Erp Projekt

Erp-Projekt

10 Problemstellungen und wie man sie vermeiden kann Problem: Obwohl es so viele Möglichkeiten von ERP für KMU gibt, kann keine dieser Lösungen den Unternehmenserfolg gewährleisten. Durch die richtige Geschäftsstrategie, Analytik und Steuerung können jedoch auftretende Fehler im ERP-Projekt ausgeregelt werden. Bei einer neuen ERPLösung kann ein Mittelständler fünf- oder sechsstellige Beträge ausgeben.

Der Projektablauf ist jedoch nicht unerheblich für den Systemerfolg. Oftmals verbraucht das ERP-Projekt plötzlich viel mehr Kosten als zunächst kalkuliert, es braucht viel mehr Zeit oder weichen von den Ist-Zielen ab. Sie übersehen, dass diese Techniken nur das Instrument sind und nur in einer gesunden Geschäftsstrategie Fuss fassen. Eine gute Geschäftsstrategie.

Mit der erfolgreichen Implementierung eines ERP-Systems ist daher zwangsläufig die Tatsache verknüpft, dass dem Projekt eine gut ausgearbeitete Konzernstrategie zur Seite steht. Wenn dies nicht der Fall ist, kann keine andere Technologie auf der ganzen Weltkugel den Unternehmenserfolg nachweisen. Bevor das Projekt beginnen kann, muss zunächst eine effektive Konzernstrategie entwickelt werden. Welche Absatzmärkte adressiert das Untenehmen? Ab wann will das Unter-nehmen wo sein?

Welche Wettbewerbsvorteile hat das Untenehmen und wie sollte das Untenehmen es definieren oder ausweiten? Spaetestens hier wird die Beduerfnis einer Unternehmungsstrategie deutlich, denn nur so kann man z.B. feststellen, welche Arbeitsabläufe man mit dem ERP optimal gestalten will. Anhand einer dieser Strategien kann das Unter-nehmen bestimmen, wo es ERP zur Effizienzsteigerung einsetzen möchte.

Wird ERP ohne eine solche koordinierte Vorgehensweise implementiert, leidet der nachhaltige Systemerfolg im Betrieb. Ein weiteres Problemfeld ist die fehlende Adaption der ERPStrategie an die sich im Laufe der Zeit verändernde Geschäftsstrategie. Andernfalls kann das ERP-System dem Betrieb keine maximale Leistungsfähigkeit mehr garantieren.

Die nächsten Probleme sind oft die Analysen des ERP-Projektes. Für die Durchführung einer solchen Untersuchung muss das jeweilige Einzelunternehmen seine Geschäfts- und ERP-Strategie kennen. Für die Untersuchung werden je nach Unternehmensgröße 3 bis 100 Arbeitstage benötigt. Dabei kann der Auftraggeber zusammen mit dem ERP-Anbieter die eigenen Arbeitsabläufe und Zielsetzungen analysiert und strukturiert werden, so dass sie während des Projektes nicht untergehen.

Doch um den Unternehmenserfolg des ERP zu gewährleisten, müssen sie diese Aspekte herausarbeiten. Eine weitere mögliche Problematik ist der generelle Zeitaufwand bzw. -druck im ERP-Projekt. Deshalb ist es besonders darauf zu achten, den Terminplan im Vorfeld zu erstellen, das Budget zu berücksichtigen und den Terminplan während des gesamten Projektes im Blick zu haben.

In einem ERP-Projekt werden zwischen 10 und 20 Prozentpunkte eines Auftragsvolumens auf Services entfällt. Die meisten KMU wissen nicht, wie viel Zeit und Geld die Kontrolle, Begleitung und Steuerung eines solchen Projektes erfordert. Darüber hinaus benötigt der Dienstanbieter Hilfe durch den unternehmensinternen Projektleiter. Das Projektcontrolling hat folgende Aufgaben:

Verändern sich die Zielsetzungen oder Rahmenbedingungen, kann die gelungene Durchführung des Projektes oft besser auf andere Weise erreicht werden. Zur Optimierung des Projektes kommt es auch vor internen Änderungen. Für die Erkennung und Durchführung ist auch das Projekt-Controlling verantwortlich. Damit ein Projekt im Unternehmen vollständig zum Erfolg führt, ist oft zusätzlicher Aufwand von den Mitarbeitern erforderlich.

Zu diesem Zweck muss der Projektleiter von seinen üblichen Tätigkeiten entbunden werden. Die Unzufriedenheit mit dem Projekt ist groß und kann zum Misserfolg führen. Damit dies nicht passiert, muss die Unternehmensleitung das Projektmarketing im eigenen Haus durchführen und die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern davon überzeugt werden, dass sich die Mehrarbeit, die sie derzeit leistet, für sie auszahlen wird. Darüber hinaus muss das Management mit dem Dienstanbieter zusammenarbeiten und die verantwortlichen Tätigkeiten eindeutig definieren.

Darüber hinaus sollten die Zuständigen immer ein wachsames Auge für den (zwischenmenschlichen) Klang haben und das Verstehen unter den Projektteilnehmern anregen. Der Dienstanbieter kann auch die Ursache für Störungen bei der Implementierung eines ERP-Systems sein. Zum Beispiel, wenn er keine Projektmethode hat, da diese als Basis für das Projekt diente. Angefangen bei der Analysephase über das Offerte, den Auftrag und das Projekt selbst sollte ein methodischer Ansatz verfolgt werden.

Zudem sind oft auch kleine und später wachsende Vorhaben erfolgreich. Das bedeutet, dass kleine Vorhaben, die nicht von vornherein alle Anforderungen erfüllen, für das Unter-nehmen oft wirkungsvoller und besser sind als große Vorhaben, die im Laufe der Zeit perfekt zu sein schienen und sich dann als nicht perfekt geeignet erweisen.

Auch interessant

Mehr zum Thema