Eigene Cloud nas

Die eigene Cloud nas

Die Cloud ist hier, um zu bleiben. Ihre eigene Cloud zahlt sich aus! Ich suche derzeit nach einer eigenen Cloud-Lösung.

Eigene Informationen - meine Cloud: über das NAS-System in die Cloud.

Cloud Storage ist integraler Bestandteil der beruflichen EDV und des Alltags: Selbst Benutzer, die nie denken, dass sie etwas mit Cloud Computing zu tun haben wollen, setzen oft unbewusst Cloud-Technologien ein, wenn sie ihr Handy und vorkonfigurierte Services von Apple, Google oder Microsoft verwenden. Seitdem sich der Einsatz von Drops und ähnlicher Lösung sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich stark verbreitet hat, wollen die meisten Benutzer auf diesen Bedienkomfort nicht mehr verzichten.

Doch nicht erst seit der Begeisterung über die Verfahren der NSVA und der deutschen Behörde sind viele Nutzer skeptisch und sorgen sich um die Sicherung ihrer in der Cloud gespeicherten Informationen. Nutzer moderner NAS-Systeme haben nach der Projektierung nicht nur über ein Terminal mobilen Zugang, sondern können auch verschiedene Anwendungen auf dem Endgerät nutzen.

In diesem Fall wäre die Verwendung einer "eigenen Cloud" die richtige Wahl - ein Speichermedium, das sich in Ihrem privaten oder firmeneigenen Netz befinden und idealerweise nur von Benutzern mit einem Webbrowser von jedem Ort aus zugänglich ist. Jeder, der bereits ein NAS-System im Gebrauch hat, wird es auch für diesen Einsatzzweck nutzen wollen.

Es werden die Methoden vorgestellt, die Chancen aufgezeigt und auch die Gefahren der "eigenen Cloud" im praktischen Gebrauch aufgezeigt. Jeder, der von jedem Ort über das Netzwerk auf die auf seinem NAS-System gespeicherten Dateien, Images und Movies zugreifen möchte, muss zunächst einige technologische Hindernisse ausgleichen.

Heimnetze und natürlich Unternehmensnetze sind in der Praxis in der Standardausführung so gestaltet, dass Firewalls und Routers mit NAT den reibungslosen Datenverkehr aus dem eigenen Netzwerk ins Intranet ermöglichen, umgekehrt aber in der Standardausführung aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrt bleiben. Wenn Ihr eigenes NAS aus dem Web zugänglich sein soll, ist es eine gute Idee, ein Port Release zu erstellen und damit eine Luke in Ihrer eigenen Brandmauer zu schließen - mit den damit verbundenen Folgen.

Beispielsweise werden beim Zugang über FTP (File Transfer Protocol) meist die Schnittstellen 20 und 21 verwendet, was ebenfalls bekannt ist und damit das Risiko von Attacken auf das eigene Unternehmensnetzwerk erheblich steigert. Dabei kann es sinnvoll sein, wenn der Verwalter einen höheren Anschluss für den FTP-Zugang freigeben kann, der dann an den korrekten Anschluss des eigenen NAS im eigenen Heimnetzwerk weitergeleitet wird.

Aber auch hier drohen unverschlüsselte Verbindungen ins eigene Netzwerk, sofern nicht durchgängig SSH-Verbindungen ( "Secure Shell") in Kombination mit SFTP (Secure File Transport Protocol) verwendet werden. Für die meisten Nutzer und selbst für viele kleine Firmen ist es ein weiteres Hindernis, dass sie in der Praxis keine fixe IP-Adresse haben, sondern von ihrem Anbieter eine dynamische zugewiesen wird.

Darüber hinaus trennt der deutsche Internetprovider die Internetverbindung in der Regelfall einmal alle 24 Std. - danach hat der Benutzer dann (nicht immer) eine neue IPAdresse. Hierbei unterstützt ein sogenannter Dynamic DNS Service, der immer eine von diesem Service zugewiesene URL mit der aktuell gültigen IP-Adresse verknüpft und so die Zugänglichkeit gewährleistet.

Die Firma war viele Jahre lang ein Begriff für einen solchen Service im Netz und wurde ebenfalls unentgeltlich angeboten. Inzwischen können die Benutzer diesen Service nur noch drei Tage lang gratis ausprobieren, danach muss für die unkomplizierten Services eine jährliche Gebühr von 40 Euro bezahlt werden. Inzwischen gibt es aber auch einige Varianten zum Anschluss im angelsächsischen Sprachraum, die einige dieser Dienstleistungen noch immer unentgeltlich erbringen.

Hierzu gehören Websites wie DYNDNS-Dienste, GoIP oder Dynamic DNS-Dienste, ein von SecurePoint angebotener Mehrwert. Die Webseiten variieren in der Anzahl der Rechner und Domains, die dem Benutzer ohne zusätzliche Kosten geboten werden und auch die Gestaltung ist je nach Provider aufwendiger oder einfacher zu handhaben.

Dabei kann jeder Nutzer ein geeignetes Leistungsangebot auswählen und im Zweifelsfalle zu einem späteren Zeitpunkt auf die kostenpflichtigen Zusatzleistungen des entsprechenden Dienstleisters zurückgreifen.

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