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Wer der Architektur näher kommen möchte, kann sich einen einfachen Computer vorstellen. Desktop-Computer in der Cloud: Paperspace ist die Zukunftsbranche des Desktop-Computings. Das US-Unternehmen Paperspace stellt virtuelle Windows-Computer in der Cloud für Privatanwender zur Verfügung. Mit neuer Virtualisierungstechnologie und Komprimierungsalgorithmen wirkt Paperspace wie ein "echter" Rechner und nicht wie eine Kompetitsion. Wir haben den Service ausprobiert und ich bin hocherfreut.

Das hat mich kaum so euphorisch und enthusiastisch gemacht wie heute bei Paperspace.

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich zum ersten Mal auf Paperspace gestossen. Virtuelle Desktop-Computer haben sich jedoch noch nicht etabliert, jedenfalls nicht im Consumer-Segment. Gewerbliche Hersteller wie Citrix oder WMWare offerieren seit Jahren virtuelle Desktop-Lösungen (bekannt als Virtual Desktop Infrastructure oder VDI) für das Self Hosting.

In der Cloud gibt es beispielsweise auch die virtuellen Desktop-Rechner ("Desktop as a Service") von Amazon. Außerdem ist die Leistung in der Regel nicht mit einem örtlichen Computer zu vergleichen. Geben Sie Ihren Benutzernamen, Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Kennwort und Ihre Kreditkartendetails ein, wählen Sie den gewünschten Server und das Rechnungsmodell aus und schon können Sie loslegen. Weniger als fünf Autominuten später ist der so genannte Virtual Cloud Computer einsatzbereit.

Der Papierbereich umfasst drei unterschiedliche Computerkonfigurationen, die sich in der Zahl der Rechenkerne, dem Speicher und dem Festplattenplatz voneinander abheben. Es gibt zwei Abrechnungsmodelle: einen monatlichen Festpreis zwischen 15 und 60 US $ oder ein Stundenabrechnungsmodell. Die Virtual Computer können für einen Basispreis von fünf Euro und Stundenpreise zwischen sieben und 50 Eurocent ausgenutzt werden.

Der persönliche Papierbereich kann auf zwei Wegen erreicht werden: entweder über den Webbrowser (derzeit werden die Betriebssysteme Mozilla und Chrome unterstützt) oder über Ihren eigenen Papierbereichsclient. Es soll keine Leistungsunterschiede zwischen nativen Anwendungen und Browsern geben, aber viele Tastenkombinationen wirken nur über die Anwendung, da sie sonst an den Webbrowser und nicht an die Cloud gesendet werden.

Darüber hinaus kann die Anwendung die Hardwarebeschleunigung je nach Computer stärker nutzen. Nachdem ich mich angemeldet hatte, nahm ich meinen Virtual Computer für einen Spin. Die Anlage wirkt äußerst reaktionsschnell und reagiert. Außerdem arbeite ich an diesem Beitrag in der Rubrik Papier. Dillon Erb, der Firmengründer, sagt mir später am Handy, dass die Latenzzeit zwischen dem Datenserver und dem Benutzer weniger als 60 Millisekunden betragen sollte.

Das ist wahrscheinlich der Schwellwert, ab dem die Benutzer keinen Unterscheid zwischen einem fernen und einem physisch vorhandenen Computer feststellen.

Im Jahr 2016 will Paperspace auch in Europa mit Servern vertreten sein, wo die spürbare Verspätung um bis zu 50 Prozentpunkte reduziert werden soll, sagt Erb. Doch schon jetzt kann ich alles mit dem Computer machen, der mir in den Kopf kommt. Sie als Benutzer haben alle Administratorrechte auf der Virtual Machine.

Die Latenzzeit wäre für einen Mehrspieler-Kampf zu hoch, aber im Einzelspieler-Modus kann ich besser als auf meinem zerlumpten MacBook Air mit besseren Grafikeinstellungen aufwarten. Die Latenzzeit, die der Computer einbüßt, wird durch die CPU-Leistung wieder ausgeglichen. Den oben genannten Tomb Jäger mit seinen 9 Giga-Byte habe ich in etwa drei Min. von den Steam-Servern heruntergeladen, obwohl meine Anbindung an den Papierbereich nur eine konventionelle 16 Mbit DSL-Leitung ist.

Die Geheimnisse der Geschwindigkeit liegen in den Kompressionsalgorithmen von Papierbereich. Es gelingt dem Gesamtsystem, die Einzelbilder der Virtual Machine stark zusammenzudrücken und so rascher an den Kunden zu senden. Darüber hinaus stützt sich das Unternehmen auf das Know-how aus dem Cloud-Gaming-Bereich, so dass Spiele zu den begehrten Anwendungsgebieten gehören. Allerdings ist und bleibt es nur eine Beta-Version.

Ein paar Beispiele: Standort USA: Die Einführung europäischer Systeme ist für 2016 geplant. Alter Betrieb: Aufgrund des Lizenzmodells von Microsoft kann Paperspace keine normalen Betriebssysteme wie z. B. die Betriebssysteme 7, 8 oder 10, sondern nur die Serverversionen bereitstellen. Die Gegenstück zu Window 10 namens Windowsserver 2016 wird im dritten Vierteljahr 2016 veröffentlicht und wird in Kürze auf Paperspace erhältlich sein.

Allerdings beschäftigt sich die Firma bereits mit der Validierung von Linux-Desktops. Tastaturlayouts: Meine Hardware-Tastatur und ihre Umbrüche sind noch nicht kompatibel mit Papierbereich. Jeder, der Papierraum nutzt, muss sich in ein dekonzentriertes Denkmodell einbringen. Der Papierbereich macht es möglich. Sie können auch mit meinem Handy oder Tablett telefonieren. Der Schreibtisch ist auf dem Handy zu schmal, aber nicht auf dem iPhone.

Lediglich die permanent sichtbaren Adresszeilen des Webbrowsers sind ärgerlich, aber Paperspace wird wahrscheinlich bald auch dafür eine eigene Applikation bereitstellen. Bei Paperspace kann ich den Spielautomaten ein- bis zweimal pro Kalenderwoche in Betrieb nehmen und auch für das günstigste Speichermodell nur ein paar Cents pro Tag bezahlen. Wenn die europäischen Systeme zur Verfügung stehen, kann ich wieder häufiger spielen.

Dropschachtel und NAS: Paperspace könnte viele andere Services erübrigen. Ich konnte mich mit jedem beliebigen Web-Browser der Welt an meinem Computer anmelden, alles würde so aussehen, wie ich es hinterlassen habe - eine phantastische Idee und die konsequente Entwicklung von NAS-Betriebssystemen wie der Symbology Discstation. Meiner Meinung nach sind virtuelle Desktop-Computer die zukunftsträchtige Alternative zum PC und der nÃ??chste Schritt in der Cloud-Technologie.

Bis die Technologie weit verbreitet ist, wird es sicherlich noch einige Jahre dauern, in denen Produkten wie Paperspace oder Googles Chromebook für Early Adopters wertvolle Dienste erweisen. Paperspace macht mit seiner leistungsfähigen und langsamen Virtualisierungstechnologie, seiner benutzerfreundlichen Konfiguration und seinem flexiblem Billing-Modell Desktop-as-a-Service-Angebote fit für den Großkunden.

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