Icloud Server

Cloud-Server

Die Server befinden sich in den USA und unterliegen somit nicht dem deutschen Datenschutzrecht, sondern dem wesentlich schwächeren US-Datenschutzgesetz. iCloud ermöglicht es Ihnen auch, eine elektronische Mailbox zu verwalten. Erfahren Sie, warum das iCloud-Server-Modul eine Verbindung zur Apple iCloud herstellt.

Dienstleistungen: iCloud

Die iCloud ist ein Dienst des Computerriesen Apple. Es ermöglicht, dass verschiedene Arten von Informationen im Internet abgelegt und dann abgerufen werden können. Einige Informationen werden teilweise unmittelbar in der Wolke abgelegt. Allerdings werden sie sofort nach dem Aufbau einer Verbindung zum Internet abgeglichen. iCloud ermöglicht den Zugang zu den Benutzerdaten von allen Apple-Geräten aus. Unter bestimmten Bedingungen ist der Zugang auch von Windows aus möglich. Mit iCloud können Sie auch eine elektronische Mailbox verwalten.

Der Service verwendet IMAP (Internet Nachrichten Access Protocol), um Daten zwischen dem Terminalgerät und dem Server auszutauschen. Für die Verbindung zwischen den Bedienern wird ein sogenanntes STP ( "Simple Mail Transport Protocol") verwendet. SOP3 ( "Post Office Protokoll V3 ") ist nicht für iCloud geeignet. iCloud ist mehr als nur ein E-Mail-Posteingang. Diese Services sind auch Teil des Leistungsportfolios: iCloud ist für jeden kostenfrei, der mit 5 GB Speicherplatz auskommt.

Abschließend noch ein Wort zum Datenschutz: Die über iCloud erfassten Informationen werden auf US-Servern aufbereitet.

iCloud-Daten, die auch auf Google-Servern gespeichert sind |

Apple & i

Apple macht nur langsame Fortschritte beim Aufbau eigener Datenzentren. Apple muss für iCloud auch in Zukunft Server von Drittanbietern verwenden: Dabei wird jede von den Benutzern geladene Akte in einzelne Abschnitte unterteilt, die "von iCloud mit AES-128 und einem SHA-256-Schlüssel aus dem Inhalt der jeweiligen Abschnitte chiffriert werden", wie das Unter-nehmen erklärt.

Keys und Methadaten werden im iCloud-Konto des Benutzers gespeichert. Das verschlüsselte Dateiteil wird dann in Cloud-Diensten anderer Provider gespeichert, "ohne Angaben, die den Nutzer identifizieren können", so Apple. Die Tatsache, dass Apple von Drittanbietern auf Cloud-Plattformen umsteigen muss, ist seit langem bekannt, bisher hat das Unternehmen im White Paper auf Amazon S3 und Azure verwiesen.

In der iCloud können Benutzer Bilder, Texte, Kontakte und Termine ablegen, die auch zwischen den Endgeräten synchronisiert werden können. iPhones und iPads können auch Komplettsicherungen in der iCloud als Standard abspeichern. Apple hat den Key für viele der gesammelten Informationen und kann sie auf Wunsch von Regierungsbehörden ausgeben. Einige Services wie der iCloud Keychain sind End-to-End verschlüsselt und sollten für Apple selbst nicht sichtbar sein.

Der Einsatz von Google-Servern bei Apple wird seit einiger Zeit vermutet: Vor zwei Jahren gab es einen Hinweis, dass Apple mit dem Wettbewerber Apple einen Dienstleistungsvertrag für Cloud Computing im Gesamtwert von 400 bis 600 Mio. Dollar unterzeichnete. Gleichzeitig will der iPhone Hersteller mit milliardenschweren Investitionen die eigene Infra-struktur erweitern und auch außerhalb der USA erste Server-Farmen errichten:

Bereits 2017 sollen die ersten großen europaweiten Datenzentren in Dänemark und Irland ans Netz gehen. Für die Zukunft ist es daher ratsam, dass die ersten Datenzentren in Dänemark und Irland bereits 2017 online gehen. Allerdings haben sich die Vorhaben unter anderem durch Proteste von Anwohnern verzögert; die Betriebsbereitschaft dieser Serverbetriebe wird erst ab 2019 erwartet. tipps+tricks zu diesem Thema:

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