Erp für Kmu

Kmu Erp für Kmu

DAS Auswahlkriterium für ein neues ERP-System für KMU [inkl. Sage Schweiz bietet Unternehmenssoftware mit dem richtigen Service & Support für jede Unternehmensgröße. Welcher hat das optimale ERP für schweizerische KMU? Das Unternehmen hat Microsoft, SAP, Oracle, IFS, Infor, Sergeant W ilson und Erikor miteinander konkurrieren können. ERP-Systeme für den mittelständischen Bereich sind keine "ERP lite" mit eingeschränktem Funktionsumfang.

Dabei haben sich die Experten von GARNER auf ERP-Systeme spezialisiert, die diesen Anforderungen gerecht werden. Im Mittelpunkt standen auch die so genannten "Single Instance ERPs", d.h. eine einzige, konsolidierte Gesamtlösung für alle Unternehmensbereiche des Unternehmens.

SAP Business All-in-One fühlt sich vielleicht wie der Gewinner des derzeitigen Magic Quadranten von Gärtner an. In punkto "Completeness of Vision" ist Microsoft Dynamics AX SAP überlegen, muss sich aber in punkto "Ausführbarkeit" von SAP, Oracle und IFS schlagen lassen. Die ERP-Systeme im Einzelnen Microsoft hat sein ERP-Flaggschiff Dynamics AX auf den mittelständischen Markt und den Low-End-Großhandel zugeschnitten.

Das Modul Dynamics AX beinhaltet Bausteine für die Bereiche Finanzwesen, Personalwesen und Betriebsführung mit industriespezifischen Funktionen für den Bereich Handwerk, Fertigungsindustrie, Dienstleistung und den öffentlichen Sektor. In den vergangenen vier Jahren hat Microsoft eine Vielzahl wichtiger Optimierungen durchgeführt, die in der jetzigen Version Dynamics AX R3 gipfeln. Die Markteinführung des nächsten Releases, also dem AX7, wird für das erste Vierteljahr 2016 erwartet.

Inzwischen ist die Software nahtlos mit anderen Anbietern wie Office, Office 365, Dynamics CRM, SharePoint und Peerbike integriert. Gartner meldet, dass die Zahl der Anlagen im Jahr 2015 deutlich anstieg. In der nächsten Version wird es eine sportliche neue Windows 10-Benutzeroberfläche geben. Auf der nächsten Seite: Vorteile und Nachteile von SAP SAP SAP Business All-in-One Das SMB ERP Business All-in-One von SAP wird durch rund 700 branchenspezifische Gesamtlösungen in allen Industrien unterstützt.

In den meisten Fällen sind dies bewährte "Best Practices" für spezifische Unternehmensprozesse, Integrationshelfer oder Ausbauten. Auch auf der äußerst leistungsfähigen SAP-In-Memory-Plattform Hana laufen Business All-in-One ohne Funktionseinschränkungen. Laut Junggeselle haben die meisten mittelständischen Unternehmen sie jedoch kaum genutzt. Das Unternehmen Business All-in-One wird von der Firma für seine vielen vorkonfigurierten Standardlösungen für verschiedene Branchen und Nationen sowie für sein großes Partnernetz gelobt.

Trotz der Simplifizierungsstrategie von SAP ist All-in-One immer noch recht kompliziert (zu bedienen). Einige Veränderungen erschweren es den Anwendern, eine langfristig angelegte SAP-Umgebung zu erarbeiten, beklagt er. Next page: Der rasante Anstieg von IFS IFS Anwendungen In den vergangenen zehn Jahren hat sich IFS von einem auf schwedische ERP spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen zu einem globalen Anbieter einer breiten ERP-Suite für eine Vielzahl von Branchen entwickelt.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die neue Release 9 veröffentlicht und wird als " IFS Managed Cloud " auf Microsoft Azure ausgeführt. Die ERP-Lösung von IFS ist laut der Firma Gärtner eines der anwenderfreundlichsten Programme auf dem Weltmarkt. Dies könnte sich im Konkurrenzkampf negativ bemerkbar machen, wenn die Verbraucher bindende Einkaufsentscheidungen treffen müssen, meint Wartner.

