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Das Cloud Computing ist mehr: Eine sichere Cloud ermöglicht neue Geschäftsmodelle ohne großes Investitionsrisiko. Das ist Cloud Computing? Unter einer privaten Cloud versteht man eine Struktur, die spezifisch für ein einziges Unternehmensumfeld aufgebaut ist. Dieses wird entweder innerbetrieblich oder von einem Geschäftspartner gesteuert und kann auch innerbetrieblich oder äußerlich geführt werden. Privat-Clouds können mehr wirtschaftliche und effiziente Vorzüge mit sich bringen, indem sie eine verbesserte Ressourcenüberwachung ermöglichen und eine mandantenfähige Umgebung nicht mittragen.

Über eine Self-Service-Schnittstelle werden die Services gesteuert und Ihre IT-Mitarbeiter in die Lage versetzt, IT-Ressourcen in kürzerer Zeit zur Verfügung zu stellen, zuzuordnen und einzusetzen. Richtungsweisende Sicherheits- und Steuerungsfunktionen wurden eigens für unternehmensspezifische Bedürfnisse konzipiert. Das Plus an zusätzlicher Security, das Sie mit den Leistungen der Cloud benötigen.

Das BSI - Grundlagen des Cloud Computing

Das ist Cloud Computing? Bislang konnte sich keine Begriffsdefinition des Cloud Computing als allgemein gültig erweisen. In Expertenkreisen wird vor allem die US-amerikanische Normungsorganisation NIST (National Institute of Standards and Technology) definiert, die auch von der ENISA (European Network and Information Security Agency) verwendet wird: "Cloud Computing ist ein Konzept, das einen bequemen Zugriff auf einen gemeinsamen Fundus von konfiguierbaren Computerressourcen (z.B. Netzwerke, Server, Storage-Systeme, Applika -tionen und Services) zu jeder Zeit und an jedem Ort über ein Netzwerk ermöglicht, bei denkbar ist, bei der der Verwaltungsaufwand und die Interaktion mit dem Dienstleister auf kürzestem Weg bereitgestellt werden können.

"Laut Definition des NIST kennzeichnen die folgenden fünf Merkmale einen Cloud-Service: On-Demand Self Service: Die Bereitstellung von Resourcen (z.B. Rechnerleistung, Speicher) erfolgt automatisiert ohne Wechselwirkung mit dem Dienstanbieter. Schnelle Elastizität: Die Dienstleistungen können rasch und flexibel, teilweise automatisiert erbracht werden. Gemessene Dienstleistungen:

Der Ressourcenverbrauch kann erfasst und kontrolliert sowie den Cloud-Benutzern angezeigt und zur Verfuegung gestellt werden. Die vorliegende Begriffsbestimmung spiegelt die Vorstellung von Cloud Computing wider, sollte aber nicht überdimensioniert werden. Beispielsweise kann die allgegenwärtige Bereitstellung von Private Clouds nicht einmal erwünscht sein.

Cloud Computing hat nach der Cloud Security Alliance (CSA) neben der oben genannten Flexibilität und Selbstbedienung folgende Merkmale: Serviceorientierte Architekturen ( "SOA") sind eine der grundlegenden Voraussetzungen für Cloud Computing. Im Regelfall werden die Cloud-Services über eine so genannte REST-API bereitgestellt. Im Cloud-Betrieb nutzen viele Benutzer gemeinsam genutzte Resourcen, die daher mehrmandantenfähig sein müssen.

Für die zukünftige Arbeit rund um das Thema Cloud Computing hat das BSI die folgende Begriffsbestimmung für den Terminus "Cloud Computing" aufgesetzt: "Cloud Computing": Unter Cloud Computing versteht man die dynamische Bereitstellung, Nutzung und Abrechnung von IT-Services über ein bedarfsgerechtes Netzwerk. Das Leistungsspektrum des Cloud Computing deckt das gesamte Leistungsspektrum der Informationstechnologie ab und reicht von der Informationstechnologie (z.B. Rechnerleistung, Speicherplatz) über Bühnen bis hin zu Computersoftware.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Öffentlichen Cloud und einer Privaten Cloud? Bei NIST werden vier Einsatzmodelle unterschieden: In einer privaten Cloud wird die Cloud-Infrastruktur für nur eine Einrichtung aufgesetzt. Gemeinnützige Cloud ist definiert als ein Dienst, der von der Öffentlichkeit oder einer großen Unternehmensgruppe, wie z. B. einem ganzen Industriesektor, in Anspruch genommen werden kann und der von einem einzigen Provider bereitgestellt wird.

