Cloud Speicher Mega

Mega Cloud-Speicher

High Jump ? Mega: Cloud-Service mit integriertem Messenger. Verwenden Sie den MEGA Cloud-Speicher. Sind Sie ein regelmäßiger Nutzer der Cloud? Die Firma Kim "Dotcom" Schmitz hat den MegaUpload-Nachfolger Mega vorgestellt.

Megacloud Speicher-Test 2018

Mega, der neuseeländische Cloud-Speicherprovider, ist ein Überbleibsel aus der Zeit des ungezügelten und - wie man in böser Sprache sagt - unrechtmäßigen File-Sharing. Zu dieser Zeit nannte man das Übernahmeangebot Megaupload und ermöglicht das kostenlose Bereitstellen großer Datenmengen zur Verteilung über öffentliche Verlinkungen. 2013 entstand der aktuelle Servicemega als Cloud-Speicher nach dem Modell der Drops.

Auf den ersten Blick hat Mega eine Reihe von starken Vorteilen, die ins Blickfeld geraten. Die Dienstleistung stellt 50 GB freien Festplattenspeicher zur Verfügung. Zusätzlich werbt Mega mit einer kontinuierlichen Datenverschlüsselung in der Cloud. Dies bedeutet, dass auch der Provider die bei ihm hinterlegten Informationen nicht auslesen oder anderen Personen zur Verfügung stellen kann.

Der weitere Pluspunkt ist die Fähigkeit, gezielt Ordner mit der Cloud zu synchronisieren, ohne auf ein bestimmtes Cloud-Verzeichnis auf Ihrer eigenen Harddisk begrenzt zu sein. Bei Mega werden Sie nicht an die Wand genommen wie andere Cloud-Anbieter, die auf Usability achten, insbesondere Dropboxen. Erfahren Sie mehr über den Wegbereiter von Cloud Services in unserem Dropbox-Test.

Auf der Mega musste ich mich ein wenig umblicken, um die passende Lösung zu finden: Im Setup-Dialog stellt die Anwendung eine Wahl zwischen zwei Arten der Installation zur Verfügung. Cloud Drive" bezieht sich hier auf den Speicher im Netzwerk. So können Sie wählen, ob Sie alles, was sich in der Cloud oder nur in bestimmten Verzeichnissen bewegt, heruntergeladen und synchronisiert werden soll.

Wenn Sie Mega auf einem anderen Laufwerk installieren und es bereits Akten und Verzeichnisse in der Cloud gibt, wird diese Option besonders auffällig. Bei der Auswahl von "Folder Sync" hier können Sie als nächstes einen Folder in der Cloud auswÃ??hlen und einen Speicherort auf Ihrer Harddisk wÃ?hlen, an dem die Anwendung den örtlichen Megaverzeichnis anlegen soll.

Grundsätzlich eine gute Sache, denn nach der Installierung beginnt die Anwendung gleich mit dem Herunterladen, wenn sich bereits etwas in der Cloud befindet. Daher ist es sinnvoll, von Anfang an eine Selektion vornehmen zu können, so dass keine Dateidownloads beginnen, die Sie auf dem laufenden Laufwerk überhaupt nicht wollen.

Es ist mir einfach nicht ganz klar, warum ich nur einen einzigen Order in der Cloud und zwar intern wählen kann. Ich habe jetzt vier Verzeichnisse in der Cloud und möchte zwei davon downloaden und abgleichen, dies ist hier nicht möglich. Mega stellt auch Browsererweiterungen für Mozilla und Chrom zur Verfügung. Letzteres würde ich normalerweise nur dann auf der Straße nutzen, wenn ich von einem ausländischen Computer aus auf meine Dateien zugreifen würde.

Das kleine Mauszeiger in der Systembalkenleiste gibt an, ob ein Datentransfer gerade ausgeführt wird und ermöglicht den Zugang zu einem kleinen Untermenü. Bei " Sync ": Wählen Sie Cloud- und Offline-Ordner für die Synchronisation aus. Mehr dazu im Kapitel "Datenfreigabe und Synchronisation". Das Programm enthält im Grunde genommen einige Informationen über das Konto und die Speicherzuordnung.

