Hardwarekonfiguration

Gerätekonfiguration

Während der Hardwarekonfiguration werden die "echten" Komponenten zur Erfassung verwendet. Eine Hardwarekonfiguration ist eine bestimmte Kombination der Komponenten eines PCs. Hardware-Konfiguration: Schritt 7 Hardware-Konfiguration Vor der Konfiguration und Inbetriebnahme einer SPS mit Schritt 7 muss die bestehende Infrastruktur in S7 aufbereitet werden. Die Inbetriebnahme des Systems ist ohne die Hardwarekonfiguration der SPS und der zugehörigen Module, wie Ein- und Ausgangsmodule, Spannungsversorgung, etc. nicht möglich.

Während der Hardwarekonfiguration wird die bestehende Infrastruktur (Netzteil, CPU, Module, auch die Tragschiene ) in S7 aufgeführt.

Die Module werden dann angesprochen und bei Bedarfen aufbereitet. Abschließend wird diese Konstellation in die CPU eingelesen. Denn die CPU muss wissen, welche Module verfügbar sind, wie sie angesprochen und param. Für die Durchführung der Hardwarekonfiguration ist zunächst ein projektbezogenes Vorgehen erforderlich.

Es wird entweder das bereits existierende Objekt oder ein neu angelegtes Objekt, wie in diesem Beispiel. Dazu rufen Sie die Menüeinträge FILE - NEW auf. Sie können auch den Wizard für ein bestimmtes Produkt oder, wenn Sie ein existierendes Produkt eröffnen wollen, auf FILE - OPEN drücken, um ein existierendes Produkt zu starten und zu editieren.

Vergeben Sie dem Projektauftrag einen Namen. Im vorliegenden Beispiel wird unser Produkt einfach "Projektname" genannt. Wenn Sie das Projek nicht an anderer Stelle abspeichern wollen. Das neue Projektauftrag wird dann erstellt und der Simatic Managern aufgerufen. Zuerst muss je nach bestehender Siemens-Baureihe (S7-300, S7-400 etc.) eine Sprechstelle eingesetzt werden. Bei uns würden wir gerne eine Siemens S7-300-Stelle einbauen.

Wählen Sie zunächst das gewünschte Produkt im rechten Teil aus. Über die Menüeinträge INSERT - STARTSEITE und die entsprechende Stationsauswahl, z.B. Simatic 300 STANDARD, kann eine neue Position eingegeben werden. Der Teilnehmer wird unterhalb des Projektknoten eingeblendet. Anschließend müssen wir die Hardwarekonfiguration aufklappen. Wie in unserem Beispiel, entweder durch Rechtsklick und Anwahl des Eröffnungsmenüs oder durch doppelklicken auf das HARDWARE-Symbol auf der rechten Seite des Fensters.

Dadurch wird das HW-Konfigurationsprogramm in einem neuen Browserfenster angezeigt. In der rechten Spalte findest du den Hardware-Katalog. Dabei werden alle Module in unterschiedlichen Knotens gelistet, die im jeweiligen Hardware-Katalog verfügbar sind. In der Praxis muss zunächst eine Tragschiene eingesetzt werden, auf der die Baugruppe befestigt werden kann.

Nur dann können Netzteil, CPU, Ein- und Ausgangsmodul usw. eingesetzt werden. Öffne den Stationsknoten, in diesem Beispiel Simatic 300, dann den Kommunikationsknoten Rack-300 und ziehe die Tragschiene per drag and drop in den rechten Fensterteile. In diesem Fall wird die Tragschiene mit den unterschiedlichen Nuten im rechten Bildbereich dargestellt und die Einzelkomponenten können auch per Mausklick eingesetzt werden.

Für das markierte Produkt wird im unteren Abschnitt des Hardware-Katalogs die entsprechende Auftragsnummer ausgegeben, z.B. 6ES7 322-1BL00-0AA0. Dadurch werden Unklarheiten vermieden, z.B. wenn für mehrere Baugrößen die selbe Benennung vorkommt. Wir haben in unserem Beispiel das PS307 5A-Netzgerät, die CPU 315, das Eingangsmodul DI 12xDC24V und das Ausgangsmodul DO 32xDC24V/0. 5A eingesetzt.

Vor dem Laden der Konfigurationen in die CPU können die Properties der Einzelmodule angesehen und teilweise verändert werden, z.B. die MPI-Adresse der CPU. Doppelklicken Sie dazu auf die entsprechende Assembly, um sie zu sichten. Abschließend muss die Konfigurationsseite in die CPU hochgeladen werden. Am besten sichern Sie die Einstellung zuvor über STATION - SAVE.

Wenn Sie die Konfigurationen in die CPU einlesen möchten, rufen Sie den Menüeintrag DESTINATION SYSTEM - LOAD IN GROUP auf und selektieren Sie die CPU im folgenden Zeitfenster. Anschließend wird die Hardwarekonfiguration in die CPU eingelesen. Auch das Einlesen der Konfigurationsinformationen geht in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Es ist auch möglich, die Messdaten von der CPU in das Anwendungsprogramm zu übertragen und nach eventuellen Änderungen wieder in die CPU zu lad.

Zum Auslesen der Messdaten von der CPU ist im Menü DESTINATION SYSTEM - LOAD IN PARAMETER der Punkt DESTINATION SYSTEM zu selektieren. Nach dem Speichern und Abschließen der Konfigurationen erfolgt die Anzeige der Geräte im Simatic Manager unterhalb der Anlage. Wir haben in unserem Beispiel die CPU 315, die digitale Ein- und Ausgangsmodule sowie das Netzgerät aufgesetzt.

Nur jetzt kann die Erzeugung des S7-Programms gestartet werden, das in den Node unter der CPU eingesetzt werden kann.

Mehr zum Thema