Erp Beispiele

Erp-Beispiele

Beispiele für ERP-Software-Systeme mit Open-Source-Code finden Sie in der Kategorie: Free Enterprise Information System. In der IT-Umgebung existieren ERP-Systeme, die diese Aufgabe computergesteuert erfüllen. ERP-Beispiele - Wo werden ERP-Systeme eingesetzt? Als Beispiele seien Microsoft Access, MSSQL und Oracle genannt, aber auch proprietäre Datenbanken. Die Funktionsbereiche der ERP-Software können z.

B. sein:.

ERP-Projekte: Hier zwei Praxisbeispiele aus der Industrie

Zehn Jahre lang hat Infirmarius am Göppinger Werk die Sage ERP-Lösung "Classic Line" mit den Bausteinen warenwirtschaftliche und finanzielle Abrechnung betrieben. Die Muttergesellschaft, die französiche Lehning-Gruppe, wollte einen durchgängigen Zugang zu Finanzkennzahlen und Beständen, um die Produktionsstätten in Metz und Göppingen bestmöglich vorzubereiten und zu managen. Daher war es notwendig, die IT-Prozesse an das in Frankreich verwendete Gesamtsystem anzubinden, um eine IT-gestützte Produktions- und Finanzierungskette zu implementieren.

Ziel ist es, die Kapazitäten der Produktionsanlagen bestmöglich zu nutzen und die Kennzahlen für den Hauptsitz in Frankreich zu bündeln. Die Infirmarius nutzt die Bausteine Finance, Production, Purchasing and Sales, CRM und Inventory. Alle länderspezifischen Rahmenbedingungen wie z. B. rechtliche oder marktwirtschaftliche Vorgaben sollte die Anwendung im Rahmen der Gesamtlösung abdecken und in einem durchgängigen Gesamtsystem zusammenführen.

Zum Beispiel sollen in Deutschland hergestellte Waren über das Netz in Frankreich abgesetzt werden und vice versa. Der Hauptsitz in Frankreich soll diese Information in einer einheitlichen französisch-sprachigen Schnittstelle ausgeben. Nach der Analyse der IT-Prozesse in Frankreich und Deutschland wurde das Prozessmodell für Infirmarius in Göppingen erdacht. Manche Prozesse übernehmen die Verantwortungsträger aus Frankreich, andere lassen sie so, wie sie sind.

Darüber hinaus stellte das Team die speziellen Bedürfnisse bei der Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln fest: Die Zusammensetzung der Verdünnungen (flüssig erschütterte Substanzen) basiert auf einem komplexen Warenfluss. Diese Verwässerungsprozesse in Deutschland werden von der Steuersoftware exakt gesteuert, und dies soll auch in Frankreich umgesetzt werden. Die ersten Schritte wurden im Dez. 2008 gesetzt und das Vorhaben befindet sich nun in der Schlussphase.

Für die internen Trainings der anderen Benutzer ist eine Teilnahme im Laufe des Monats Oktober 2009 vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt im Dez. 2009: Was wurde optimiert? Nationale und internationale Standorte: Göppingen, Hauptsitz der Lehning-Gruppe in Saint-Berbe, Frankreich. Dauer: Start im Dez. 2008, Go-Live im Dez. 2009 Aktuelle Situation: Die letzten Trainingseinheiten sind beendet, dann startet der Live-Betrieb.

ERP X3 von der Firma Weidmüller (Module für die Bereiche Finance, Production, Purchasing, Sales und Inventory).

Unternehmensressourcenplanung (ERP) - TBSWiki

Beispielsweise sollen für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Mitarbeiter, Verkauf, Materialwirtschaft, Steuerung oder Produktionssteuerung nicht mehr verschiedene Systeme unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz kommen, sondern nur noch eine einzige Systemlösung. In der Regel gibt es für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche (z.B. Buchhaltung, Mitarbeiter, Vertrieb, Warenwirtschaft, Steuerung oder Produktionssteuerung) separate Module, die alle die gleiche Struktur haben und auf eine gemeinsame Datenbank zurückgreifen.

Vor allem in der durchgängigen Bedienbarkeit (was den Trainingsaufwand reduziert) und in der Behebung von Schnittstellenproblemen ist ein solcher ERP-System von großem Nutzen, da es nicht mehr notwendig ist, zu einem Datenaustausch zwischen mehreren Systemen mit unterschiedlichem Datenformat zu kommen. Da nahezu alle Firmeninformationen in einer einzigen Datenbasis im ERP-System abgelegt sind, stehen alle diese Informationen grundsätzlich ab dem Speicherzeitpunkt jedem zur Verfügung.

