Deutsche Asset & Wealth Management Gmbh

German Asset & Wealth Management GmbH

German Asset Management vergräbt Axt zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten Das Fondsunternehmen der Deutsche Bundesbank will den Streit zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten ausgleichen. Zu diesem Zweck hat sich die Deutsche Asset Management für die Schweiz als Prüfmarkt entschieden. Allein die amerikanische Investitionsbank Goldman Sachs geht davon aus, dass in diesem Jahr rund 400 Mrd. USD auf Titel gesammelt werden - rund ein Drittel mehr als im Spitzenjahr 2017 - und dass es den durch aktives Management gemanagten Geldern an Geldern mangeln wird.

Dementsprechend wird sich die Kluft zwischen dem Lager der Aktivisten und dem Lager der Passivisten in naher Zukunft noch weiter vergrößern - man könnte meinen. Zu diesem Zweck habe die Fondsgesellschaft der Dt. Bankengruppe die Schweiz und Großbritannien als Versuchsmärkte gewählt, heißt es weiter. In der Schweiz hat Sven Württemberger, bisheriger Chef des Passivgeschäfts, zu Beginn des Jahres den Ausschüttung der Aktivfonds inne.

In diesem Land hatte die Deutsche Asset Management bisher deutliche Fortschritte im Einlagengeschäft gemacht. Für den Xtrackers ETF des Unternehmens wird die Schweiz als der zweitwichtigste europäische Verkaufsmarkt angesehen. Vor diesem Hintergrund gehen die Deutschbankiers ein bestimmtes Wagnis ein, wenn sie nun auf Komplettlösungen im Verkauf umsteigen. Vor kurzem meldete die Deutsche Asset Management für das vergangene Jahr einen Netto-Neugeldzufluss von 15,8 Mrd. EUR, wie das "Handelsblatt" berichtet.

Damit lassen sich die Mittelabflüsse von rund 30 Mrd. EUR im Jahr 2016 jedoch nicht vollständig kompensieren.

Aus German Asset Management wird wieder DWS

Die Deutsche Asset Management wird in Zukunft wieder DWS heissen. Dies teilte die Deutsche Bundesbank vor dem IPO der Tochter mit. Zugleich wurden das neue Managementteam und die zukünftige Führungsstruktur des unabhängigen Vermögensverwaltungsgeschäfts bekannt gemacht. "Unsere neue Weltmarke DWS basiert auf unseren mehr als 60 Jahre alten Verwurzelungen im dt. Marktsegment und auf einem in unserer Industrie international gut angenommenen Namen", sagt der ehemalige Leiter der Deutsche AM Nicolas Moreau.

Künftig wird die Deutsche AM die rechtliche Form einer GmbH & Co. haben. Zugleich bleibt die Fähigkeit der Deutsche Börse, Einfluss auf die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen auszuüben, intakt. Dr. Karl von Rohr, Chief Administrative Officer der Deutsche Postbank, wird in der neuen Organisation den Vorsitz im Aufsichtsrat der Deutsche AM übernehmen. Die Mitgliedsunternehmen haben im Durchschnitt 23 Jahre Industrieerfahrung, davon 14 Jahre im Durchschnitt bei der Deutsche AM oder im Deutsche Bankkonzern.

Zu den benannten Geschäftsführern gehören Nicolas Moreau (Chief Executive Officer und Chief Executive Officer), Claire Peel (Chief Financial Officer), Jon Eilbeck (Chief Operating Officer), Nikolaus von Tippelskirch (Chief Control Officer), Stefan Kreuzkamp (Chief Investment Officer und Co-Head, Investment Group), Pierre Cherki (Co-Head, Investment Group), Bob Kendall (Co-Head, Global Coverage Group), Thorsten Michalik (Co-Head, Global Coverage Group).

Auch interessant

Mehr zum Thema