Eigene Cloud Zuhause

Ein eigenes Cloud Home

Es besteht auch die Möglichkeit, zu Hause einen eigenen Cloud-Speicher einzurichten, indem Sie einen NAS in Ihr Netzwerk integrieren. Erstelle deine eigene Cloud: Daten-Cloud in Eigenregie Berlins / Hannover - Geraubte Benutzerkonten, Datenlecks, private Fotos kommen ins Internet - mit solchen Meldungen fragt sich mancher Anwender, wie gesichert seine Dateien mit handelsüblichen Cloud-Speicherservices sind. Ungeachtet dieser Horror-Meldungen ist Cloud Storage eine bequeme und in der Regel zuverlässige Möglichkeit, von fast überall auf der Erde auf die Informationen zuzugreifen. Wenn Sie sich nicht auf die Marktgröße von Drobo, Google und Co. stützen wollen, können Sie auch eine eigene Data Cloud aufstellen.

Internet-Zugang, Cloud-Software und Speicher. Doch: "Die Benutzer haben nicht die größtmögliche Einflussnahme auf ihre Daten", sagt Valentina Djordjevic vom Informationsportal "irights.info". "Beispielsweise können die US-Untersuchungsbehörden auf die Informationen zu jeder Zeit zugreifen", sagt Djordjevic. Von der Komplettlösung Rundum-Sorglos, bei der sich der Provider um den Aufbau und die Verwaltung der Cloud bemüht, bis hin zum reinem Server-Provisioning ist alles möglich.

Von der Installation der Cloud-Software Ihrer Wahl bis hin zu regelmässigen Datensicherungen. Ähnliches gilt, wenn der Cloud-Server zu Haus ist. Bei einem ausgemusterten Computer kann es sich um einen Computer handeln, ebenso wie beim Mini-Computer Raspberry Pi, einem NAS-Netzwerkspeicher oder einem Mikroserver. Wenn große Mengen an Daten regelmässig und rasch abgefragt werden müssen, sind NAS oder Raspberry Pi dem Mikroserver deutlich überlegen.

Oliver Diedrich rät für seinen eigenen Home-Server, sei es ein ausgedienter Computer, der Raspberry Pi oder ein Mikroserver, Linux als Betriebsystem. Sie benötigen auch Cloud-Software. So kann Owncloud beispielsweise Kalendersätze abgleichen und Dateien mit anderen Benutzern austauschen, mit Extensions sind auch Videostreams möglich. In Deutschland sind sie oft unsymmetrisch und übertragen schnellere Informationen aus dem Netzwerk als in die andere Seite.

Eine DSL-50-Verbindung beispielsweise ermöglicht den Download von Audiodateien mit bis zu 50 Mbit/s. Die maximale Übertragungsrate beträgt 50 Megabit/s. Umgekehrt können allerdings nur mit 2,5 bis 10 MBit/s Audiodateien von der Heimatfestplatte oder dem Datenserver in das Netzwerk hochgeladen werden. Der Datentransfer muss durch eine Transportabsicherung abgesichert sein; im besten Fall werden die gesammelten Informationen auch in verschlüsselter Form auf dem Datenserver abgelegt.

"Die Benutzer müssen auch daran erinnern, regelmäßig Datensicherungen durchzuführen. "Nur so kann Ihre eigene Cloud ein geschützter Platz für Ihre eigenen Informationen zu Haus bleiben.

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