Datensicherung Hardware

Hardware für die Datensicherung

Alle Server haben Zugriff auf die gesamte Backup-Hardware in einem SAN. So verhindern Sie einen Datenabsturz mit der richtigen Datensicherung. Die integrierten Backup-Appliances verwenden Standard-Hardware und kombinieren sie mit Backup-Software zu einem gemeinsamen Produkt. Welche physikalisch-chemischen Prozesse zerstören magnetisch gespeicherte Daten? Sicherungshardware - NAS - Das ideale Speichermedium?

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Serverbetrieb, NAS und Netzwerk

Als erstes entscheidet sich, wo die Sicherung der gesammelten Informationen erfolgen soll: entweder unmittelbar auf dem Rechner, mit einem NAS-Gerät (Netzwerkspeicher) oder auf besonderen Sicherungsserver. Mit zunehmender Größe Ihres Unternehmens und der Anzahl der Workstations sind Sie umso abhängiger von großen, netzwerkübergreifenden Backup-Methoden. Bei kleinen Betrieben mit max. zehn Beschäftigten kann es dagegen durchaus ausreichen, wenn der Zentralserver regelmässig aktualisiert wird.

Das heißt, das Speichermedium ist entweder über ein Verbindungskabel unmittelbar mit dem Rechner vernetzt oder gar in sein Gehause eingelassen. Örtliche Datensicherungslösungen sind daher nur als Lebenslaufring für Festplattenfehler oder Datenverlust durch Bedienfehler geeignet. Netzwerkspeicher, kurz NAS, ist eine Geräteklasse, die Speicherplatz über das gesamte Netz bereitstellt, auf das alle Workstations zugreifen können.

Mittlerweile stehen für den Mittelstand eine Vielzahl von vergleichsweise leicht zu bedienenden Servern zur Verfügung, die mit einer Ethernet-Schnittstelle und Standardfestplatten ausgestattet sind. Anders als die einfachen NAS-Geräte für KMU zeichnet sie sich durch deutlich schnellere Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten, mehr Zuverlässigkeit und praktisch unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten aus.

Ein Speicherbereichsnetzwerk (SAN) ist ein Netz, das für den Hochgeschwindigkeits-Datenschutz entwickelt wurde. Die SANs sind für die Verbindung eines oder mehrerer Servers mit einem oder mehreren Backup-Geräten ausgelegt. Allen Servern steht die gesamte Backup-Hardware in einem SAN zur Verfügung. Der Fibre-Channel lässt aktuell Datentransferraten von 4, 8 oder 16 Gbit/s zu, was in der Realität eine maximale Datenübertragungsrate von etwa 1,6 Gbit/s entspricht.

Heutzutage verläuft der Datendurchsatz in einem SAN in der Regel über Lichtwellenleiter, die Entfernungen von bis zu zehn Kilometern aushalten. Der Datenzugriff ist im Gegensatz zum Ethernet-Netzwerk nicht dateibasiert, sondern blockweise. Außerdem: Sanos auf Basis von iSCSI oder Fibre Channel benötigen besondere Hardware. Für große Konzerne mit einer großen Anzahl von Rechnern und mehreren Backup- und Archivierungsgeräten sind sie die richtige Wahl.

In solchen Betrieben können die großen zu sichernden Datenbankmengen in der Regel nur mit den schnellen Profilen und Endgeräten eines SAN verwaltet werden. Darüber hinaus haben die in diesem Bereich tätigen Gesellschaften Verfahren wie z. B. deduplizieren und Thin Provisioning mit denen das Datenaufkommen signifikant reduziert und effizienter verwaltet werden kann.

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