internet können auf der Startseite von Kryptomator die Varianten für Windows, Mac OS X und Linux kostenlos heruntergeladen werden - wenn Sie den Programmierern etwas Gutes tun wollen, können Sie dies mit einem "Pay-what-you-want" Modell tun.

Der Kryptomator ist Open Source, Angaben zum Filesystem und zur Kodierung sind auf der Seite kryptomator.org/Architektur zu sehen. Developer: Cloud Services sind ein Milliardengeschäft. Es stimmt, dass Deutschland eher auf Chiffrierung setzt, wenn es um die Verwendung von Cloud Storage geht. Für dieses Problemfeld hat der Bauherr Sebastian Stenzel eine Problemlösung mitgebracht. Die Firma Stenzel, die zusammen mit Tobias Hagemann bereits die Passwort-Administration zuPassword aufgebaut hat, will es Anwendern erlauben, in der Cloud und mit dem Kryptomator zu kommunizieren.

Cloud-Services: "Die gewährleistete Zuverlässigkeit ist hundertmal so hoch wie bei Inlandslösungen. "Wie auch bei zuPassword wurde die Lösung aus unseren eigenen Bedürfnissen heraus geboren", sagt Stenzel. Dahinter stand die Fragestellung, was ihm für seine Angaben bedeutsam war. Hinsichtlich der Erreichbarkeit konnte er mit gutem Gewissen auf vorhandene Lösungsansätze zurückgreifen: "Auch der Amazon S3 Reduced Redundancy Storage Space sichert weltweite Datendateien mit mehreren Redundanzen.

Eine Feuersbrunst und weg sind meine Angaben. "Anders war die Situation jedoch in Bezug auf die Geheimhaltung - obwohl es Cloud-Anbieter gibt, die zusagen, die Informationen auf der Serverseite zu chiffrieren, wie kann man das steuern? Außerdem: "Ein Benutzer, der denkt, er weiß, wo seine Informationen enden, lügt sich selbst an. Damit beide Zielsetzungen erreicht werden konnten, machte er sich auf den Weg, nach Tools zu suchen, die auf der Client-Seite zur Datenverschlüsselung eingesetzt werden.

Er hat gefunden, was er gesucht hat: "Viivo, Kastenkryptor, SafeMonk und Cloudfogger haben alle getan, was ich konnte. "Ok, sehr geehrte NSA, Sie haben vielleicht meine Unterlagen, aber ich verlange, dass Sie sich davon wenigstens 43 Mrd. $ gekostet haben. "Ich hätte meinem Cloud Storage Provider jetzt nicht trauen müssen, aber ich musste dem Boxcryptor glauben, dass sie meinen Key nicht entziffern können.

"Also machte er sich selbst an die Sache - und entwickelte den Kryptomator. "Nachdem er die Schlüsselableitung zunächst auf DBKDF2 eingestellt hatte, änderte er seine Meinung nach einem Tipp aus der Community erneut. Anstelle von DBKDF2 verwendet der Kryptomator nun Scrypt, eine passwortbasierte Ableitungsfunktion, die von Colin Percival im Jahr 2010 auf den Markt gebracht wurde, da DBKrypt oder DBKDF2 anfällig für Brute-Force- und Dictionary-Angriffe sind.

"Anstatt aufzuzeigen, wie viele tausend Jahre ein Rohkräuter sich die Zähne ausreißen würde, ist die Frage der Budgetausgaben von Bedeutung, wenn man ein Kennwort innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens mit paralleler Sonderhardware (ASICs) knacken will", sagt Stenzel. Dann sagte er zu sich selbst: "Ok, sehr geehrte NSA, Sie haben vielleicht meine Angaben, aber ich verlange, dass Sie es Ihnen einbringen. Sie müssen 43 Mrd. Euro ausgeben.

"Um den Review-Prozess für "das Internet" zu erleichtern, enthüllte er auf der Webseite des Cryptomators die exakten Verschlüsselung. Für die weitere Implementierung von Kryptomator setzte er auch auf Open-Source-Projekte. Der Kryptomator selbst ist - beinahe veraltet - eine Java-Anwendung mit einem JavaFX-Frontend. Darin definiert der Benutzer einen Ordnernamen, den er an beliebiger Stelle auf seinem Computer erstellen kann - auch in einem Cloud-Verzeichnis von Drittanbietern wie z. B. Dropdownbox, Google Drive, MobileDrive oder einem der anderen Provider.

Wenn der Benutzer sein Adressbuch wieder freischaltet, bindet der Kryptomator das Adressbuch mit einem Shell-Befehl ein, so dass es automatisch über WebDAV mit dem Sucher oder einem ähnlichen Anwendungsprogramm aufgerufen werden kann. Das hat den Vorteil: Da diese Festplatten ausschließlich virtualisiert sind, wird kein Festplattenspeicher vergeudet. Falls der Anschluss des dezentralen WebDAV-Serverprozesses in der ersten Variante noch konfiguierbar war und jeder Datenspeicher auf einem einzelnen Anschluss eine eigene Serverinstanz hatte, ist dies in der vorliegenden Fassung anders.

Die Nachteile: Automatische Storage-Lösungen arbeiten nicht mit dem Kryptomator, da sie jedes Mal mit einer neuen URL konfrontiert werden. Derzeit ist der Kryptomator noch in der Beta-Version, weshalb Stenzel den Einsatz des Tools nur mit solchen Dateien rät, die im Katastrophenfall wiederhergestellt werden können. Einziger Nachteil: Der Benutzer benötigt seinen Computer, um auf die Informationen in der Cloud zugreifen zu können, ein Zugang über das Web-Interface ist natürlich nicht möglich.

Zusätzlich zu der von uns geprüften Ausführung des Betriebssystems ist der Kryptomator auch als Windows- und Linuxversion sowie als Generic JAR-Datei erhältlich. Es ist eine iOS App vorgesehen, ein Android-Port, so Sebastian Stenzel, sollte sehr simpel sein, da die Desktop-App Java verwendet. "Wenn Sie mehr über den Kryptomator wissen wollen: Sebastian Stenzel hat sein neues Produkt auf GitHub publiziert.

Auch interessant

Mehr zum Thema