Icloud Sicher

Sichere Icloud-Technologie

Die unabhängige Bewertung mit Vor- und Nachteilen von Apple iCloud. Gibt es einen Speicher oder einen Datenlutscher? Was Sie wissen müssen

Seit 2011 stellt Apple seinen Anwendern so genannte Cloud Services zur Verfügung - also die Option, die Informationen vom Smartphone oder iPod auf den Appleschen Rechnern zu speichern. Dieser Service wird von Apple "iCloud" genannt. Wenn Sie eine Apple ID erstellen, haben Sie in der iCloud bereits ein Konto. Mit der Eingabe Ihrer Apple ID auf dem Smartphone oder iPod wird die iCloud-Funktion aktiviert und das Endgerät mit dem entsprechenden iCloud-Konto verbunden.

In der iCloud sind fünf GB Speicherplatz frei, und wer mehr benötigt, muss dafür aufkommen. Mit der Apple ID und dem dazugehörigen Kennwort werden auch die Zugriffsdaten auf den App Store und die iTunes gespeichert. Der Zugriff auf die iCloud ist seit dem Betriebssystem 11 durch einen zweiten Sicherheitsfaktor gesichert, z.B. bei der Anmeldung mit einem neuen Geräte.

Für die iCloud verwendet Apple die Serverinfrastruktur großer Cloud-Anbieter wie Amazon oder Google. Daher liegen die Informationen physisch auf einem Server anderer Firmen, sind aber dennoch chiffriert. Mit Wirkung vom 29. Januar 2018 werden die Angaben der Besucher auf einem Server des japanischen Herstellers "Cloud Big Data Industrial Development" aufbereitet. In der iCloud stehen Ihnen unterschiedliche Funktionalitäten und Services zur Verfügung.

Sicherung und Synchronisation: Sie können alle Dateien, die auf dem Apple iPhones gespeichert sind, in der iCloud speichern. Remote-Zugriff: Sie können den Remote-Zugriff auch über die iCloud einstellen, um ein fehlendes Endgerät zu finden oder zu entfernen. "Â "iPhone oder iPad weg - was tun? "Das " Fahrrad oder iPad weg - Prävention (iOS)" erläutert, was Sie im Voraus tun können.

E-Mail-Provider: Die iCloud agiert auch als E-Mail-Provider. Für jedes iCloud-Konto können Sie eine freie Anschrift mit der Erweiterung @icloud hinzufügen. Freigabe der Familie: Diese Funktionalität ermöglicht es bis zu sechs Teilnehmern, Informationen und Käufe auszutauschen. Cloud-Storage: Seit 2015 gibt es "iCloud Drive", einen kostenlos nutzbaren Stauraum in der iCloud. Anwendungen können dort auch Dateien speichern und abgleichen und diese von unterschiedlichen Endgeräten aus verwenden.

Die iCloud ist ab dem Betriebssystem 9 bei der ersten Inbetriebnahme des Setup-Assistenten und der Angabe der Appl. ID bei der Abfrage der Appl. aktiviert. Auf diese Weise schalten die meisten Anwender die iCloud selbst ein - oft ohne es zu wissen. Spaetestens seit dem Betriebssystem 11 koennen Sie nur noch diesen Arbeitsschritt umgehen: Wenn Sie bei der Registrierung nach der Apple-ID befragt werden, klicken Sie auf Noch keine Apple-ID oder haben Sie diese vergaengt?

Tippe dann auf "Nicht verwenden" bei der Abfrage "Möchten Sie wirklich keine Apple ID benutzen? Wenn Sie nun den Apple Store öffnen und versuchen, eine Anwendung zu downloaden, müssen Sie Apple ID und Kennwort eintragen. Die iCloud wird nicht auf automatische Weise freigeschaltet (dies kann aber in einer älteren Fassung von yOS 11 der Vergangenheit angehört haben).

Sie können die iCloud auch ab dem Betriebssystem 11. 3 später über die Einstellung Apple-ID, iCloud iTunes oder App-Store (oben, unmittelbar unter dem Benutzernamen) ausschalten und dann nach unten zum Logout blättern. Für die praktische Anwendung trifft jedoch folgendes zu: Wenn Sie ein Apple iPod benutzen, nutzen Sie in der Regelfall auch die iCloud. über die Einstellung Apple ID, iCloud, iTunes oder App Store iCloud können individuelle Einzelfunktionen deaktiviert werden.

Mit com können Sie eine Apple ID und damit ein iCloud- Konto temporär ausschalten oder alle zugehörigen Dateien aufheben. Laut Apple kann der Löschprozess bis zu sieben Tage in Anspruch nehmen. Standardmäßig sind viele iCloud-Funktionen aktiviert und gleichen Datensätze aus. Wenn Sie hier nicht aufpassen, werden Sie sehr schnelle sehr personenbezogene Informationen an Apple weitergeben.