Mit dem Cloud-Symbol können Sie auf Ihre Informationen in der Cloud auswerten. Mit den beiden untenstehenden Symbolen auf der linken Seite können Sie mit anderen Mega-Usern vernetzen und mit ihnen plaudern, mit denen Sie auch gesicherte Dokumente und Verzeichnisse teilen können. Mit dem horizontalen Auswahlmenü oben können Sie neue Verzeichnisse erstellen und auslesen.

Auf die meisten anderen Funktionalitäten können Sie über ein Kontexmenü zugreifen, indem Sie auf die jeweiligen Verzeichnisse oder Akten klicken (mit der rechten Maustaste). "Mit " Bookmark einfügen " wird ein Eintrag mit einem Stern ( "no heart") versehen, wie man im Screenshots des Ordners "Excerpts" erahnen kann. Ein " Marker " ist ein 7-farbiger Markierungspunkt zur Wahl, der in der Übersichtsdarstellung weiter ausläuft.

Unter dem Menüpunkt "Download" haben Sie die Wahl, die geklickten Datensätze als Zip-Archiv und in gleicher Weise herunterzuladen. "Die Punkte Exportverknüpfung" und "Teilen" werden im Kapitel "Daten abgleichen und teilen" behandelt. Das Programm erstellt im Kontexmenü Ihres Betriebsystems ein Element, mit dem Sie von jedem Ort auf Ihrer Harddisk aus Bilder und Verzeichnisse in die Mega Cloud laden können.

Die Kleinstversion kosten 9,99 EUR pro Kalendermonat und enthalten 1 TB Speicherplatz. Unbekannte Cloud-Services haben mehr zu bieten: So bietet pCloud z. B. 2 Terabytes für 7,99 $ und Synchronc 1 Terabytes für 5 $ pro Jahr. Weitere Informationen hier: Die einfache Möglichkeit, in der Cloud Informationen zu hinterlegen, ist über die Desktopsoftware.

Dadurch wird ein Verzeichnis in Ihrem Verzeichnis-System angelegt und alles, was Sie dort abgelegt haben, in die Cloud verschoben. Sie können auch einen anderen Standort wählen. Etwas irreführend ist die Möglichkeit, Daten außerhalb des Megaverzeichnisses für die Synchronisation auszuwählen. Wenn Sie die Option "Upload to Mega" im Kontexmenü an einer beliebigen Stelle auf der Harddisk wählen, übernimmt die Anwendung zunächst das gewählte Objekt in den Speicher.

Somit wirkt es nur auf den ersten Blick so, als ob man irgendwelche Directories abgleichen könnte. Der Dienst gleicht statt dessen immer nur die im Megaverzeichnis befindlichen aus. Dies macht es ziemlich unschön, mit dieser Option Mappen von woanders in die Cloud einzufügen, da es diese Mappen auf Ihrer Harddisk doppelt so groß macht. Dies verursacht Speicherplatzkosten und kann zu Unklarheiten bei der späteren Bearbeitung der auf diese Weise abgeleg.

Dateiänderungen am Originalstandort enden nicht in der Cloud. Direkte Veränderungen im Cloud-Verzeichnis werden zwar automatisch übernommen, bewirken aber auch, dass die am Originalspeicherort befindlichen Dokumente nicht mehr zeitgemäß sind. Daher empfehlen wir, die Datei wie gewohnt in den Megafolder zu kopieren, wie man es von der Dropdown-Liste kennt. In jedem Fall wird empfohlen, neben dem Cloud-Speicher einen Backup-Dienst zu nutzen oder mindestens eine Begleitsoftware zu installieren, die Ihr Back-up auf einer fremden Harddisk verwaltet.

Die andere Möglichkeit, Daten in der Cloud zu hinterlegen, besteht darin, sie über den Webbrowser hochzuladen. Dies ist sowohl bei Einzeldateien als auch bei ganzen Verzeichnissen möglich. Das Hochladen des Browsers ist in der Regel nützlich, wenn Sie die Synchronisationssoftware überhaupt nicht verwenden oder etwas von einem ausländischen Computer sichern wollen. Sobald die in der Cloud installierte und ausgeführte Version der Computersoftware heruntergeladen wird, werden neue Daten sofort auf den Computer in der Cloud zurückgeladen.

