Deutsche Asset Management Deutsche Bank

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Profitables Tochterunternehmen der Deutschen Bank: DWS-IPO tritt in die heiße heiße Zeit ein Es ist der bedeutendste Gewinner der Deutsche Bank. Der milliardenschwere IPO der DWS in Frankfurt wurde von der Deutsche Bank offiziell freigegeben. "Mit dem geplanten IPO haben wir die Chance, das gesamte Potential der DWS für unsere Kundinnen und Anwender und Mitarbeiter zu nutzen", sagte DWS CEO Nicolas Moreau. "Zugleich wollen wir für unsere Aktionärinnen und Aktionären interessante Erträge erzielen.

In der Regel vergehen jedoch nur vierwöchige Schritte von der amtlichen Bekanntmachung bis zur Erstnotierung, so dass die DWS vor Ostern noch an der FWB notiert sein kann. Die Emissionserlöse gehen ausschließlich an die Deutsche Bank, während die DWS mit leeren Händen weggeht. Die Deutsche Bank will nach Angaben der Finanzwelt 25 Prozentpunkte ihrer Tochtergesellschaft verkaufen und damit 1,5 bis 2 Mrd. zulegen.

Die DWS ist der bedeutendste Gewinner der Deutsche Bank und betreut 700 Mrd. von privaten und interinstitutionellen Auftraggebern wie Versicherungsgesellschaften, staatlichen Vermögensfonds und Pensionsfonds. Im Jahr 2017 erzielte das Asset Management einen Gewinn vor Ertragsteuern von 725 Mio. EUR und trug damit mehr als die Hälfe zum Vorsteuerergebnis der Gruppe von 1,3 Mrd. EUR bei.

Moreau will potenzielle Investoren mit einer großzügigen Dividendenausschüttung gewinnen und 65 bis 75 Prozentpunkte des Jahresüberschusses auszahlen. Darüber hinaus strebt die DWS eine Steigerung der betreuten Kundenvermögen um drei bis fünf Jahre an. Im Jahr 2017 stieg sie um 2,3 Prozentpunkte und konnte damit die Kursverluste des vergangenen Jahres nicht ausgleichen.

Nachdem die Deutsche Bank im Jahr 2016 wegen der drohenden Geldbuße in den USA zu wackeln begann, zogen viele Kundinnen und Kunden der Bank ihr Vertauen und ihr Kapital zurück - 2016 sanken die verwalteten Kundenvermögen um 5,5 vH. "Davon werden vor allem die Debitoren, Kreditoren, Mitarbeiter und Gesellschafter der DWS, einschließlich der Deutschen Bank, profitieren", sagte James von Moltke, Finanzvorstand der Deutschen Bank.

Zur Sicherung der langfristigen Steuerung hat die Deutsche Bank im Rahmen des Börsenganges den Unternehmensbereich in eine eigene Aktiengesellschaft (Kommanditgesellschaft auf Aktien) umgewandelt.

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