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Erp-System Wiki

Warenwirtschaftsnachrichten: Aktuelle Trends in der Warenwirtschaft; Warenwirtschaftssystem Wiki: mw-headline" id="History">Geschichte> Eine solche Warenwirtschaft ist ein ganzheitliches System, um die Betriebsmittel eines Betriebes so effektiv wie möglich zu gestalten und zu nutzen. Ein solches System wird in der Regelfall auch für die Finanz- und Rechnungsplanung eingesetzt. Die Vorteile von ERP-Systemen im Rahmen von Business Intelligence liegen in der zentralisierten Datenbank, mit der jeder Vorgang und jede Anforderung planbar und steuerbar ist.

Schon in den 1960er Jahren wurden die ersten Anlagen zur Unterstützung der Materialbedarfsplanung aufgesetzt. Die Planungssysteme hießen "Materialbedarfsplanungssysteme" (MRP), wurden aber bereits zu Beginn der 70er Jahre in Verbindung mit anderen Bausteinen der Fertigungsplanung verwendet. Herausgekommen sind die Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme (PPS), im Englischen bekannt als Manufacturing Resource Planning Systems (MRPII).

Die ERP-Systeme sind nun die Ergänzung dieser Planungs-Systeme mit einer umfassenden Kontrolle aller Fähigkeiten, die jeden Unternehmensprozess umspannen. Alle Systeme sind an das jeweilige Unternehmensumfeld angepaßt, ein weit verbreitetes Beispiel dafür ist SAP, aber auch ERP-Systeme werden von Microsoft, Infor oder Oracle offeriert. Mittlerweile gibt es auch immer mehr kostenlose Open-Source-Lösungen, die jedoch den nachteiligen Effekt haben, dass sie mit verhältnismäßig großem Zeitaufwand an das nutzende Unternehmertum angepaßt werden müssen.

Das ERP-System wird durch den modularen Aufbau auf ein bestimmtes Unternehmensumfeld abgestimmt. Sie werden in speziellen Datenbanksystemen abgelegt und vom ERP-System über eine graphische Oberfläche aufbereitet. Je grösser das Untenehmen und je komplizierter die individuellen Geschäfts- und Produktionsabläufe, umso umfassender muss das ERP-System sein.

Ein ERP-System besteht daher in großen Konzernen aus Modulen zur Kontrolle und Disposition der Betriebsmittelverwaltung, der Fertigung, der Personalverwaltung und der Warenwirtschaft. Mit zunehmender Vollständigkeit der Datenbank (siehe Big Data) können umso präzisere ERP-Systeme eingesetzt werden, je komplizierter sie aber auch sind. Wenn z. B. auch die Daten der Kunden in das System eingegeben werden, kann das Customer Relationship Management auch in ein ERP-System integriert werden.

Mittlerweile werden ERP-Systeme auch für die Projektierung im Zuge des Supply Chain Managements genutzt. Die Abkürzung APS steht für "Advanced Planning and Scheduling System" und erlaubt den gemeinsamen Betrieb mehrerer ERP-Systeme. Firmen, die einen Online-Shop führen oder Web-Anwendungen anbieten, haben spezielle Ansprüche an ein ERP-System, die nicht von jedem ERP-Lösungsanbieter berücksichtigt werden.

Dabei müssen diese Firmen besonders auf die Wahl des geeigneten Verfahrens achten, damit eine reibungslose Einbindung des Web-Shops oder anderer Angebote in das ERP-System möglich ist. Bei diesen Firmen findet die Datenerfassung in der Regelfall über Webanalysen und Werkzeuge wie Google Analytics statt. Das ERP-System sollte diese Informationen bearbeiten können, aber auch die über das CMS zur Verfügung gestellten Informationen handhaben können.

Umfassende Lösungsansätze für die Dateneingabe aus verschiedenen Datenquellen sind zurzeit noch knapp. Dabei handelt es sich um ERP-Systeme, die von jedem Ort aus mit einem Webbrowser verwaltet werden können. Dies erspart den Firmen den Aufwand für den Aufbau einer flächendeckenden internen Infrastruktur.

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