Das Synchronisieren des Megafolders mit der Cloud und auf zwei angeschlossenen Computern funktionierte hervorragend. Also, wie geht das mit der ausgewählten Synchronisation, die mir bei der Konfiguration empfohlen wurde? In der Registerkarte "Syncs" in den Settings finde ich die Verknüpfung des Megaverzeichnisses unter "Documents" mit dem Root-Verzeichnis in der Cloud.

Zu Testzwecken führe ich einen neuen globalen Verzeichnis hinzu, der sich nicht im Megaverzeichnis befindet, und lege in der Cloud einen neuen Verzeichnis namens "Private" an. Damit es aufregend wird, suche ich mir einen Folder auf einer fremden Harddisk aus. Bei der Standardsynchronisation, die am Beginn der ersten Linie erstellt wird, wird der gesamte Cloud-Speicher berücksichtigt.

Eine weitere Synchronisation wäre entweder der gesamte Cloud-Speicher oder ein Unterverzeichnis davon. Dies würde den Cloud-Speicher ganz oder zum Teil mit unterschiedlichen lokalen Ordnern auf meinem Computer duplizieren, und das funktioniert nicht. Also muss ich die Verknüpfung in der ersten Linie entfernen und für jeden zu synchronisierenden Lokalordner einen Onlineordner eintragen.

Zugleich ist der originale Megaverzeichnis auf meiner Harddisk weg und die beiden gewählten Verzeichnisse sind nun mit dem Megalogo gekennzeichnet. So können Sie beliebig viele Verzeichnisse aus Ihrer üblichen Ordnerstruktur heraus abgleichen, ohne sie umzuhängen. Die Freigabe von Verzeichnissen und Akten erfolgt auch über ein Kontextmenü, wie wir oben schon einmal erlebt haben.

In der Standardeinstellung ist der Key zum Lesen der Messdaten wie im Bild an den Link gehängt. Dadurch kann der Adressat der Verknüpfung unmittelbar auf die Informationen auswerten. Der zweite Weg, eine Datei zu freigeben, besteht darin, sie mit anderen Meganutzern zu nutzen. Auf diese Weise können Sie Ihre Konten mit denen anderer Benutzer verbinden und auf gemeinsame Datensätze zurückgreifen.

Nahezu alle Cloud-Speicherdienste haben dies in ähnlicher Weise zu tun. Das Wiederherstellen von löschten bzw. Überschriebenen, älteren Versionsständen verläuft mit Mega, im ursprünglichen "Rubbish", vollständig über den Mülleimer. Auch wenn Sie nicht alle Ihre Akten im Mülleimer löschen, verbleiben sie dort auf unbestimmte Zeit. Bei anderen Cloud-Services ist der Speicher oft auf eine gewisse Zeit oder Versionsanzahl beschränkt, insbesondere bei freiem Zugriff.

Das ist ein großes Plus für Mega. Wenn Sie eine Grafikdatei auf lokaler Ebene aus dem Mega-Ordner löschen, wird sie im Internetkorb angezeigt, aber nicht im Ordner Trash des jeweiligen lokalem Meg-Ordners. Wenn Sie eine in der Cloud gespeicherte Grafikdatei über den Webbrowser löschen, wird sie nur im örtlichen Warenkorb angezeigt. Genauso seltsam: Auf einem zweiten angeschlossenen Computer tauchten bei meinem Versuch alle entfernten Daten im Mülleimer auf - unabhängig davon, ob sie im Internet oder auf dem ersten Computer auf.

Bei dem zweiten Computer wurde die einzig komplette Papierkorb-Version gefunden. Dies beinhaltet aber auch nur löschte Daten. Dort finden Sie für jeden Tag, an dem Sie etwas im örtlichen Megafolder geändert oder entfernt haben, einen nach dem Tag genannten Verzeichnis. Diese Verzeichnisse enthalten die zu überschreibenden und die zu löschenden Domains.

