Cloud Rechner Mieten

Miete des Cloud-Rechners

Interface zu den Computern von Fachbetrieben. Ein Computer mit einem Webbrowser ist dafür ausreichend. Wolken-Computing - Miete von Computerleistung. Genauso rasch wie die modernen Rechner, müssen sie für einige Anwendungsfälle leistungsfähiger sein, als es der arithmetische Operator kann. Teilweise können auch Internetserverfarmen auf Cloud Computing umsteigen.

Der Kauf von teuren Hochleistungsrechnern für Gelegenheitsarbeiten zahlt sich für Firmen oft nicht aus - so kann die Computerzeit auch über das Netz ausgeliehen werden.

Dabei sind die notwendigen Interfaces für die Firmen standardisiert, so dass der Zugang stündlich oder täglich von simplen Arbeitsplätzen im eigenen Haus aus möglich ist. Im Allgemeinen stehen moderne Großunternehmen heute zunehmend vor der Fragestellung, ob sie umfangreiche IT-Systeme besitzen wollen, die zum Teil über hochspezialisierte Computer und Programme verfügen, oder ob sie die entsprechende Arbeit auslagern und mit Hilfe der simplen Informationstechnologie über eine standardisierte Oberfläche auf die Computer von Fachunternehmen zurückgreifen wollen.

Aus Datenschutzgründen sollten jedoch Provider mit Rechenzentrum in Deutschland für den professionellen Einsatz vorgezogen werden. Insbesondere bei der Übermittlung vertraulicher Informationen sollten inländische Provider Vorrang haben, und die Gesetzgebung untersagt gar die Aufbewahrung von Verbraucherdaten auf fremden Cloud-Services. Weitere Firmen, die bereits in die dazugehörige Computertechnologie investieren, nützen nun die technologischen Potenziale und mieten ihre nicht genutzte Rechnerleistung - auch in Deutschland, wo die Telekom mit ihren gut ausgerüsteten Datenzentren ein idealer Ansprechpartner ist.

Neben dem beruflichen Einsatz gibt es aber auch ganz persönliche Anwendungsgebiete für Cloud Computing. Pionier auf diesem Gebiet wird wahrscheinlich das Unternehmen Googel sein, das nun ein vollständiges Betriebsystem mit vielen im täglichen Leben wichtigen Applikationen in die Cloud auslagert hat. Dazu stellt die Firma in Kooperation mit verschiedenen Hardware-Herstellern besondere Notebooks mit eingeschränkter Rechnerleistung, aber guter Kommunikationsmöglichkeit zur Verfügung.

Sie wenden sich unmittelbar beim Hochfahren an die zuständigen Google-Server - das zugehörige Betriebsystem heißt Chrome OS und ist größtenteils aus einem flexibel einsetzbaren Internetbrowser aufgebaut. Im Browserfenster können auf eine Vielzahl von Diensten zugegriffen werden, die auch von Google im Netz betrieben werden - E-Mail, Terminkalender, Wortverarbeitung, Bildbearbeitung bis hin zur Videoverarbeitung finden in der Cloud statt.

Googles Computer führen die notwendigen Kalkulationen im Netzwerk durch, der Computer selbst ist nur für die Ein- und Ausgabe zuständig. Allerdings gibt der User alle Informationen aus der eigenen Tasche und in die Hände von Google - hier ist nur viel Zutrauen in den Provider hilfreich. Eine Online-Verbindung mit größtmöglicher Übertragungsbandbreite ist ebenfalls unerlässlich, da Chrome OS ohne Verbindung zu den Google-Servern nicht vernünftig eingesetzt werden kann.

Aber auch diese Art des Arbeitens bringt Vorzüge - ganz gleich auf welchem Rechner und wo sich der Benutzer mit seinem Account einloggt, er hat immer und überall Zugang zu den selben Applikationen und seinen Ausgängen. Im Falle eines Computerfehlers kann jeder neue Rechner ganz unkompliziert an den Bildschirm gelegt werden, ein Einrichten ist nicht mehr erforderlich - geben Sie dazu das Benutzerkonto ein.

Bei einem Diebstahl des Notebooks hat der Einbrecher wenig Nutzen für das Laufwerk, da keine Informationen auf dem Computer abgelegt werden. Derzeit ist dieser Mainframe in die Cloud migriert, kann überall auf der Erde sein - auch mehrere zur gleichen Zeit - und verfügt über eine wesentlich höhere Performance.

Die Grundidee, keinen Rechner zu brauchen, der für jeden einzelnen Rechner viel zu schnell ist und auch einen gewissen Verwaltungsaufwand erfordert, ist offensichtlich. Es wird sich in den nächsten Jahren herausstellen müssen, ob sich Begriffe wie Chrome OS breit behaupten können - Datenschutzbelange und der träge Aufbau von sicheren Internetzugängen stehen diesen Lösungsansätzen derzeit noch entgegen.

Passend dazu konnten sich die Chromebooks von Google, die bereits genannten auf Chrome OS basierenden Nettobücher, noch nicht behaupten.

Mehr zum Thema