Eigene Cloud Mac

Der eigene Cloud-Mac

Mit der eigenen Cloud auf dem Mac ist das kein Problem! Wie in der Owncloud. Auf PC und Mac kann ich mich über einen Webbrowser anmelden. In Kürze werde ich in meine eigene Wohnung einziehen und will nicht mehr von der iCloud abhängig sein.

Owncloud: Die eigene Cloud für Mac-Benutzer

Möchten Sie von jedem Ort aus und zu jeder Zeit auf Ihre Informationen zugreifen? Mit der eigenen Cloud auf dem Mac ist das kein Thema! In der Werkstatt werden wir Ihnen die Funktionsweise aufzeigen. In nur ca. 45 Min. erfahren Sie, wie Sie "Back to my Mac" und ownCload einstellen und bedienen. Außerdem benötigst du eine AirPort Extrem oder Time Capsule mit einer externen Harddisk oder ein NAS oder Raspberry Pi mit eigener Cloud.

Du benutzt Apples iCloud Drive, Microsofts Microsoft SmartDrive, bist du Kundin der Cloud Storage Placeboar Droboar oder einer der vielen Wettbewerber? Und dann wissen Sie schon, was die großen Vorzüge der Datenerfassung in der Cloud sind. Erstens werden Ihre Dateien an anderer Stelle gespeichert und sind somit auch bei Beschädigung oder Diebstahl Ihres Mac geschützt.

Cloud Storage macht es auch einfach, Ihre Informationen über mehrere Systeme hinweg zu synchronisieren und von nahezu jedem Ort aus darauf zuzugreifen. Hinzu kommt die Frage des Vertrauens: Wem können Sie Ihre Informationen wirklich vertrauen, ohne früher oder später in die Obhut von Dritten zu werden?

Wenn Sie von den Pro-Argumenten verführt werden, aber die Coun-Argumente Sie bisher davon abgehalten haben, sich in die Cloud zu begeben, dann ist die Antwort: Führen Sie Ihre eigene Cloud! Mit einer AirPort Extrem oder AirPort Time Capsule ist Back to my Mac eine einfache Möglichkeit, Ihre Informationen mobil zu erfassen.

Wer die Features von iCloud reproduzieren möchte, kann einen vorgefertigten Network Storage (NAS) kaufen oder ihn selbst mit dem Raspberry Pi Mini-Computer bauen. Deine Angaben werden nicht an einem anderen Stelle gespeichert, sondern bei dir zu Hause, aber auch dort kannst du sicher ere Orte aufsuchen. Besonders für Sie ist unsere erste Variante für die Privat-Cloud von Interesse, wenn Sie bereits einen der Apple Router (AirPort Extrem oder AirPort Time Capsule) haben.

Obwohl diese Systemlösung nicht alle Features bietet, die Sie von einer Cloud erwarten würden, können Sie von jedem Ort aus auf eine mit dem AirPort Router verbundene, externe Festplatte zugreifen. In diesem Fall ist es möglich, auf eine andere Art von Festplatten zuzugreifen. Mit der Freischaltung von "Back to my Mac", die Apple nun "Access to my Mac" auf dem deutschsprachigen Raum bezeichnet, geht das auch von außen.

Das ist - typisch für Apple - ganz einfach: Wenn Sie die Harddisk eines Mac teilen wollen, gehen Sie zu den "Systemeinstellungen" auf diesem Mac und schalten Sie den Service unter "iCloud" ein. "Zurück auf meinen Mac" arbeitet auch mit Harddisks, die an einen AirPort Router angebunden sind.

Das Festplattenformat muss mit Apples Extended File System erstellt werden (dies ist mit dem Disk Utility Ihres Mac möglich). Nach dem Anschluss der Harddisk an den AirPort-Router führen Sie das AirPort-Dienstprogramm aus und drücken Sie auf das Icon Ihres Gerätes. Schließen Sie auf der Registerkarte "Basisstation" "Back to my Mac" an Ihre Apple ID an (bei entsprechendem Wunsch kann dies auch mit mehreren Apple IDs erfolgen).

Mit einem Neustart des AirPort-Routers können Sie nun auch während der Fahrt auf die Informationen auf Ihrer Harddisk zurückgreifen. Wer mehr will, kommt mit der AirPort-Lösung von Apple nicht weiter und muss sich mit der Cloud-Serverlösung "ownCloud" befassen. Viele der von iCloud, Drobox und Co. angebotenen Services können mit der eigenen Cloud relativ unkompliziert auf dem eigenen Rechner repliziert werden - und das ohne störende Monatsabonnementgebühren.

Dies kann entweder ein NAS sein, das die eigene Cloud unterstüzt (z.B. die Laufwerke von Synology), ein älterer Computer mit Linux oder ein von einem Web-Host wie Strato angemieteter Desktop. Eine einfache Himbeere Pi 3, die auch mit geringem Aufwand erworben werden kann, kann auch als Linuxprogramm verwendet werden. Um die Home-Lösung auch für den mobilen Einsatz zu nutzen, benötigen Sie eine breitbandige Internetverbindung.

Falls Ihr NAS die eigene Cloud unterstüzt, können Sie den Service ganz unkompliziert über den Package Manager einrichten. Der Einbau auf dem Himbeer PI ist etwas anders. Achten Sie in jedem Falle darauf, dass die Harddisk Ihres Himbeer Pi mit dem Datenformat "ext3" ausgestattet ist! Nach der erfolgreichen Einrichtung der eigenen Cloud können Sie unserem Seminar auf dieser Website folgen, um den Serverdienst zu administrieren.

Sie sollten auch den eigenen Cloud-Client für den Mac downloaden, um den Zugriff auf Ihre Daten zu erleichtern und eine konstante Synchronisation zu ermöglichen. Die eigene Cloud arbeitet im Grunde so, wie Sie es sich vorstellen würden, wenn Sie Delaybox kennen.

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