Definition Modell

Konfigurationsmodell

Eine Definition von "Modell" ist unzureichend: Sie deckt nur einen kleinen Bereich des Anwendungsbereichs ab. Lexikon: Definition von Schlüsselbegriffen. Är Charakterisierung Anwendung / Zweck: Auf der Grundlage von funktionalen, strukturellen oder verhaltensbezogenen Ähnlichkeiten oder Analogien zu einem Originalton werden zur Lösung spezifischer Probleme Modell verwendet, deren Umsetzung gegenüber dem Originalton nicht möglich oder zu aufwändig wäre. Das Modell ist also eine abstrakte Darstellung des Ausgangs. Art: Der Unterschied zwischen symbolischen oder materiellen Modells (z.

B. Erdkugel als Modell, Replikat der Außenform eines Autos für Windkanaltests) und linguistisch-semantischen Modells (z.B. Modell des Marktentwicklungsverhaltens von ökonomischen Subjekten; Modellierung unterschiedlicher Entscheidungssituationen) wird grundlegend berücksichtigt.

Beim Ähnlichkeitsgrad zwischen Originaltitel und Modell wird zwischen isomorphem Mapping (idealerweise korrespondiert jedes Originalteil mit einem Modellteil und umgekehrt) und homomorphem Mapping (ausreichende Übereinstimmung zwischen dem Originaltitel und dem Modell) differenziert. Modell und Theorie: Sinnbild für die Verwendung von Begriffen, insbesondere bei formalisierten (und möglicherweise mathematisierten) Thesen.

Weil es sich bei der Theorie jedoch nur um eine linguistische Entität handele, gebe es in diesem Falle eine (unnötig) einschränkende Nutzung des Modellkonzepts. Auf der anderen Seite können Thesen als Unterklassen von Models gedeutet werden, indem sie dazu dienen, gewisse ursprüngliche Objekte in abstrakter und verallgemeinernder Weise zu beschreiben. In den realen Wissenschaften kann die Modellierung sinnvollerweise als die Übertragung von Theorie auf gewisse Fakten oder Gegebenheiten verstanden werden (Unterklasse der Theoriemodelle).

Wichtigkeit: Die Modellierung hat in der Ökonomie einen großen Wert. Aber es gibt auch reichlich Hinweise darauf, dass "Denken in Modellen" leicht in eine Krise geraten kann (Modellplatonismus). Wenn solche Ziele im Mittelpunkt des Interesses steht, spricht man von so genannten Untersuchungsmodellen. b) Erklärungsmodellen, die als die Übertragung von Theorie auf mehr oder weniger charakteristische Fakten zu deuten sind.

Man kann also beispielsweise von einem Modell der persönlichen Einsatzbereitschaft sprechen, in das zum einen allgemeine Motivationstheorien und zum anderen besondere Umstände (Merkmale von Unternehmensleistungsanreizen wie Gehalt, Beruf, Überlegenheit etc.) einbezogen werden. Aufgrund der umfangreichen strukturellen Identität von Erläuterung und Vorhersage können solche Modellierungen zum Teil auch für Prognosezwecke genutzt werden (Vorhersagemodell).

c ) Beschlussmodelle, die die Zielsetzungen der Modellnutzer berücksichtigen (gegebenenfalls durch hypothetische Einführung): In der Regel werden so genannte Heuristiken (z.B. Entscheidungsbaumverfahren) eingesetzt, mit denen schlecht strukturierte Probleme gelöst werden können. Ein enger Bezug zu erklärenden Modellen liegt darin, dass diese Zielsetzungen nicht als selbstverständlich anzusehen sind, sondern als erklärungsbedürftig anzusehen sind.

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