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Die erste Stufe in der Cloud ist die richtige Planung und Definition einer geeigneten Cloud-Strategie. Sämtliche Nachrichten und Hintergründe zu Cloud auf Legal Tribune Online. Dies ist jedoch aus rechtlicher Sicht problematisch.

Ende der amerikanischen Cloud

Für die USA wird im kommenden Monat ein Entscheid darüber getroffen, ob US-Ermittler in Zukunft Zugang zu allen Bürger- und Firmendaten haben sollen. In Deutschland bereiten sich zwar Firmen, Institutionen und Ämter auf die kommende Bürgerfreundlichkeit der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) vor, in den USA entwickelt sich jedoch eine Gegenbewegung: Der US Supreme Court soll Ende Juli darüber befinden, ob die US-Ermittler in Zukunft Zugang zu allen Bürger- und Firmendaten haben werden.

Es handelt sich insbesondere um einen rechtlichen Streit mit Microsoft. Die Gesellschaft sollte auch im Auslande gespeicherte Informationen den Prüfern zur Verfuegung stellen. der Ermittlungsbeamte. Es sollte keine Bedeutung haben, in welchem Staat diese Informationen aufbewahrt werden und welche Rechtsvorschriften dort gelten. Vielmehr reicht es aus, wenn das mit der Datenverwaltung betraute Untenehmen in den USA auftritt.

Wahrscheinlich würde der US-amerikanisch anmutende Weg von "Big Brother is watching you everywhere" das Ende der Inanspruchnahme amerikanischer Cloud Services für die europäischen Konzerne bedeuten, da diese dann im Widerspruch zum europäischen Recht stehen würden. Wie der Oberste Gerichtshof in einigen Wochen über den Schutz von personenbezogenen Informationen in der Cloud entscheiden wird, ist noch offen. Den Anwendern sollte jedoch bereits heute bewusst sein, dass nur eine unkompromisslos gesicherte File-Sharing-Lösung ohne Backdoors (1) eine 100-prozentige Zuverlässigkeit in Bezug auf die Datensicherheit garantieren kann.

DSVGO: Wie viel Kontrollmöglichkeiten für personenbezogene Kunden?

Wolken-Computing und Cloud Computing| Spezialist für Rechtsberatung verständigt

Das Wort Cloud Computing ist ein Modewort in aller Munde. Der Begriff ist in aller Munde. Weil es sich jedoch um ein relativ junges Unternehmensmodell handele, seien viele seiner Rechtsaspekte noch nicht adressiert oder ihre Klarstellung im stetigen Wandel. Das trifft umso mehr zu, als die diesbezügliche Judikatur noch sehr einfach ist. Der vorliegende Artikel unseres Sachbearbeiters Ass.jur. Wirtz gibt einen Einblick in die wesentlichen rechtsrelevanten Themen des Cloud Computing.

Cloud Computing ist die flexible Erbringung von IT-Services in Netzen, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Die Bezeichnung "Netzwerk" geht über das Netz hinaus, da Cloud Computing auch in unternehmensinternen Netzen erfolgen kann (Private Cloud). Für die meisten Kunden ist jedoch die für sie charakteristische Aufstellung die Verlagerung und Verwendung von eindeutig festgelegten Fähigkeiten wie Speicherplatz, Rechnerleistung oder Soft- und Hardwarenutzung in das Netz (Public Cloud).

Provider können dies sicherstellen, indem sie auf über das Netz verteilte Resourcen zugreifen. Im Cloud Computing wird ausschliesslich für die genutzte Fläche bezahlt. Cloud Computing ist von den traditionellen Betriebsmodellen von Drittanbietern zu unterscheiden. Sie ist vom Anwendungs-Service-Management (ASP) zu unterscheiden, da sie im Unterschied zu ASP keine getrennten Infra-strukturen für bestimmte Clients bereitstellt, sondern mehrere Clients auf derselben Basis zusammenarbeiten können.

Cloud Computing geht auch über die bloße Lieferung von SW as a Service hinaus, soweit es nicht nur die Verwendung einer spezifischen Anwendung erlaubt, sondern auch die SW-Umgebung (PaaS/IaaS) oder gar Hard- und Software (HaaS) bereitstellt. So können Kunden auch Cloud-Services von ausländischen Anbietern problemlos nutzen.

Aus Anwaltssicht ergibt sich dann die Fragestellung, welche Rechtsform zutrifft. Kommt der Auftragnehmer mit einem auswärtigen Lieferanten ohne Rechtswahl zu einem Auftrag, kann dies dazu in der Lage sein, dass die ausländische Landesrechtsordnung dieses Lieferanten anwendet. Zur Vermeidung dessen muss im Auftrag das deutsche Recht für verbindlich erklärt werden. Die Passage muss auch nichtvertragliche Forderungen enthalten, da nur so das Verlustrisiko der Anwendbarkeit ausländischer Gesetze auf solche Forderungen auszuschließen ist.

Cloud Computing umfasst ein besonders breites Spektrum an Dienstleistungen. Darüber hinaus nutzt der Dienstleister in der Regel Musterverträge mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auf diese AGBs findet eine gesetzliche Kontrolle statt. Daher ist es für den Kunden von Bedeutung, dass er klassifizieren kann, welcher Art von Vertrag die Dienstleistung angehört, um einschätzen zu können, auf welche Gewährleistungsansprüche er Anspruch hat. Die Kenntnis der Vertragsart ist für die Dienstleister insofern von Bedeutung, als sie die Ausgestaltung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen an ihrem Unternehmensleitbild ausrichten müssen und nur so die optimalen Vertragsgestaltungen vornehmen können.

