Cloud Server Zuhause

Der Cloud-Server zu Hause

Sofort einsatzbereite Cloud-Server für zu Hause: Sie wollen einen kleinen Cloud-Server für zu Hause ohne Installationsaufwand? Eine private Cloud zu Hause aufzubauen ist ein USB-Speicher auf dem DSL-Router. Die Situation ist ähnlich, wenn der Cloud-Server zu Hause stehen soll. Ein privater, besserer Safe zu Hause in Ihrer eigenen Home Cloud.

Daten-Cloud selbst gemacht: Aufbau einer eigenen Cloud - Service-News

Hannoversche (dpa/tmn) - Geraubte Benutzerkonten, Datenlecks, private Fotos kommen ins Internet - mit solchen Meldungen fragt sich mancher Anwender, wie geschützt seine gesammelten Informationen mit handelsüblichen Cloud-Speicherservices sind. Ungeachtet dieser Horror-Meldungen ist Cloud Storage eine bequeme und in der Regel zuverlässige Möglichkeit, von fast überall auf der Erde auf die Informationen zuzugreifen.

Internet-Zugang, Cloud-Software und Speicher. Doch: "Die Benutzer haben nicht die größtmögliche Einflussnahme auf ihre Daten", sagt Valentina Djordjevic vom Informationsportal "irights.info". Die Wahl eines Anbieters mit Server-Standorten in Deutschland, hat jedoch eine höhere Datensicherheit als z.B. bei Providern aus den USA. "Beispielsweise können die US-Untersuchungsbehörden auf die Informationen zu jeder Zeit zugreifen", sagt Djordjevic.

Von der Komplettlösung Rundum-Sorglos, bei der sich der Provider um den Aufbau und die Verwaltung der Cloud bemüht, bis hin zum reinem Server-Provisioning ist alles möglich. Von der Installation der Cloud-Software Ihrer Wahl bis hin zu regelmässigen Datensicherungen. Ähnliches gilt, wenn der Cloud-Server zu Haus ist. Bei einem ausgemusterten Computer kann es sich um einen Server handeln, ebenso wie beim Mini-Computer Raspberry Pi, einem NAS-Netzwerkspeicher oder einem Mikroserver.

Wenn große Mengen an Daten regelmässig und rasch abgefragt werden müssen, stehen NAS oder Raspberry Pi dem Mikroserver deutlich nach. Oliver Diedrich rät für seinen eigenen Home-Server, sei es ein ausgedienter Computer, der Raspberry Pi oder ein Mikroserver, Linux als Betriebsystem. "Microsoft und Apple werden für ihre Server-Lösungen bezahlt. Sie benötigen auch Cloud-Software.

So kann Owncloud beispielsweise Kalendersätze abgleichen und Inhalte mit anderen Benutzern austauschen, mit Extensions sind auch Videostreams möglich. In Deutschland sind sie oft unsymmetrisch und übertragen schnellere Informationen aus dem Netzwerk als in die andere Seite. Eine DSL-50-Verbindung beispielsweise ermöglicht den Download von Audiodateien mit bis zu 50 MBit/Sek.

Umgekehrt können jedoch nur mit 2,5 bis 10 MBit/s Files von der Heimatfestplatte oder dem Server in das Netzwerk hochgeladen werden. Die Datenübertragungsrate ist die gleiche wie im Internet. "â??Die Serversoftware muss auf dem neuesten Stand seinâ??, sagt Valentina Djordjevic. Der Datentransfer muss durch eine Transportabsicherung abgesichert sein; im besten Fall werden die gesammelten Informationen auch auf dem Server chiffriert werden. "Die Benutzer müssen auch daran erinnern, regelmäßig Datensicherungen durchzuführen.

"Nur so kann Ihre eigene Cloud ein geschützter Platz für Ihre eigenen Informationen zu Haus bleiben.

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