Deutsche Cloud Provider

Englischer Cloud-Anbieter

Cloud-Services eines Anbieters mit Standort in Deutschland: Welche Vorzüge hat eine "Deutschland-Cloud"? Auf den ersten Blick mag es allerdings seltsam anmuten, wenn ein Exportweltmeister wie Deutschland auf Cloud-Services "Made in Germany" angewiesen ist. Aber auch wenn ein dt. Konzern Cloud-Dienste bei einem Provider mit Sitz in Deutschland ausbucht. Bei der Auswahl eines Cloud Service Providers sind z.

B. mehrere Gesichtspunkte zu berücksichtigen:

Gesetzliche Anforderungen wie z. B. Datenschutz-Gesetze und Vorschriften zur Verarbeitung von Auftragsdaten, Datenschutzfragen, die von Nutzern in Cloud-Rechenzentren gespeichert und verarbeitet werden, Dienstleistungen und Unterstützung. Vor allem der Datenschutz von Geschäfts- und Personendaten ist zu berücksichtigen, wenn ein Dienstleistungsunternehmen Cloud Services nutzt. Für einen besseren Datenschutz sorgt unter anderem die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die alle Firmen und Verbände bis zum Stichtag des Jahres 2018 umzusetzen haben.

Dies betrifft auch die Speicherung und Verarbeitung solcher Inhalte auf Server und Speichersysteme in Cloud-Rechenzentren außerhalb der EU. Aus diesem Grund sind in den USA ansässige Cloud Service Provider wie Amazon Web Services (AWS), Google, IBM und Salesforce hervorgegangen. com, in der EU und in Deutschland. Sie bietet ihren Kundinnen und Servicekunden an, dass ihre Datensätze in einem Rechenzentrum in Deutschland oder einem EU-Mitgliedstaat abgelegt werden.

Dies hat den Nachteil, dass der Benutzer die volle Verantwortung für den Informationsbestand hat. Microsoft in Deutschland hat sich für ein Sondermodell für seine Azure Cloud entschieden: Benutzer können so tun, als würden sie Cloud-Dienste nutzen, um Azure-Dienste exklusiv in zwei deutschen Datenzentren zu erhalten. Der Zugriff auf die Kundendaten erfolgt durch einen Trustee, eine Tochter der Telekom, nicht durch Microsoft selbst.

Dieser " deutsche " Cloud-Service von Microsoft ist jedoch um 25 Prozentpunkte teurer als die üblichen Cloud-Angebote des Unter-nehmens. Gleichzeitig stellt Microsoft seine Cloud-Services auch über Datenzentren in der EU zur Verfügung. Auf der Grundlage seiner speziellen Bedürfnisse sollte ein Dienstleistungsunternehmen bestimmen, welche Variante für es die richtige ist, d.h. eine rein deutsche Cloud eines Service Providers oder eine EU-Cloudumgebung.

Wenn der Datenschutz die oberste Prämisse hat, kommt die "Deutschland-Variante" in Frage. Andernfalls ist eine "Europa-Cloud" auch dann eine gute Entscheidung, wenn sich die Cloud-Rechenzentren in einem EU-Mitgliedstaat befinden. Aber es gibt noch andere Argumente, die Cloud Services "Made in Germany" ansprechen. Gerade für den Mittelstand ist es oft alles andere als leicht, die eigene IT-Landschaft mit Cloud Services zu erweiten.

Es ist in solchen FÃ?llen gut, wenn der Provider von Cloud Services fachkundigen Support bieten kann. Dies bedeutet, dass der Anwender die standardisierten Cloud-Dienste selbstständig abrechnet. In solchen FÃ?llen ist ein Cloud-Spezialist, der Systemhaus-Know-how mit IT- und Cloud-Consulting-Kompetenz und einer Reihe von Cloud-Services verbindet, optimal. Mit einem Provider wie Bechtle kann ein mittelständisches Untenehmen die "richtigen" Cloud-Services und Einsatzmodelle ausarbeiten.

Dies bedeutet, dass Firmen zunehmend Cloud-Services verschiedener Anbieter einsetzen, oft in Kombination mit einer "Private Cloud". Darüber hinaus kann ein IT-Dienstleister vor-Ort die Umsetzung von Cloud Services und das "Andocken" der IT-Umgebung an die Cloud im zentralen Rechenzentrum des Unternehmens mittragen. Und um sich von Dienstleistern wie Amazon Web Services, Google, Microsoft, IBM oder Salesforce zu unterscheiden, liefern die lokalen Cloud-Spezialisten oft Services, die eine verbesserte Funktionalität aufweisen oder auf die spezifischen Kundenbedürfnisse abgestimmt sind.

Diese maßgeschneiderten Cloud-Services bieten den Anwendern die Möglichkeit, von den Vorteilen einer Cloud wie hoher Verfügbarkeit und Kostensenkung zu partizipieren. Das bedeutet auch, dass die Anwender sicher sein können, dass ihre Informationen in einem dt. Cloud-Rechenzentrum abgelegt werden und nicht auf ausländischen Rechnern landet. Managed Services und Hosting-Angebote können auch Teil eines "maßgeschneiderten Cloud Suits" sein.

Auf diese Weise können Firmen beispielsweise die Einrichtung, Administration und Verrechnung der von ihnen in Anspruch genommenen Cloud-Services an einen Cloud-Spezialisten wie Bechtle delegieren. Dies kann auf Anfrage auch für Dienstleistungen erfolgen, die ein Kunden bei einem Public Cloud-Dienstanbieter wie Microsoft einkauft. Vorteilhaft ist es auch für den Bereich Dienstleistung und Unterstützung, wenn der Anwender und der Provider von Cloud Services die selbe Landessprache spricht.

Der Umgang mit einem Call Center in den USA, Indien oder dem Fernen Osten, wenn ein Cloud-Service nicht läuft, kosten Zeit und Energie. Es ist besser, wenn ein Cloud-Spezialist vor ort zur Stelle ist, der den Auftraggeber auch gleich besuchen kann. Gerade in der Zeit der Videokonferenz- und Kollaborationstools ist der unmittelbare Informationsaustausch zwischen Anwendern und IT-Dienstleistern unerlässlich.

Einerseits können Sie eine vertrauensvolle Basis zwischen einem und Ihrem IT-Lösungsanbieter und Cloud Service Provider wie Bechtle einrichten. Unterm Strich gibt es eine Reihe von Argumenten, die dafür spricht, sich nicht vollständig auf Cloud Service Provider zu verlassen, die ihren Sitz außerhalb Deutschlands oder der EU haben.

Laut einer Untersuchung des IT-Sicherheitsspezialisten Bitdefender ist das offensichtlich, was Firmen hier im Land denken. Danach bewerten 89 Prozentpunkte der IT-Entscheider Cloud Service Provider aus Deutschland als besonders vertrauensvoll. Die Teilnehmer konnten im Zuge der Untersuchung mehrere Präferenzstandorte von Cloud Service Providern gleichzeitig ausmachen. Doch das ist nur ein Fakt.

Ebenso entscheidend ist, welche Zusatzleistungen ein Cloud Service Provider vor allem vor Ort bieten kann, zum Beispiel in Bezug auf Unterstützung und Rat. Es zählt also das Komplettpaket, nicht nur wie viele Cloud-Services ein Provider auf seiner Website aufführt.

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