Unter Cloud-Diensten versteht man die vorübergehende Bereitstellung von Kapazität und damit verbundenen Dienstleistungen gegen Entgelt. Darüber hinaus bietet Cloud Computing weitere Dienstleistungen wie Softwarewartung und -anpassung. In dieser Hinsicht muss der Anwalt differenzieren: Beschränkt sich die Betreuung auf die bloße Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit, so ist sie Teil des vom Vermieter zu zahlenden Mietservice.

Wenn es darüber hinaus geht, ist es ein Werklieferungsvertrag, da der Lieferant das Upgrade oder Redesign des Equipments schuldl.... Cloud-Services sind daher in der Regel gemischte Vertragsformen mit Fokus auf das Vermietungsrecht. Das wäre eine Gewährleistung für Cloud-Dienste, deren Inhalte die permanente Erreichbarkeit darstellen. Der Lieferant muss daher sicherstellen, dass eine realitätsnahe Systemverfügbarkeit in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch Servicevereinbarungen (SLAs) in der Servicebeschreibung aufgenommen wird.

Cloud Computing wird oft als Lizenzerwerb bezeichnet. Diese Bezeichnung hat sich durchgesetzt, ist aber juristisch unpräzise. Eine Übertragung von Rechten an den Inhalten durch einen Mieter ist ausgeschlossen. Allerdings sind beim Cloud Computing Lizenzaspekte insoweit von Bedeutung, als dass eine bestimmte Anzahl von Programmen vom Provider an den Kunden übertragen werden kann. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass der Provider die Nutzungsrechte für die Streamingsoftware hat.

Daher sollte eine entsprechende Versicherung in den Auftrag einbezogen werden oder es sollten Nachweise erbracht werden. Das Cloud Computing erlaubt die Verarbeitung von Informationen in öffentlich zugänglichen Netzwerken. Wenn der Kunde diese Möglichkeit wahrnimmt, betrifft dies in der Regel auch Mitarbeiter- oder Servicedaten. Diese Angaben werden als persönliche Angaben betrachtet. Der Transfer dieser Informationen an eine externe Infra-struktur ist nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen möglich.

Bei einem Cloud-Service, der die Aufbewahrung persönlicher Informationen beinhaltet, müssen der Kunde und der Provider die dort standardisierten Verpflichtungen erfüllen. Der Bundesdatenschutz schreibt vor, dass die Datenverarbeitung durch Dritte - in diesem Fall den Dienstleister - nur zulässig ist, wenn eine sogenannte Bestelldatenverarbeitung stattfindet. Voraussetzung dafür ist, dass der Kunde trotz Outsourcing als "Master of the data" in der Verantwortung ist.

Diese ist nur dann gegeben, wenn der Kunde den Lieferanten durch Prüfung der fachlichen und betrieblichen Massnahmen ausgewählt hat. Darüber hinaus muss er einen schriftlich fixierten Auftrag abschließen, der die Belange der Verarbeitung sowie die Verpflichtungen des Dienstleisters ausdrücklich regelt. Darin sind die folgenden Punkte enthalten:. Abschließend muss es dem öffentlichen Auftraggeber möglich sein, die Erfüllung der im Auftrag beschriebenen Verpflichtungen des Auftragnehmers regelmäßig zu überprüfen.

Es ist dem System des Cloud Computing inhärent, dass Resourcen auf mehrere Server verteilt sind. Erst wenn das Schutzniveau eines Drittlandes demjenigen der EU entsprach, dürfen dort auch personenbezogene Informationen bearbeitet werden. Allerdings sind räumliche Einschränkungen für die EU dem Cloud Computing aus technologischer Sicht in der Regel nicht zuordenbar. Allerdings verliert der Datenverkehr durch eine verschlüsselte Übertragung seinen personenbezogenen Datencharakter.

Diese können in der Cloud abgelegt werden. Allerdings erfordert ihre Weiterverarbeitung aus der Cloud eine Dekodierung. Auf jeden Fall sollten die öffentlichen Auftraggeber sicherstellen, dass persönliche Angaben nicht reklamiert und verschlüsselt ausgelagert werden, ohne vertraglich sicherzustellen, dass sie in einer internen EU-Cloud bleiben. Das sind die Mindestanforderungen für die Bearbeitung persönlicher Angaben in der Öffentlichen Cloud.....

Die detaillierte Datenschutzrechtsdiskussion zum Themenbereich Cloud Computing findet sich im Schleswig-Holsteinischen Datenzentrum. Dabei ist zu beachten, dass Cloud Computing für Firmen die Chance eröffnet, ihre IT-Strukturen zu outsourcen. Anders als bei bisherigen Outsourcing-Modellen wird ein Cloud-Service nur bei Abruf aufgerufen und bei Abruf entlohnt. Cloud Computing ist daher wirtschaftlich vertretbar. Möglich wird dies durch die abgestimmte Verwendung von global verteilten IT-Infrastrukturen durch Provider.

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