Deutscher Cloud Dienst

Der deutsche Cloud-Service

stellt das Fotomanagement des deutschen Cloud-Services MyTuxedo. in europäischen Ländern und Services in Deutschland zur Auswahl. Das DriveOnWeb ist ein deutscher Cloud-Speicherdienst.

Wolke aus Deutschland: Cloud aus Deutschland:: Gesicherte Bediener in Europa

Erst seit der Regierung Trump gibt es Bedenken hinsichtlich des Schutzes und der Geheimhaltung von Informationen auf dem amerikanischen Cloud-Server. Inzwischen gibt es aber mehrere Möglichkeiten, nicht zuletzt bei den deutschsprachigen Hotellerie. Der Strato Cloud Service Hidrive von Enlarge legt fest, dass alle Benutzerdaten auf deutschsprachigen Rechnern gespeichert werden. Daher sollte die NSÄ keinen Zugang zu den Angaben haben.

Nachdem die Untersuchungen nach den Angriffen vom 12. Mai 2001 die Kompetenzen der US-Geheimdienste erheblich erweitert haben, wurde der Schutz der Daten für amerikanische Cloud-Anbieter und Online-Unternehmen de facto ausgesetzt. Mit dem im Okt. 2001 verabschiedeten Patentgesetz können Ämter und Nachrichtendienste ohne Gerichtsbeschluss auf die Rechner von US-Unternehmen zugreifen.

Insbesondere die National Security Agency (NSA) kam in die Blicke der Allgemeinheit, als bekannt wurde, dass sie ein globales Überwachungsnetzwerk für Daten und Kommunikationen aller Arten eingerichtet hatte. Seit 2007 überträgt der Nachrichtendienst regelmässig von den Servern von Firmen wie Microsoft, Google und Yahoo sowie mehreren Telekommunikationsanbietern die gesammelten Informationen in die eigene Infrastuktur und speichert sie in einer Datenbasis.

In den Snowden-Akten wurde auch festgestellt, dass die amerikanischen Konzerne - wenn auch nicht immer auf freiwilliger Basis - mit den Nachrichtendiensten zusammengearbeitet und auf Anfrage Auskünfte über ihre Kundschaft erteilt haben. Es bestand immer wieder der begründete Vorwurf, dass mit Hilfe dieser Angaben Industriespionage durchgeführt wurde, d.h. dass Erkenntnisse über neue Projekte und Neuentwicklungen an die amerikanischen Konzerne weitergegeben wurden.

Das war und ist für die damals gerade erst entstehende Cloud-Branche in Amerika keine Selbstverständlichkeit. Die deutschen privaten Nutzer und Firmen wissen, dass die amerikanischen Provider ihre geheimen Unterlagen und Betriebsgeheimnisse nicht ohne weiteres vor den Blicken anderer verteidigen können - weder an ihren Serverstandorten in den USA noch an ihren Auslandsstandorten.

Damit eröffnen sich jedoch Möglichkeiten für dt. Provider, auf deren Datenträger die US-Geheimdienste keinen Zugriff haben, solange sie ihre eigene Rechtsordnung einhalten. Die Cloud -Branche startete zunächst mit Services, die lediglich kostenlosem Storage im Netz zur VerfÃ?gung standen. Dieses Segment bietet nach wie vor die breiteste Produktpalette, von den meist kostenfreien 2 bis 3 GB für private Kunden bis hin zu gewerblichen und fast unbeschränkten Storage-Lösungen für Firmen gegen Aufpreis.

Pionier unter den privaten Kunden war das US-Unternehmen Dropbox, das seinen Service geschickt mit dem Betriebsystem kombinierte und so eine automatisierte Synchronisierung ermöglichte. Es folgen Google, Microsoft, Apple und viele andere Unternehmen. Seitdem sind Microsoft und Apple bemüht, Cloud-Speicher zunehmend in ihre Betriebs- und Applikationsumgebungen zu integrieren; bei Google ist der Online-Speicher zu einem integralen Bestandteil der Infra-struktur um Gmail, Bilder, Kalender und die anderen Anwendungen geworden.

Mit all diesen Dienstleistungen gelangen die Informationen jedoch auf US-Server oder sind für US-Behörden kostenlos verfügbar. Anders verhält es sich mit den teils kostenlosen deutschsprachigen und euopäischen Alternativen: Du bekommst weitere 50 GB für 99 Cents im ersten Jahr, dann zahlst du 4,99 EUR pro Jahr. Darüber hinaus sind Packages mit 20 und 100 GB und 1 GB erhältlich, die Monatspreise liegen bei 1,99, 6,99 und 9,99 EUR.