Das System "Infor" ist zum Beispiel in erster Linie auf die Prozessoptimierung in der Fertigung ausgelegt, verfügt aber nicht über ein eigenes Modul zur Personalverwaltung. Dies rechtfertigen die Unternehmer auch damit, dass sonst bei neuen Versionen (Releasewechsel) ein zu großer Kostenaufwand für die Neuanpassung der angepassten Version anfallen würde. Weil ERP-Systeme über eine gemeinsame Datenbank verfügen und die Ergebnisse aus verschiedenen Unternehmensbereichen kombinieren, kombinieren sie auch bisher getrennte pers. aufgaben.

Oftmals erhalten die Informationen erst durch diese Kombination einen persönlichen Bezug. So verfügt SAP z. B. über einen so großen Umfang an Funktionen, dass die Standardversion bereits eine unglaubliche Anzahl von personenbezogenen Auswertemöglichkeiten enthält. Daher nur einige Beispiele für mögliche Datenschutz-Probleme eines ERP-Systems: Produktionsfertigungsaufträge werden erstellt und quittiert. Dabei können die hier erfaßten Zeitpunkte mit den Arbeitszeiterfassungsdaten verglichen und auch für die Entlohnung (Überstunden, Zuschläge) verwendet werden.

Im Verkauf kann nicht nur der Namen des individuellen Mitarbeiters in einem Angebot hinterlegt werden, sondern auch seine Organisationszuordnung. Zu diesem Zweck wird auf die Personalverwaltungsdaten zurückgegriffen. Dies sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Informationen durch verschiedene Fachabteilungen für ihre eigenen Aufgaben. Die in ERP-Systemen abgelegten Informationen sind grundsätzlich allen Systembenutzern zugänglich - höchstens durch Zugangsregelungen eingeschränkt -, so dass es oft schon im Vorfeld schwer ist einzuschätzen, welche Schwierigkeiten durch die Ablage einer gewissen Menge von Informationen entstehen können.

Genauso umfassend wie die Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten eines ERP-Systems sind, so umfassend sind auch die damit verbundenen Problemstellungen für die von der EinfÃ??hrung betroffene Mitarbeiter. Eine solche Einweisung kann oft mehrere Jahre in Anspruch nehmen und wird in mehreren Parallel- und Folgeprojekten durchgeführt. Das macht es extrem schwierig, die zu vermutenden Schwierigkeiten vorherzusehen, und die Implementierung von ERP wird auch im Konzernbetriebsrat zu einem "Dauerbrenner".

Leistungskontrollen und Verhaltensüberprüfungen Persönliche Angaben werden nicht nur in den für die Human Resources Abteilung bestimmten Bereichen aufbewahrt. In den Bereichen Verkauf, Projektmanagement, Wartung oder Produktionssteuerung werden Mitarbeiterdaten abgelegt, die zur Beurteilung von Leistungen und Verhaltensweisen aussagefähig sind. Weil auch Kontrollfunktionen auf diese Informationen zurückgreifen, sollte die Fähigkeit zu Leistungs- und Verhaltensprüfungen unangefochten sein.

Datensicherheit Die Angaben der Mitarbeiter müssen vor unbefugter Kenntnisnahme geschützt werden. Nicht zulässig heißt, dass die ausgewerteten Informationen für nicht vereinbarte Zwecke oder zur Einsichtnahme durch Unbefugte verwendet werden. Von zentraler Relevanz ist dabei das "Berechtigungskonzept", das regelt, wer auf welche Informationen Zugriff hat. Die Betriebsräte müssen auf diese Neuordnung der Arbeitsprozesse Einfluss nehmen und - wo dies nicht möglich ist - durch Schutzmaßnahmen kompensieren.

Mitarbeiter sollten - nicht nur, sondern auch - vor Sachschäden bewahrt werden. Qualifikation Sind die Mitarbeiter bereits durch die EinfÃ??hrung (oder Modifikation) eines ERP-Systems schwer beladen, nimmt diese Last noch weiter zu, wenn die TrainingsmaÃ?nahmen ungenÃ?ig sind oder gar nicht durchgefÃ?hrt werden. Es sollten Richtlinien für eine gute Ausbildung erarbeitet, die auf die Mitarbeiter und die spezifischen Betriebsbedingungen abgestimmten Trainingsmaßnahmen sowie die Qualitäten der Ausbildung überprüft werden.

