Datenwolke

Datacloud

Der Bereich Daten-Cloud. Cloud Computing: Wie die Datenwolke zum Benutzeralptraum wird Aber über den Tendenz zur Ablage von privaten Dateien im Internet, in der so genannten Wolke, sagt er kein gutes Wort: "Ich bin wirklich besorgt, weil alles in die Datenwolke geht. Der Warnhinweis von Wozniak bricht in eine Zeit der echten Begeisterung für die Wolke ein. Benutzerdaten werden über die gesamte digitale Flotte, auf Laptops, Tablet-PCs und Smartphones hinweg automatisiert synchronisiert.

Selbst ein Absturz oder der Ausfall der eigenen Harddisk schont die in der Datenwolke befindlichen Files. Auch die Unternehmen bewegen sich angesichts der Aussichten auf der (Daten-)Cloud sieben. Egal ob Microsoft, Apple, Google, Yahoo oder Amazon - alle Riesen der IT-Branche und ein gutes Jahrzehnt Start-ups wollen derzeit die Anwender davon überzeugen, ihre Informationen nicht mehr auf die eigene Harddisk zu übertragen.

Darüber hinaus ermöglichen Produzenten wie Apple auch die Fernsteuerung eigener Endgeräte über die Wolke. Egal ob E-Mail-Service, Wortverarbeitung, Bildbearbeitung oder Adressbuch - alles ist mit der Wolke verbunden, über die Webserver vernetzt und gesicher. Aber je mehr wir alle unsere Informationen an das Netzwerk übertragen, umso weniger haben wir sie noch unter Kontrolle", sagt Wozniak mit Besorgnis.

Sorgfältiges Lesen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Cloud Services beweist, dass der Apple-Mitbegründer mit seiner Kritik Recht hat: Alle Mitarbeiter erhalten das Recht, die Informationen ihrer Benutzer anzusehen und automatisiert zu überprüfen. Dies ist aus Betreibersicht notwendig, um den Verbrauchern die Suche nach ihren Informationen zu erleichtern - aber Google zum Beispiel stellt nicht nur E-Mails, sondern auch geeignete Werbebotschaften dar.

Diesen Überblick gönnen sich nicht nur die Operatoren, sondern auch staatliche Einrichtungen eröffnen den Cloud-Anwendern unwillkürlich die Türen zu ihren virtuellen Wohnzimmern: So haben beispielsweise die US-Behörden nach den Vorschriften des US Patriot Act against Terrorism fast uneingeschränkten Zugang zu Servern von US-Unternehmen. Bereits 2011 haben Google und Microsoft angekündigt, dass sie den zuständigen Stellen Zugang zu Informationen aus elektronischen Datenzentren in Europa ermoeglichen.

Vor allem Unternehmen oder Freelancer, die im Besitze von sensiblen Informationen sind, wie z.B. Anwälte, sollten daher einen zweiten Blick darauf werfen, bevor sie die firmeneigene iCloud auf ihrem Apple-Laptop freischalten oder ihre gesammelten Informationen bei einem nicht-europäischen Cloud-Service ablegen - sie können somit gegen die deutschen Datenschutzbestimmungen verstossen. Der US-Journalist Mat Honan hat in jüngster Zeit relevante Erkenntnisse mit den dunklen Seiten der Wolke gesammelt.

Honan's Devices kommen alle von Apple, und er hat über den firmeneigenen iCloud-Serverdienst eine Datensicherung durchgeführt. Apple erlaubt seinen Benutzern aber auch, den Arbeitsspeicher von Geräten und Backups im Falle eines Einbruchs über das Netz zu entfernen. Im Falle von Honan hatten Hacker einige persönliche Informationen aus seinem Amazon-Konto abgerufen und damit Apples Telefon-Support davon überzeugt, das Passwort von Honans Konto zu Ã?ndern.

Hohnans Schlussfolgerung aus dem Hack: Das Sichern von Dateien über die Wolke mag zwar komfortabel sein, aber solange ein Aufruf des Supports alles zunichte machen kann, dürfen Benutzer ihre Dateien nie allein auf Cloud-basierte Geräte vertrauen. So können Häcker nicht nur den Zugang von Wolkenkunden zu ihren Informationen verhindern, sondern auch die Wolkenbetreiber selbst können ihre Benutzer sperren - zum Beispiel wenn sie gegen Unternehmensrichtlinien verstossen.

Jeder, der seine Informationen einem Cloud-Betreiber übergibt, muss sich an die Nutzungsrichtlinien des Unternehmens halten, die beispielsweise für konservative US-Unternehmen verschärft werden können. Beispielsweise weist Microsoft seine Benutzer in seinem Code darauf hin, dass sie keine unerwünschten Dokumente hochladen dürfen, einschließlich solcher, die gegen "geltende länderspezifische und länderspezifische Gesetze" verstossen, sowie einfache "vollständige oder partielle Nacktfotos von Personen".

Microsoft behÃ?lt sich das Recht vor, die betroffenen Benutzer im Falle eines Verstoßes zu sperren. Allerdings teilte Microsoft ihm nicht mit, welche Akte aus dem neun Giga-Byte großen Datenbestand den Unmut des Unternehmens ausgelöst hatte. Wenn die Live-ID blockiert wird, verliert der Kunde nicht nur den Zugriff auf die Daten des SkyDrive-Dienstes von Microsoft, sondern auch auf sein Microsoft-Mailkonto.

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, die persönlichen Fotos und Daten seiner Auftraggeber automatisiert und im Zweifelsfall auch von Hand durchzugehen. Apple zeigt sich auch prüde: Wer seine Musiktitel in den iTunes Matcher Musikdienst von Apple lädt, um sie auf allen Geräten zu harmonisieren, muss erwarten, dass Apple seine Titel zensiert:

Als die Texte zu unhöflich waren, fand man in Europa auch zensiert US-Versionen ihrer Songs auf der Schallplatte, die Originaltexte waren verschwunden. Wie Apple mitteilte, wurden die Akten in Europa durch einen technischen Irrtum ersetzt. Daten und Mitteilungen können nur ungeordnet oder nicht vollständig in einem einzigen Werk exportiert werden, die Musiksammlung ist urheberrechtlich geschützt und kann nur mit dem jeweiligen Produkt oder auf dem mobilen Betriebssystem abgespielt werden, mit dem sie erworben wurde.

Mit Hilfe der so genannten DataCloud können Sie auf subtile Weise verhindern, dass Benutzer Marken wechseln - es ist zu aufwendig, mit Ihrem eigenen virtuellen Wohnzimmers von einer DataCloud in eine andere zu wechseln. Deshalb ist der optimale Ratschlag für den Einsatz der Shell, immer ein Offline-Backup der eigenen Dateien zur Hand zu haben, damit Sie im Ernstfall den Plug in der Shell herausziehen können.

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