Ähnliches gilt für das Cloud-Speichermedienzentrum des Mail-Providers GMX, der auch zu United Internet gehört. Freemail-Nutzer bezahlen 1,99 EUR pro Kalendermonat für die Expansion auf 20 GB, 100 GB kostet 6,99 EUR, 1 GB kommt auf 9,99 EUR. Für beide Dienste befinden sich die Datenserver in Deutschland, und es gilt das deutsche Datenschutzgesetz.

Die Telekom steigt für 4,95 EUR pro Tag auf 50 EUR und für 9,95 EUR auf 100 EUR. Vergrößerung kostenfrei und nach deutschem Recht: Web.de und GMX stellen privaten Kunden 2 bis 20 Gigabyte Cloud-Speicher kostenfrei zur VerfÃ?gung. Der Berlin-Service Strato bietet auch kostenlose Online-Speicherplatz, mit Free Hidrive können Sie bis zu 5 Gigabyte an Dateien auf die Datenserver aufspielen.

Außerdem werden die Angaben regelmässig aufbereitet. Wenn Ihnen 5 GB nicht genügen, können Sie es auf 100 GB mit 5,80 EUR pro Tag aufstocken, für 12,52 EUR erhalten Sie 500 GB Speicherplatz. Driveonweb bietet auch 5 GB kostenlos an; der Service beinhaltet eine AES-256-verschlüsselte Anbindung von Kunde zu Kunde, einen gemeinsamen Ordner für den Dateiaustausch mit anderen Nutzern sowie Kunden für Windows, Android und iPhone und Web-Zugang.

Heute ist die Cloud jedoch nicht mehr nur als Speicherplatz für Daten gedacht, sondern viele Applikationen können auch gleich dort geladen werden. So können vor allem Firmen, die der Soft- und Datenschutzsoftware externer Anbieter nicht vertrauen, mit der eigenen Cloud einen eigenen Cloud-Service aufbauen. Es ist relativ leicht auf einem Rechner zu installierbar und erfordert nur eine Linux-Unterstruktur und eine Datenbasis wie z. B. MySQL, POSTGRESSQL oderSQL.

Weil die eigene Cloud auch WebDAV-fähig ist, kann der Cloud-Service auch in andere Applikationen integriert werden. In der own Cloud können Unternehmensgründer eine eigene Privat-Cloud aufbauen, die vollständig unter ihrer Aufsicht steht und trotzdem alle Funktionalitäten eines Cloud-Service bietet: Stauraum, Datendurchsatz und diverse Applikationen. Dies erspart dem Betreiber die Betriebs- und Wartungskosten der Systeme und bietet ihm gleichzeitig einen eigenen Exclusive Cloud Service.

Vergrössern Auf der Webseite von Büro 365 befindet sich ein kleiner Preisvergleichsrechner, der die Tarife für das Auslandsbüro und das Bundesamt 365 ausweist. Top-Hund auf diesem Gebiet ist Microsoft mit seinen Abonnements für Microsoft 365. Allerdings untersteht das amerikanische Untenehmen dem Patriot Act. Die Gruppe betrachtet dies jedoch offensichtlich als großen Wettbewerbsnachteile und offeriert den Kundinnen und Verbrauchern in Deutschland daher eine "deutsche" Variante.

Damit erhält man neben dem üblichen, internationalem Office 365 mit 1 Terabyte kostenlosem Online-Speicher unter der Marke Office 365 Germany auch eine Lokalausführung zu einem etwas teureren Ausführungspreis. Bei der Telekom-Tochter T-Systems in Deutschland werden Applikationen und Abrechnungsdaten vertraulich verwaltet, was nach Ansicht von Juristen den Zugang von US-Geheimdiensten nicht zulässt.

In diesem Falle ist Microsoft nicht involviert, da der Vertragsabschluss nur mit einem der aufgeführten Unternehmen erfolgt. Die Telekom verfügt über 10 GB freier Festplattenspeicher auf Server in Deutschland. Das kostenfreie Open-Source-Paket LibreOffice ist auch in einer Cloud-Version zu haben. Sie wird unter dem Herstellernamen Collabora Online vertrieben, jedoch nicht als Cloud-Service.

