Cloud Monitor 2016

Wolkenmonitor 2016

Wolkenmonitor 2016: Public Cloud Services werden gefragter Inzwischen nutzen mehr als die Haelfte aller Firmen in Deutschland Cloud Computing. Danach nutzen 54% aller dt. Firmen im vergangenen Jahr Cloud Services. Noch im Vorjahr waren es 44 Prozentpunkte. Die Quote der Fachplaner und Diskussionsteilnehmer sank von 24% im Jahr 2014 auf 18% im vergangenen Jahr.

"Das Cloud Computing hat sich weit verbreitet", sagte Axel Pols, Managing Director von Bitkom Research, und präsentierte die Ergebnisse der Studie. Bei den 54% der Cloud-Benutzer wurde eine wesentliche Grenze durchbrochen. Der Einstieg in die Technologie in Deutschland war nicht einfach. Inzwischen wird die Cloud jedoch als wesentlicher Motor für die Automatisierung von Unternehmensprozessen erachtet.

Die Quote der aufgeschlosseneren und am Cloud Computing interessierten Unternehmungen ist von 40 auf 44 Prozentpunkte gestiegen. Knapp ein Dritteln der untersuchten Betriebe ist jedoch nach wie vor recht skeptisch und feindlich gegenüber dem Thematik. Die Zahl der Cloud-Fürsprecher nimmt seit Jahren stetig zu. Demnach ist der deutliche Zuwachs bei der Cloud-Nutzung nahezu ausschliesslich auf kleine und mittelständische Betriebe zurÃ?

Die Cloud-Auslastung in Betrieben mit 100 bis 1999 Beschäftigten nahm 2015 um sieben und in Betrieben mit 20 bis 99 Beschäftigten um elf bis 52% zu. Für Firmen mit 2000 oder mehr Beschäftigten liegt der Prozentsatz der Cloud-Anwender seit Jahren auf einem guten Stand von rund 70 vH.

Pol' Fazit: "KMU haben endlich ihre Widerstände gegen den Einsatz von Cloud Computing beendet. "Laut dem derzeitigen Cloud-Monitor ist das Nachfrageverhalten vor allem nach Public Cloud-Diensten stark gestiegen. Ein gutes von vier Betrieben gab an, dass sie bereits solche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. In der Vorjahresperiode waren es nur 16 und damit zehn Zusatzpunkte.

Fast ein weiteres Fünftes der untersuchten Firmen gab vor kurzem an, die Verwendung der öffentlichen Cloud zu beabsichtigen oder dies zumindest zu erwägen. Im Jahr 2014 betrug der Marktanteil von Planern und Diskussionspartnern in der öffentlichen Cloud acht Vierteln. Im Gegensatz dazu verharrte die Auslastung der Private Clouds bei 38 Prozentpunkten (Vorjahr: 39 Prozent). "Bisher haben Firmen hauptsächlich Private Clouds installiert, weil viele die Verwendung über das staatliche Netz für zu ungesichert hielten.

Jetzt verändert sich das", interpretiert Polen diese Werte und blickt zuversichtlich auf die weitere Vorgehensweise in der öffentlichen Cloud. "Mit dem letzten Jahr ist der Marktdurchbruch für das Thema Open Cloud Computing in der in Deutschland. "â??Die Beteiligten des CIO Soirée waren sich einig: "Ohne Cloud ist es heute nicht möglich und in den Ã??rgsten FÃ?llen wird mit einer einzelnen Cloud gearbeitet.

"â??Viele Cloud-Anbieter haben stark in die Security gesteckt und in Europa und vor allem in Deutschland Datenzentren eingerichtetâ??, erklÃ?rt Peter Heidkamp, Gesellschafter und Head of Technology bei KPMG, das stark gewachsene groÃ?e Kundeninteresse an der Open Source. Über die Hälfe (58 Prozent) der untersuchten Firmen befürchten einen unbefugten Zugang zu sensiblen Firmendaten und 45 Prozentpunkte einen Verlust von Daten.

"â??Das Ã?berleben der Nutzer in die Geborgenheit von Cloud Services ist die unabdingbare Grundvoraussetzung fÃ?r die weitere Verbreitungâ??, erinnert der VPN-GeschäftsfÃ?hrer. Demnach gaben 15 Prozentpunkte der Befragten an, dass es in den vergangenen 12 Monate Sicherheitslücken im Rahmen der Nutzung von Public Cloud-Lösungen gab, weitere 20 Prozentpunkte wurden vermutet.

Zweidrittel davon sind mit allen Cloud-Modellen in Planung. Zusammenfassend beurteilen die Firmen die Public Cloud jedoch positiv. Bei 42 Prozentpunkten der überprüften Nutzer der öffentlichen Cloud wurden durchgängig positive Erlebnisse gemeldet. In der öffentlichen Cloud sind die beliebtesten Funktionen die Möglichkeit des dezentralen Zugriffs auf IT-Ressourcen, eine verbesserte Skalierbarkeit, Erreichbarkeit und Leistung von IT-Services sowie eine höhere Unternehmensflexibilität.

Knapp ein Dritteln der Firmen, die Services aus der öffentlichen Cloud in Anspruch nehmen, gaben an, dass sowohl die Einführungszeit für neue Lösungsansätze als auch der IT-Administrationsaufwand gestiegen sei. Das wichtigste Entscheidungskriterium für einen Cloud-Provider ist der Sitz des Datenzentrums. Dreiviertel der vier Firmen fordern ein Rechenzentrum exklusiv in Deutschland oder im Rechtsraum der EU (Must-Have für 70 Prozent).

Ebenso bedeutsam für die Nutzerunternehmen ist die Integrierbarkeit der Lösung (76 Prozent), eine Zentrale des Providers in Deutschland (72 Prozent) oder in der EU (70 Prozent) sowie die persönliche Anpassungsfähigkeit der Cloud-Lösung (61 Prozent). In 43 Prozentpunkten der untersuchten Firmen werden Cloud Office-Anwendungen wie z. B. Wortprocessing, Tabellenkalkulationen oder Präsentationserstellung eingesetzt.

35% nutzen Gruppensoftware mit Funktionalitäten wie E-Mail, Kurier oder Outlook, 34% nutzen Branchenanwendungen und 30% nutzen sie für die Organisierung von Workgroups (Collaboration-Tools). Besonders positiv überraschte Bitkom-Manager Polen der hohe Prozentsatz an branchenspezifischen Branchenlösungen aus der öffentlichen Cloud.

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