Erp Systeme österreich

Erdölsysteme Österreich

die konkrete oder geplante ERP-Einführung. Dies sind die besten ERP-Systeme in Österreich. Inwiefern sind die Benutzer mit ihrer Anwendung hochzufrieden? Die Folge ist klar: Die Kundenzufriedenheit ist im Allgemeinen hoch. Ähnlich wie in Deutschland und der Schweiz können sich kleine Lieferanten mit einem klaren regionalen Fokus besser aufstellen.

Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf der Zufriedenheitsfrage. Dabei wurde die Zufriedenstellung der Nutzer mit dem verwendeten Verfahren anhand von 28 Kenngrößen beurteilt.

Dabei hatten die Studienteilnehmer - meist IT-Manager oder ERP-Manager - die Gelegenheit, ihre Befriedigung auf einer Bewertungsskala von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut) auszudrücken. "Die " Zufriedenstellung " ist ein durchgehend subjektiver Faktor und die Beurteilung ist daher in erster Linie personenbezogen und individual. Das Ergebnis kann zumindest als Leitfaden für ein auf der Suche nach einem neuen Gesamtsystem tätiges Unternehmertum herangezogen werden.

Ähnlich wie in den letztjährigen Untersuchungen in der Schweiz und in Deutschland sind die Nutzer mit den von ihnen verwendeten Anlagen generell "zufrieden" (Mittelwert der Werte für Mittelwert der Werte für Mittelwert der Werte 3,9, entsprechend "gut"). Dabei ist eine große Systemvielfalt mit einem relativ kleinen Kundenstamm erkennbar: Im Zuge der Untersuchung wurden mehr als 200 ERP-Anbieter in Österreich untersucht.

52 unterschiedliche Systeme haben an der Untersuchung mitgespielt! Am Ende konnten nur 13 Systeme bewertet werden, die über eine ausreichend große Installation und Teilnehmerzahl für die Untersuchung verfügen. Unter den Abwesenheiten befinden sich einige hauptsächlich aus der Fachpresse bekannten Systeme wie z. B. Halbramis- oder Oracle-Produkte, aber auch SAP Business One.

Auch nach dem Ende der Untersuchung ist es bedauerlicherweise nicht ganz eindeutig, ob diese Dienstleister überhaupt über einen etablierten Kundenstamm mitbringen. Natürlich ist es auch unglücklich, dass es keine örtlichen Grössen wie Data Systems Austria oder PCS Poundner gibt. Betrachtet man die Resultate etwas näher, so ist deutlich zu erkennen, dass "kleinere" und regionalspezifische Lieferanten mit größerer Wahrscheinlichkeit das Rennen mitziehen werden.

Durch den Einsatz von Polix LC, Mesonic und RS/2 von Ramsauer & Stormer können sich mehrere Österreichische Lieferanten besonders gut positionieren, vor allem in punkto Kundenzufriedenheit mit dem Implementierungspartner. Höchste Systemfreundlichkeit erzielt das abas-Produkt, das konsequent auf den deutschen Sprachraum ausgerichtet ist und in Österreich mit nahezu gleichen Ergebnissen platziert werden kann, wie es im vergangenen Jahr in Deutschland der Fall war.

Daraus ergibt sich, dass (wie bereits in den vorangegangenen Studien) große Anwenderfirmen mit relativ komplizierten Applikationen ziemlich wettbewerbskritisch und gegenüber jedem ERP-System unterschiedlich sind. Für einen Dienstleister wie SAP, der seine Kundschaft hauptsächlich im gehobenen Segment einsetzt, führt dies zu einem anscheinend schlechteren Ranking. Ebenso sind auch die unterdurchschnittlichen Ratings anderer Dienstleister, wie z.B. von der Firma Baurer, die in den vergangenen Jahren nicht immer für gute Nachrichten sorgten, zu rechtfertigen.

"Was machen die Provider so gut oder so schlecht?", "Best" und "Worst Practices". Das Zufriedenstellungsportfolio zeigt die mittlere Zufriedenstellung (Y-Achse) auf der einen Seite und die Abweichung auf der anderen Seite. Das führt zu einer einfachen Regel: Bei der Projektierung müssen stark abweichende Sachverhalte gemeinsam mit dem Dienstleister aktiv in die Planung einbezogen und mit geeigneten Massnahmen beeinflußt werden.

Im Laufe der letzten Jahre wurde immer wieder darüber nachgedacht, ob ERP-Projekte mehr IT- oder mehr Geschäftsprojekte sind. Wenn man sich die verfolgten Zielsetzungen bei ERP-Implementierungsprojekten in der Schweiz ansieht, ist die Lösung einfach: ERP-Projekte sind klar Geschäftsprojekte. Fragebogenkampagnen boomen und vor allem im ERP-Umfeld werden viele Nutzer mit Befragungen von Studierenden und selbst ernannten Wahrsagern konfrontiert. Der Fragebogen wird von vielen Anwendern verwendet.

Die transnationale Umsetzung - die Untersuchung wurde inzwischen in Deutschland, der Schweiz und Österreich durchgeführt wurde -, die Durchgängigkeit - die Untersuchung soll einmal im Jahr erfolgen und ermöglicht so eine langfristige Analyse -, Selbständigkeit - die Untersuchung wird ausschliesslich aus den Erträgen des Berichts unter Ausschluss des Sponsoring durch Dienstleister finanziert. von Anbietern ist dies nicht der Fall.

Es war von Beginn an deutlich, dass der Terminus "Zufriedenheit" ein Höchstmaß an Objektivität mit sich bringt und daher von einigen Providern (aber auch von Nutzern) als bedeutungslos angesehen wird. Nichtsdestotrotz gibt die Untersuchung einen Einblick in die Praktik und hinter oft hochglanzpolierten Nachweisen. Leiter der Untersuchung war Christoph Weiss, ADV-Vorstand der Regionalgruppe Wien/Niederösterreich/Burgenland.

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