Andernfalls kann der Mülleimer weitestgehend wie ein gewöhnlicher Folder funktionieren. Unter den gemeinsamen Cloud-Anbietern gibt es zwei unterschiedliche Ansätze zur Datenarchivierung. Eine davon ist das Modell des Papierkorbes wie bei Mega. Der andere hat keinen Mülleimer. Statt dessen gibt es eine Option, um gelöschte Dokumente innerhalb der üblichen Ordnerstruktur anzuzeigen.

Für Mega hingegen muss ich die veralteten Verzeichnisse unter SyncDebris nach der Menge an Speicherplatz absuchen, und es ist eher ungewöhnlich, dass ich das exakte Versionsdatum der jeweiligen Datei kenne. Gegenüber einem Großteil des Wettbewerbs besteht der wesentliche Vorteil darin, dass die Datenarchivierung weder zeit- noch versionsgebunden ist. Funktional stimmt es weitestgehend mit den Anwendungen anderer Cloud-Speicheranbieter überein.

Eine solche Anwendung stellt im Kern die auch im Webinterface verfügbaren Funktionalitäten auf dem Handy oder Tablett zur Verfügung: Anzeigen des Dateisystems, Dateilöschung, Bewegen, Uploaden, etc. Allerdings gibt es einen Unterschied: In der Standardeinstellung werden die Cloud-Daten von der Anwendung nicht geladen, sondern nur angezeigt, welche vorhanden sind. Über einen zusätzlichen Menüeintrag werden alle Akten und Verzeichnisse angezeigt, die Sie bisher auf Ihr mobiles Gerät geladen haben und die daher indirekt zur Verfügung stehen.

Die dritte Menüoption bezieht sich auf eine weitere wesentliche Funktionalität herkömmlicher Cloud-Apps: das automatisierte Hochladen von Bildern und Videos in die Cloud. Übrigens, wenn Sie ausgewählte Synchronisationen eingestellt haben, müssen Sie den Unterordner " Kamera-Uploads " der Synchronisation beifügen. Andernfalls befinden sich die Media-Inhalte möglicherweise in der Cloud, erreichen aber nicht selbstständig den Computer.

Security und Data Protection sind eines der Hauptargumente, mit denen Mega auftritt. Mega unterscheidet sich laut Unternehmen dadurch, dass die Applikationen des Services bereits alle abgelegten Informationen dezentral verschlüsselt haben und der entsprechende Key auch nur dezentral verfügbar ist. Daher konnte weder ein Abhören der Sendung noch ein Angreifer auf den Megaservern die gesammelten Informationen auslesen.

Um die Schnelligkeit zu überprüfen, habe ich 5 Gigabyte große und unterschiedlich große Datenmengen aufbereitet. Der erste Testlauf verlief, wie die Grafik verdeutlicht, sehr gut, aber beim zweiten Herunterladen setzte Mega ein echtes Vorbild. Da fragt Mega zunächst auf den vorgefertigten Hilfe-Seiten nach einer Problembehebung und stellt wahlweise eine Mailadresse zur Verfügung.

Da ich keine weiteren Schwierigkeiten hatte, schickte ich eine E-Mail an den Supportbereich und fragte, ob es beabsichtigt sei, dass online gelöschte E-Mails nur im örtlichen "Müll" erscheinen und vice versa, wie unter "Wiederherstellen von Daten" erläutert. Ich habe von ihr bestätigt, dass Mega so arbeitet und sie hat ausführlich erklärt, wie man mit gelöschten Bildern umgeht.

Mega hat im Testfall gut gearbeitet und es hat mir im Großen und Ganzen gefallen. Die Überzeugung davon ist davon abhängig, ob Sie gewillt sind, etwas zu bezahlen und wie viel Stauraum Sie benötigen. Die Funktionalität zum Sichern, Synchronisieren und Freigeben ist gut und weitgehend den Industriestandards entsprechend. Im Heimgebrauch können jedoch einige wenige Augenblicke mehr oder weniger bei großen Datenmengen keinen so großen Vorteil darstellen.

Neben diesen Schwachstellen - Preis und Schnelligkeit - kann ich Mega mit ruhigem Gewissen anregen.

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