Cloud Nachteile

Nachteile der Cloud-Technologie

Erfahren Sie mehr über die Risiken der Cloud-Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter. Vorteile der Abhängigkeiten von einem Cloud-Anbieter Eine der derzeit erfolgversprechendsten Internetfirmen beweist, wie notwendig es ist, sich nicht auf einen einzelnen Cloud-Provider zu stützen. Snapchat-Entwickler Snap kündigte kürzlich Pläne an, innerhalb von fünf Jahren 1 Milliarde Dollar in Amazon Web Services zu stecken und eventuell eine eigene Infra-struktur zu errichten. Die vorliegende Wahl, so Snap, erlaubt "die überflüssige Betreuung der gesamten Struktur für unseren operativen Betrieb".

"â??Eine frÃ?here Snap-Anweisung machte bereits Schlagzeilen, auch weil das Ã-sterreichische Tochterunternehmen erklÃ?rte, wie abhÃ?ngig es von der Suchmaschinenoptimierung der von Google Cloud ist. Die Aussagen deuten darauf hin, dass der größte Teil der "Computer-, Speicher-, Bandbreiten- und sonstigen Serviceanforderungen" von Microsoft Cloud abhängt und dass "jede Störung oder Störung der Nutzung zu schwerwiegenden Geschäftsfolgen führen würde".

Schnappt plant, innerhalb von fünf Jahren 2 Milliarden Dollar für die Googles Cloud auszugeben. Die Schwierigkeit: "Der Umstieg von Googles Cloud-Services auf einen anderen Cloud-Provider ist eine große kardiale Herausforderung und ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand", sagte Snap. Die Firma betonte auch, dass "es zu einem Rückgang der Nutzer, Geschäftspartner oder Werbeeinnahmen kommen kann, wenn Nutzer oder Geschäftspartner nicht oder nur unter schwierigen Umständen über die Googles-Cloud auf das Programm zugreifen können.

Dabei ist es offensichtlich, dass die Firma ein gewisses Sicherheitsrisiko einzugehen hat, indem sie von einem einzelnen Cloud-Provider abhängig ist. Laut The Information ist das Unter-nehmen " das grösste Internet-Start-up, das nicht auf seiner eigenen Cloud Computing-Infrastruktur aufbaut. Außerdem berichteten The Information, dass "Google dem Konzern Preisnachlässe und andere Vergünstigungen gewährte". Der Rabatt ist gut und gut, aber die Unabhängigkeit von einem einzelnen Cloud-Provider birgt ein hohes Sicherheitsrisiko in sich.

Indem es ankündigt, dass es seine eigene Infra-struktur aufbauen kann, kann es einen gewissen Einfluss auf seinen Cloud-Provider ausüben, aber das spielt keine Rolle, wenn es nicht in der lage ist, IT-Betriebsabläufe zwischen Cloud-Providern und anderen oder auf die eigene Infra-struktur umzustellen. In der zukünftigen Entwicklungs- und Bereitstellungsphase von Unternehmensanwendungen muss Snapp Cloud neutral sein, um die Vorteile zu nutzen.

Aber nicht nur Snap stellt sich dieser Aufforderung. Im Jahr 2020 werden die meisten Firmen Cloud-Dienste bereitstellen. Cloud-Provider wie Amazon Webservices, Microsoft und Google werben um die Kundschaft und gewähren Mengenrabatte. Dies ist an sich keine schlechte Sache, denn viele Firmen nutzen die Cloud vor allem für Basisdienstleistungen wie Storage und flexibler Computing.

Der zugrundeliegende Aufbau beruht auf Intel-Hardware und Linux und ist mit jeder Cloud-Umgebung vereinbar. Cloud-Provider bieten eigene Programmierschnittstellen, die den Programmier- oder Arbeitsaufwand für die Bereitstellung von Anwendungen verringern. Wie Snap erläuterte, bedeutet die Umstellung von Diensten auf einen anderen Cloud-Provider oder auf die eigene Infrastuktur einen "erheblichen Aufwand an Zeit und Geld".

Vielen Firmen ist nicht bewusst, dass sie von einem einzigen Dienstleister abhängt. Jeder, der eine Programmiersoftware für die DynamoDB-Datenbank von Amazon entwickelt, ist als Cloud-Provider an AWS angebunden. Eine Migration dieser Lösung zu einem anderen Cloud-Provider oder in die eigene Infra-struktur ist nur möglich, wenn der Quellcode neu geschrieben wird, was zeitaufwändig und kostspielig ist.

Bei Snap stellt nicht nur der Arbeitsaufwand und die damit verbundenen Ausgaben für die Umstellung von der Google Cloud auf einen anderen Hersteller eine große Belastung dar. Das Unternehmen setzt seine Programme und Lösungen auf Dienstleistungen "von Google" auf, von denen einige auf dem Weltmarkt keine anderen sind. Es stellt sich die Fragestellung, ob eine alleinige Beteiligung an AWS-Diensten ausreichend ist, um das Abhängigkeitsrisiko von einem einzelnen Cloud-Provider zu mindern.

Bei der Neuschreibung von Applikationen und der Anpassung der Programmierumgebung, um die Vorteile der Cloud-Neutralität zu nutzen, heißt die Lösung eindeutig nein. In der Vergangenheit sind sie bereits von Lieferanten abhaengig geworden, z.B. als sie ihren IT-Betrieb an Lieferanten wie IBM und EDS ausgelagert haben. Infolgedessen gaben Firmen letztendlich mehr für das Outsourcing aus als für die unabhängige Bearbeitung dieser Tätigkeiten.

Allerdings konnten sie diese Arbeiten nicht mehr im eigenen Haus durchführen, da alle Beschäftigten nun für die Outsourcingunternehmen tätig waren oder die Gesellschaften keine eigene Rechenzentrums-Infrastruktur mehr hatten. Wer die Abhängigkeiten von einem einzelnen Cloud-Provider vermeidet, profitiert von den nachfolgenden Vorteilen: So wie die Kosten für IT-Outsourcing stiegen, während die Hersteller ihre Gewinnspannen erhöhten, werden auch die Kosten für Cloud-Services ansteigen.

Im Jahr 2020 werden die Preise für Cloud-Services für die meisten Cloud-Kunden die Preise für On-Premise-Systeme überschreiten. Der Wechsel des Anbieters ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Laut 451 Research ist die Cloud die "größte IT-Chance der vergangenen Jahrzehnte", befindet sich aber noch in den Anfängen. Auch wenn AWS zurzeit Marktführer ist, ist es noch nicht abzusehen, welches der beiden Firmen in den kommenden Jahren dominieren wird.

Das hat Microsoft bereits nachgeholt, und wer weiss, welche Neuerungen und Weiterentwicklungen andere Firmen im Gepäck haben. Das Cloud-Angebot für neue Anwendungsgebiete wird es in drei bis fünf Jahren gibt. Wenn ein Lieferant von einer solchen Sicherheitslücke in Mitleidenschaft gezogen wird, müssen Sie rasch zu einem anderen Lieferanten übergehen können.

"Die Cloudneutralität macht es möglich. Das Beispiel von Snap verdeutlicht, dass Cloud-Neutralität im sich wandelnden Cloud-Services-Markt von Anfang an höchste Priorität hat.

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