Gewinn und Umsatz

Ergebnis und Umsatz

Berichte wie "Ergebniseinbruch trotz Millionenumsatz" sorgen regelmäßig für Schlagzeilen. Kursfrage: Worin besteht der Unterschied zwischen Gewinn und Umsatz? Ergebnis und Umsatz im Verhältnis zu den angestellten Mitarbeitern.

Differenz zwischen Umsatz und Gewinn

Zwischen Gewinn und Umsatz gibt es einen Unterscheid. Der Umsatz ist das, was auch als Einkommen bekannt ist. Der Gewinn ist das, was verbleibt, wenn man die Aufwendungen vom Einkommen, d.h. vom Umsatz, abrechnet. Sind die Aufwendungen höher als die Erträge, dann wird nicht mehr vom Gewinn, sondern vom negativen Gewinn oder Verlusten gesprochen.

Für Selbständige ist der Gewinn das so genannte steuerpflichtige Ergebnis. Es gibt noch etwas Besonderes am Gewinnen. Weil Gewinn nicht gleich Gewinn ist. Normalerweise müssen Sie für den Gewinn Steuerabgaben zahlen. Wurde vom Gewinn keine Umsatzsteuer abgesetzt, spricht man von einem "Gewinn vor Steuern".

Wurde die Umsatzsteuer bereits vom Gewinn abgesetzt, wird dies als "Gewinn nach Steuern" oder "Gewinn nach Steuern" bezeichnet. Wofür steht "Umsatz steigern"? Wer von "Umsatzsteigerung" redet, muss noch lange keinen Gewinn gemacht haben. In den meisten Fällen werden die Umsätze auf der Kostenseite des Ergebnisses erhöht. Gewisse Massnahmen zur Umsatzsteigerung sind kostenintensiv, d.h. sie reduzieren den Gewinn.

Massnahmen, die zu Lasten des Ergebnisses gehen, sind daher nur dann Sinn, wenn sie langfristig den Gewinn anheben.

Steuerung auf Umsatz, Aufwand und Gewinn

Ein Teil dieser Finanzinstrumente ist für gewisse Gesellschaften verpflichtend (A). In der EÜR werden die Erträge und Aufwendungen verglichen. Freelancer und kleine Firmen (Einzelunternehmen, GbR) nutzen es zur Ermittlung ihres Gewinns oder Verlusts. Sie müssen die normierte Anlagen, die Sie unter der Rubrik Elsterformel vorfinden, für die Ertragsüberschussrechnung (EÜR) ausnutzen. Sie müssen die ausgefüllten EÜRs bei den Steuerbehörden einreichen.

Seit dem Bemessungszeitraum 2017 müssen alle Gesellschaften, die ihren Gewinn mittels einer Überschussrechnung (EÜR) bestimmen, ihre Angaben auf elektronischem Wege an das verantwortliche Steueramt übermitteln. Gleiches trifft auf Land- und Forstleute, Handwerker und Selbständige mit einem Jahreseinkommen von weniger als 17.500 E zu. Betrachtet man die einzelnen Konti (z.B. die Erlöskonten pro Kunde oder die Kostenarten), so kann man bestimmen, welche Einflussfaktoren für den Gewinn oder das Ergebnis des eigenen Betriebes ausschlaggebend sind.

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