Next page: Der Umsatz von Oracle stagniert, warum? Die Oracle E-Business Suite Oracles E-Business Suite (EBS) ist eines der größten und funktionell umfangreichsten Angebote auf dem Weltmarkt. Mit ihrer starken Funktionsvielfalt und hoher Anpassbarkeit unterstÃ?tzt die Lösung multinationale Anbieter. Die Industriezweige, die zum Kundenkreis von Gärtner zählen, sind High-Tech, Industrieproduktion, Gesundheitswesen, Chemikalien, Konsumgüter, Luft- und Raumfahrt, Wehrtechnik und Rohmaterialien.

Insgesamt ist der ERP-Gesamtmarkt um 6,4 Prozentpunkte gewachsen, Oracle nur um 0,2 Prozentpunkte. Für die jeweiligen Produktgruppen gibt der Lieferant keine Umsatzzahlen bekannt. Der Verdacht besteht, dass das operative ERP (Manufacturing, Operations, Asset Management) hinter dem Gesamtmarktwachstum zurückgeblieben ist. Oracle hat mit seinen Finanzlösungen und seinem Personalsystem ein besseres Ergebnis erzielt. Das Unternehmen würdigt ausdrücklich den lebhaften unternehmerischen Geist (Lebensfähigkeit) und die Finanzstabilität von Oracle.

Darüber hinaus ist Oracle nach Rückmeldungen einiger unserer Mandanten ein recht problematischer Gesprächspartner für Vertrieb, Instandhaltung und Vertragsgestaltung. Für uns ist dies ein wichtiger Faktor. Next page: Was macht Salbei mit X3 nicht? Die schwache Leistung der Salbei X3, dem Flaggschiff des englischen Lieferanten, erstaunt uns ein wenig. Das Unternehmen hat rund 5100 Kundinnen und Abnehmer und 290 Partnern auf der ganzen Welt.

Sage hat mit der im vergangenen Jahr (2014) eingeführten Variante 7 seine Software auf eine 100%ige Webanwendung umgesetzt und gewissermaßen Cloud-fähig gemacht. Mit der nächsten Release der neuen Generation 8 steht die Freigabe an. Die Implementierung des Modells umfasst das Hosten auf der Cloud-Infrastruktur von Amazon, Sage übernimmt das Managen.

Obwohl X3 ein eigenständiges ERP-System ist, verfügt es dennoch über durchgängige CRM-Funktionalitäten für die Wartung und Verwaltung des Kundenstamms. Der Salbei X3 ist ein leistungsfähiges Erzeugnis, fasst Gärtner zusammen, bietet aber dem Provider einen Strategiewechsel an: Bisher hat die Firma den X3 an produktorientierte Unternehmen wie z. B. Produktionsstätten und Hersteller veräußert. Eine Kundenbefragung von Gärtner ergab jedoch, dass die Problemlösung vor allem in verwaltungstechnischen Bereichen (z.B. Finanz- und Lagerwesen) ihre Vorteile hat.

Next page: The Future - Postmodern ERP The Future: Postmodern ERP Eine ERP-Lösung ist und bleibt der größte Kostenstellenblock im IT-Planungsbudget eines Unternehmen. Daher werden die Aufwendungen für ERP-Systeme auch in den kommenden Jahren weiter anwachsen. Bis 2018 erwartet das Unternehmen ein jährliches Wachstum von 6,2 Prozentpunkten. ýAlle Hybridsysteme werden bis 2020 in Betrieb sein. Dennoch geht die Ära der großen ERP-Gassuiten zu Ende.

Laut der Firma Gärtner geht es in die Richtung einer Anordnung von Einzelanwendungen, die teils in der Wolke, teils vor Ort ablaufen. Große Solution Provider wie Oracle, SAP und Infor haben diesen Turnaround bereits geschafft und bereiten sich mit ihrem Angebotsmix auf die Nachwelt vor.

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