Daher sollte der Konzernbetriebsrat frühzeitig in die Planungs-, Ausschreibungs- und Vergabeprozesse der Lehrveranstaltungen einbezogen werden. Dazu zählt auch die Konzeption von Arbeitsprozessen, wenn sie - verursacht durch den Einsatz von Software - zu psychischer Belastung der Mitarbeiter führt. Enforcement Grundsätzlich kann ein ERP-System nur dann erfolgreich implementiert werden, wenn Mitarbeiter und Betriebsräte davon sind.

Andererseits würde ein anhaltender Konflikt darüber, ob in diesem oder jenem Fall eine Betriebsratsmitbestimmung besteht oder nicht, den Prozess der Einführung erschweren oder gar stoppen. Besteht die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf beiden Parteien, kann der Arbeitnehmerrat darüber nachgedacht haben, auf eine Vorregelung bis ins Detail zu verzichten in dem er auf ein grundsätzlich hoffnungsloses Unternehmen mit einem ERP-System verzichtet und statt dessen zu zielgerichteten Regulierungen kommt, die auch das Erleben von Erlebnissen ermöglichen und erst dann die auftretenden Pro bleme ausgleichen.

Wenn ein hinreichend freundschaftliches Verfahren zwischen Arbeitnehmer und Unternehmer nicht möglich sein sollte, ja, der Arbeitnehmerrat sollte sein Mitspracherecht in jedem einzelnen Fall nur gegen den Unternehmer rechtlich geltend machen müssen, dann wäre der Arbeitnehmerrat verpflichtet, darauf zu drängen, dass das gesamte ERP-System in allen Details reguliert werden muss, bevor auch nur ein Teil in Anspruch genommen wird.

Der Gedanke, dass nur Einzelteile des ERP-Systems der betrieblichen Entscheidungsfindung unterworfen sind und erst bei ihrer Inbetriebnahme reguliert werden müssen ("produktiv eingestellt"), kann und darf nicht hingenommen werden. Bereits mit dem ersten Teil eines ERP-Systems, der umgesetzt wird, wird die Betriebsratsmitbestimmung in Bezug auf das Gesamtsystem festgelegt (ein Hamburgisches Arbeitsamt hat auch beschlossen, dass bereits bei einer "Testinstallation" die unbeschränkte Betriebsratsmitbestimmung erfolgt).

Bei einem ERP-System besteht das grösste Hindernis darin, dass sie als Gesamtsysteme weder in technischer noch in funktionaler Hinsicht oder in Bezug auf ihre zeitliche Einordnung unterschieden werden können. Ein endgültiger Betriebsvertrag zu Anfang der Einführungsphase ist daher nicht möglich. Anders als bei abgegrenzten Regelungen kommt nur eine Gesamtbetriebsvereinbarung in Betracht (wie bereits erwähnt: minimale Bereitschaft zur Zusammenarbeit vorausgesetzt), die den Einführungsprozess und die Rechte des Betriebsrates mit einigen Prinzipien reguliert.

Die Rahmen-Betriebsvereinbarung sieht dann Erweiterungen vor, z.B. um Zielkonzepte für Einzelprojekte. Ein Rahmenbetriebsvertrag über den Einführungsprozess eines ERP-Systems wäre im Falle eines Konflikts wahrscheinlich nicht durchsetzbar, aber er ist vor allem im Hinblick auf das Unternehmertum vernünftig. Zielsetzungen für die Einleitung und den Betrieb Die Zielsetzungen für die oben beschriebene Bemessungsdimension werden hier festgelegt.

Verfahrensweisen und Rechte des Betriebsrates bei der Einleitung und dem Betrieb Die Form des Einführungsverfahrens wird hier zunächst erläutert. Dabei ist es notwendig, das Gesprächsthema, den Zeitrahmen und die Rechte des Betriebsrates zu bestimmen. Ab wann ist der Konzernbetriebsrat zu unterrichten? Außerdem wird geregelt, wie ein reguliertes Regelwerk zu ergänzen und zu erweitern ist und welche Kontrollrechte es gibt.

Es kann z.B. vorkommen, wenn sich der Auftraggeber und der Arbeitnehmerrat nicht auf eine Verlängerung einigen können. Die vorliegenden Erläuterungen zum Inhalt der Verordnungen beinhalten nur eine ungefähre Übersicht über die wesentlichen Punkte; die exemplarischen Betriebsvereinbarungen können als Hilfsmittel für die Erstellung einer separaten Werksvereinbarung verwendet werden.

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