Bei einer Community-Cloud wird die gesamte Struktur von mehreren Einrichtungen mit ähnlichen Anliegen aufgeteilt. Diese Cloud kann von einer dieser Einrichtungen oder einem Dritten aufrechterhalten werden. Wenn mehrere für sich selbst unabhängige Cloud-Infrastrukturen über einheitliche Interfaces miteinander verbunden sind, spricht man von einer Hybrid-Cloud. Allerdings umfassen die oben erwähnten Begriffsbestimmungen nicht alle Variationen von Cloud-Angeboten, was zu weiteren Begriffsbestimmungen wie "Virtual Private Cloud", etc. anführt.

Mit welchen unterschiedlichen Dienstleistungsmodellen wird Cloud Computing betrieben? Prinzipiell lassen sich drei unterschiedliche Arten von Dienstleistungsmodellen unterscheiden: Mit IaaS werden IT-Ressourcen wie Rechnerleistung, Datenspeicherung oder Netzwerke als Service bereitgestellt. Der Cloud-Kunde erwirbt diese virtuellen und hochstandardisierten Services und erweitert daraufhin seine eigenen Services für die interne oder externe Nutzung.

Ein Cloud-Kunde kann beispielsweise Rechnerleistung, Speicher und Datenspeicherung mieten und ein Betriebsystem mit beliebigen Applikationen auf ihm betreiben. Der PaaS-Anbieter liefert eine vollständige Infra-struktur und offeriert dem Endkunden einheitliche Interfaces auf der Basis, die von den Services des Endkunden verwendet werden. Somit kann die Kommunikationsplattform Mehrmandantenfähigkeit, Erweiterbarkeit, Zugangskontrolle, Datenbankzugriff, etc. als Dienst anbieten.

Zu diesen gehören alle Anwendungsangebote, die die Anforderungen des Cloud Computing erfüllen. Für eine Fülle von weiteren Angeboten, wie z.B. für Security as a Service, BP as a Service (Business Process), Speicher as a Service, wird der Terminus "as a Service" noch verwendet, so dass man oft auch von "XaaS" spricht, also "something as a service".

Auch hinsichtlich des Einflusses des Verbrauchers auf die Versorgungssicherheit der Angebote sind die Dienstleistungsmodelle unterschiedlich. Worin besteht der Unterschied zwischen Cloud Computing und dem klassischen ITOutsourcing? Klassisches IT-Outsourcing ist in der Regel so konzipiert, dass die gesamte vermietete Infrastuktur ausschließlich von einem einzigen Auftraggeber in Anspruch genommen wird (Single-Tenant-Architektur), auch wenn Outsourcing-Anbieter in der Regel mehrere Auftraggeber haben.

Der Einsatz von Cloud Services ähnelt in vielerlei Hinsicht dem traditionellen Auslagern, aber es gibt auch einige Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen: Mehrere Benutzer nutzen aus ökonomischen Gesichtspunkten eine einheitliche Plattform in einer Cloud. Die Cloud -Dienste sind dynamische und damit in wesentlich kürzeren Zeitabständen auf- und absteigbar.

Dadurch können Cloud-basierte Lösungen schneller an die aktuellen Bedürfnisse des Endkunden angepaßt werden. Welche Cloud-Services genutzt werden, wird in der Regelfall vom Cloud-Benutzer selbst über eine Weboberfläche gesteuert. Die im Cloud Computing eingesetzten Technologien ermöglichen es, die IT-Leistung an mehreren Standorten und geografisch verteilten Standorten (im In- und Ausland) unterzubringen.

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