Erp Marktführer

Erp-Marktführerin

Die SAP ist der globale Marktführer für Unternehmenssoftware. Lieferant ist der Besten? innerHTML='CREATIVE INFO: Big Player wie SAP, Oracle und Microsoft dominieren den Gesamtmarkt für ERP-Systeme. Das Angebot umfasst teure, hochprofessionelle Programme bis hin zu kostenlosen Standardprogrammen. Das auf ERP-Systeme spezialisierte US-amerikanische Beratungsunternehmen Panorama Consulting hat sich dieser Problematik angenommen und befragte unter anderem bei den zehn renommiertesten ERP-Anbietern Kundinnen und -Dienstleistern.

Gefragt wurden sowohl große und bekannte Anbieter wie SAP, Oracle, Microsoft, Epicor und Infor als auch weniger bekannte Anbieter wie IFS, Latsuite, Salbei, Syspro und IQMS.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen in Walldorf mit einem Weltmarktanteil von rund 20 Prozentpunkten der klare Marktführer sind. Oracle wurde mit rund 14 Prozentpunkten auf den zweiten Rang geschlagen, vor Microsoft mit fast 10 Prozentpunkten. Die Plätze vier und fünf belegen Infor und EpiScor. Die SAP ist nicht nur Marktführer in Bezug auf den jeweiligen Marktführer, sondern hat nach Kundenangaben auch die kürzeste Amortisation aller Anbieter, d.h. die Zeit, die der Kunde zur Deckung der Implementierungskosten benötigt.

Die durchschnittliche Verweildauer der SAP-Benutzer betrug 8,5 Wochen, wobei Epicor, der kleinere Wettbewerber, und Netsuite, das US-Softwareunternehmen, direkt dahinter standen. Der direkte Wettbewerber von SAP, Oracle, entwickelte sich überraschend schlecht. Der Kunde benötigte über 22 Kalendermonate, um die Implementierungskosten zu decken. Oracle hat in Bezug auf die Umsetzungszeit die beste Arbeit geleistet. Nach 30 Wochen steht Infor auf dem zweiten und SAP auf dem dritten Rang mit rund 34 Jahren.

Bei weitem die längsten Implementierungszeiten hat der schwedische Dienstleister IFS, mit der Nutzung der Lösung müssen die Anwender im Durchschnitt 54 Monaten, d.h. viereinhalb Jahren, ausharren. Der Kunde schreibt dem IFS ERP-System die höchstmögliche Funktionsfähigkeit zu und bewertet es mit 3,6 von 5 möglichen Werten. Das Programm ist anwenderfreundlich und durch seinen bauteilbasierten Aufbau besonders anpassungsfähig.

Der zweite Rang ist Oracle, der dritte Rang ist Epichlor. Auf Rang eins kam SAP, aber mit 2,9 von 5 möglichen Werten ist das Rating nicht weit von den ersten Rängen weg. Als letztes Bewertungskriterium für die Lieferanten galten die Gesamtinvestitionskosten. Bezogen auf den Kundenumsatz ist Netto-Suite am billigsten, während die Software-Implementierung die Kosten für die Anwender 2,8 Prozentpunkte ihres Erlöses verursacht, vor dem US-Unternehmen IQMS (2,9 Prozent) und IFS (4 Prozent).

Weiter zurückliegend sind SAP, Microsoft und Oracle, mit 5,7 Prozentpunkten liegt Oracle gar auf Rang zehn. Zusammenfassend wird deutlich, dass nicht die Big Players SAP, Oracle und Microsoft nach Ansicht der Kundschaft die besten ERP-Anbieter sind, sondern der vor allem im mittelständischen Bereich sehr weit verbreitete US-Anbieter Epicor.

Besonders geschätzt wird die Tatsache, dass es eine sehr große Anzahl von ERP-Lösungen gibt, so dass für jeden etwas dabei ist. In der Gesamtbewertung belegt SAP den dritten Rang und schneidet besonders gut bei großen international tätigen Konzernen ab. Dabei wurde jedoch das neue ERP-System SAP S/4 Hanaber, mit dem SAP derzeit mit Erfolg am Gesamtmarkt tätig ist, nicht berücksichtigt.

Auf dem fünften Rang liegt Oracle und zeichnet sich vor allem durch höchste Anpassungsfähigkeit und Wartbarkeit aus. Als siebter Anbieter steht Microsoft erst an siebter Stelle, und die Anwender wissen den multilingualen Service hier zu schätz. Aber wie findet der CFO die passende Lösung für sein Geschäft?

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