Internet-Provider und -Geschäfte können die Lösung nur für ihre Kundschaft oder in ihrer Private Cloud aufspielen. Ebenso gewissenhaft wie die Social Media Dienste WLAN, Twitter und Whatsapp erheben die beiden großen Internetsuchmaschinen Google und Bing die Informationen. Es werden überall Nutzerprofile erstellt, wodurch sich insbesondere für die Speicherung von allem, was die Nutzer veröffentlichen, auszeichnet.

Vergrössern Die Startseite der holländischen Search Engine nutzt die Resultate der Google-Suche, leitet aber keine personenbezogenen Informationen an den US-Konzern weiter. Aber auch hier gibt es Alternativen: Startseite und Rxquick sind reine Recherchemaschinen eines holländischen Konzerns und geben die erfassten Suchanfragen in anonymisierter Form an Google weiter. Mit dem deutschen Altersmetager können Sie auch im Internet diskret durchsuchen.

Das an der Uni Hannover gegründete und heute durch Gelder geförderte Metasuchsystem erhält seine Informationen aus 14 weiteren Services, aber nicht von Google. Zu den Social Media Top Dogs Facebook und Twitter gibt es viele Möglichkeiten, aber die meisten von ihnen, wie Google Plus, Instagram, Pinterest oder Tumblr, haben ihren Sitz auch in den USA und sind damit der Gnade amerikanischer Nachrichtendienste unterworfen.

Wenn Sie sich mit anderen Menschen im Internet ohne WLAN & Co. austauschbar machen wollen, sollten Sie einen Blick auf die Quartiersnetzwerke Nebenan. de und Wirnachbarn. com werfen, die es Bewohnern der einzelnen Stadtviertel ermöglichen, sich gegenseitig zu kontaktieren. Beide werden jedoch im Frankfurter Amazon-Datenzentrum betrieben, aus dem die US-amerikanische Regierung Informationen abrufen kann.

Schließlich muss Amazon in diesem Land das Bundesdatenschutzgesetz beachten. Mastodon, ein dezentralisiertes und offenes Social Network nach dem Modell von Zwitschern, kann ohne Amazon auskommen, aber in Bezug auf die Mitgliederzahlen ist es weit davon entfernt, mit dem Modell aus San Francisco Schritt zu halten. Für diesen Service gibt es weder Werbeanzeigen noch Tracking.

Inzwischen hat Whatsapp den Wettbewerb unter den Messengers weitestgehend abgelöst, zumal der Dienst von Anfang an auf mobile Geräte setzt und deutliche Wettbewerbsvorteile gegenüber der kostenintensiven SMS bietet. Was heute zu Whatsapp zählt, ist Teil von Facebooks und überträgt die Botschaften über US-amerikanische Datenserver, nutzt aber eine sehr zuverlässige End-to-End-Verschlüsselung, die das Lesen durch Dritte nahezu ausgrenzt.

Die Whatsapp GmbH legt die Probendaten ihrer Nutzer fest, wird aber in absehbarer Zeit keine Daten mit ihrer übergeordneten Facebook-Plattform austauschen (siehe Box am Ende dieser Seite). Es funktioniert kaum noch ohne die amerikanischen Provider, die virtuelle Welten sind heute viel zu eng miteinander verknüpft und werden von Unternehmen wie Google, Facebook, Apple und Microsoft dominiert.

Es gibt aber die Möglichkeit, die eigenen Angaben und Tätigkeiten im Netz effektiv gegen den Datenerfassungsrausch, gegen Werbetreibende und gegen Geheimdienste zu schutz. Vor allem ist es notwendig, ein Bewußtsein für den hohen Stellenwert personenbezogener Informationen heute zu schaffen und die Zielstrebigkeit, mit der Menschen versuchen, sich ihnen zu nähern.

Im Jahr 2014 übernimmt die Firma den Messenger-Dienst Whatsapp für mehr als 20 Mrd. US-Dollar. Nach wie vor geht es für die Nutzerdaten in erster Linie darum, eine dem Nutzer entsprechende Anzeige so nah wie möglich zu schalten. Aber das erscheint in diesem Falle komplizierter, als es sich Facebooks je erträumt hatten.

Der Verwaltungsgerichtshof Hamburg hat im Aprils 2017 den Austausch von Daten zwischen Whatsapp und Facebooks untersagt und damit eine Verfügung des Hamburgers Johannes Caspar vom Herbsten 2016 umgesetzt. Nach den Gründen des Urteils haben die datenschutzrechtlichen Interessen der deutschsprachigen Whatsapp-Nutzerinnen und -Nutzer gegenüber den ökonomischen Interessen von FM. Die Gesellschaft hat gegen das Entscheiden Einspruch eingelegt.

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