Einige dieser Informationen können Sie sich auch gleich im iCloud-Account ansehen, z.B. die Kontaktdaten. Die folgenden Funktionalitäten sind per Default aktiv: iCloud-Backup: Es werden alle nicht in der iCloud (nicht sichtbar) vorhandenen Gerätedaten ausgelesen. Andere Features, wie z.B. der iCloud Keychain, werden in der Standardeinstellung nicht abgeglichen. um die von Apple in der iCloud abgelegten Dateien herunterzuladen und anzuzeigen.

Apple hat auf die grundlegende Datenschutzverordnung der EU mit dieser Option geantwortet. Bevor Sie das Programm herunter laden, wird Apple Sie fragen, welche Informationen Sie herunterzuladen möchten. Dies können Aktionen im App Store oder iTunes Store, diverse Apple ID Konto- und Geräteinformationen, iCloud Kontakte oder Notizen, E-Mails und Photos in der iCloud oder alle Akten und Dokumente in der iCloud sein.

Laut Apple kann die Bereitstellung der Informationen bis zu sieben Tage in Anspruch nehmen. Sobald die Dateien fertig sind, sendet Apple eine E-Mail an die E-Mail-Adresse, die dem iCloud-Konto zugeordnet ist. Ende 2016 entdeckte das russische IT-Sicherheitsunternehmen Elcomsoft, dass Apple Telefonprotokolle in der iCloud synchronisierte, sowohl für klassische Telefonate als auch für Internet-Telefonie über Anwendungen wie WhatsApp, Skyp oder Apples eigenen FaceTime-Service.

Die Prozedur wurde von Apple bestätigt. Die Gruppe erfasst diese Werte seit der Veröffentlichung von IAS 9, hat aber nie klare Angaben darüber gemacht. Apple erfasst seit dem Betriebssystem 10 ohne Einwilligung des Benutzers gewisse Daten: z.B. welche Emojis-Benutzer welche neuen Worte sie im Tastaturwörterbuch ablegen, sowie Angaben zu Anmerkungen und Spotlight-Suchen.

Seiten seit dem Betriebssystem 11 werden auch die Angaben zu den besuchten Seiten vom Apple iPod übernommen. Zum Schutz des Rechts auf informationelle Selbständigkeit der Benutzer setzt Apple hier das Konzept der "differenzierten Privatsphäre" ein. Die gesammelten Datensätze werden nach dem zufallsbedingten Verfahren so geändert, dass sie dennoch aussagekräftig auswertbar sind. Dies gilt auch für die Analyse von aus der iCloud stammenden Messdaten.

Settings ? Privacy ? Analysis ? Share iCloud analysis. Dies zeigt sich auch in verschiedenen Fällen, in denen selbst das FBI nicht auf Informationen aus den Apparaten von Kriminellen zurückgreifen konnte. Allerdings ist die iCloud eine Form der Hintertür dazu. Obwohl die Informationen in der iCloud in verschlüsselter Form abgelegt werden, kann Apple sie zwar verschlüsseln und z.B. an Kriminalbeamte weiterleiten.

Wenn für die iCloud eine zweifache Authentifizierung aktiviert ist, werden die folgenden Informationen in der iCloud so verpackt, dass auch Apple sie nicht auslesen konnte ("End-to-End"): Siri Sprachsteuerungsdaten. Apple berichtete im Transparenz-Bericht für das erste Quartal 2017, dass die deutschen Behoerden 223 Datenanfragen aus iCloud oder iTunes-Konten gestellt haben, von denen 160 von Apple bereitgestellt wurden.

Besonders heikel sind aus datenschutzrechtlicher Sicht die so genannten Nationalen Sicherheitsbriefe der US-Untersuchungsbehörden, die sich mit der "Nationalen Sicherheit" befassen. In der ersten Jahreshälfte 2017 gab es laut Apple solche Anträge auf rund neuntausend Accounts. iCloud Accounts sind auch bei Cyberkriminellen ein begehrtes Ziel. Im Rahmen eines fulminanten Falles 2014 landen Privatfotos von Dutzenden von US-Prominenten aus ihren iPool-Accounts im Internet.

Anfang 2017 gab eine Hackergruppierung an, 220 Millionen Benutzer mit iCloud-Anmeldeinformationen zu besitzen und zu versuchen, ein Lösegeld von Apple zu fordern. So blockierten im Hochsommer 2017 Häcker mit der Suchfunktion "Mein mobiles Gerät finden" die Endgeräte diverser Benutzer und bedrohten die vollständige Löschung von iCloud-Inhalten, wenn die Benutzer kein dreistelliges Lohnerlösungsbetrag gezahlt hatten.

Woher erhalten Straftäter Zugriffsdaten von der iCloud? Weil Kennwörter oft mehrmals benutzt werden, versuchen Verbrecher solche Dateien ganz unkompliziert in der iCloud. Es gibt bisher keine seriösen Hinweise darauf, dass die Zugriffsdaten von Apple unmittelbar aus dem Unternehmen mitgenommen wurden. Wenn Sie über die Zugriffsdaten auf die iCloud verfügen, können Sie auch nicht über die Weboberfläche sichtbare Inhalte wie z.B. hinterlegte SMS-Nachrichten oder Kennwörter aus der iCloud entnehmen.

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