Individualsoftware

kundenspezifische Software

Unter Individualsoftware versteht man eine individuell für einen Kunden erstellte Anwendungssoftware. Die meisten Unternehmen entscheiden sich daher für individuelle Lösungen für ihre Geschäftsprozesse. Über id="Gr.C3.BCnde_f.

C3.BCr_die_Entscheidung_f.C3.BCr_ein_individuelles.C3. B6sung" >Gründe_für_die_Entscheidung_für_eine_individuelle_Lösung[Edit | < Quelltext bearbeiten]

Unter Individualsoftware (auch Individuallösungen genannt) versteht man in der Informationstechnologie eine Applikationssoftware, die einzeln, d.h. für einen konkreten Benutzer, hergestellt wurde. 1 ][2] Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie auf die Bedürfnisse eines einzigen Kunden zugeschnitten ist - im Unterschied zu Standard-Software, die für eine grössere Anzahl von (potenziellen, teilweise noch unbekannten) Nutzern konzipiert ist.

Individuelle Individualsoftware wird entweder von den Softwarentwicklern eines Unternehmen oder einer Einrichtung, ggf. auch von privaten Anwendern, entwickelt oder von einem unabhängigen Dienstleistungsunternehmen mit der Entwicklung von Softwaren beauftragt. Ein typischer Nutzer von Individualsoftware sind Institutionen, die besondere Ansprüche an ihre Produkte haben, für die es keine genau geeigneten marktfähigen Produkte gibt. Die Schaffung und Wartung von Einzellösungen, eventuell auch der Betriebs- und andere IT-Dienstleistungen, werden oft an Fremdfirmen vergeben, deren Einzelheiten in den entsprechenden Verträgen festgehalten werden.

Sie sind dann bei diesen Dienstleistern Kunde, verbleiben aber im Besitz der jeweiligen SaaS. Entscheiden sich die Firmen für die Schaffung von Individualsoftware, kann dies verschiedene, nicht ausschließliche Ursachen haben: Eine entsprechende Standardprogrammierung ist nicht bekannt. Der Aufwand für Individualsoftware wird als geringer eingeschätzt als der für Individualsoftware. Es geht nicht darum, sich an einen Anbieter zu knüpfen (Lock-in-Effekt), sondern die Steuerung der zukünftigen Softwareentwicklung sicherzustellen.

Mit der eigenen Unternehmenssoftware soll ein Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Wettbewerb (Funktionalität, Anpassungsfähigkeit, Stabilität) erzielt werden. Obwohl es für den vorgesehenen Verwendungszweck Standard-Produkte gibt, möchte man eine geeignetere Problemlösung erarbeiten (z.B. unter Berücksichtigung individueller organisatorischer und technischer Besonderheiten/Anforderungen des Unternehmens). Einziges Merkmal des Begriffs "Individualsoftware" (ISW) ist, dass er für die Nutzung durch einen konkreten Benutzer (d.h. Kunde / Eigentümer) einzeln erstellt wurde.

Hinsichtlich des Ansatzes der Software-Entwicklung (Prozessmodelle, verwendete Entwurfsmethoden, Tools und Architekturen) muss sich dieser nicht grundlegend und unvermeidlich von dem Ansatz der Standard-Software (SSW) abgrenzen. In der Regel wird ein IT-Sicherheitsprojekt gestartet, wenn es sich um solche Aufgaben handelt, die von der bestehenden IT-Sicherheitstechnik nicht abgedeckt werden können und wenn die Ausweitung der vorherigen Systemlösung (unabhängig davon, ob IT-Sicherheit oder IT-Sicherheit) nicht durchführbar ist.

Aus der Perspektive eines einzelnen Kunden werden die Softwareanforderungen aufbereitet. 2 ] Im Falle von SSW können die gewünschten nachfolgenden Adaptionsmaßnahmen einen langen Freigabeprozess durchlaufen haben; im Falle von ISW hingegen ist deren Implementierung leichter, muss aber vom Nutzer selbst durchgeführt oder in Auftrag gegeben werden. Eine Flexibilisierung hinsichtlich eventueller Funktionsanpassungen ist nicht erforderlich, kann aber z.B. durch Parametrierung erreicht werden.

In ISW sind die gängigen SSW-Installationsprogramme oft nicht oder nur in einer einfachen Ausprägung verfügbar, weil keine oder nur wenige Customizing-Funktionen benötigt werden und weil die Installation der Simulationssoftware mit den vorgegebenen Vorgehensweisen der jeweiligen Umgebung erfolgen kann. Stellt man Individualsoftware dem Kauf von Individualsoftware gegenüber, so hat ISW die Entwicklungs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten zu tragen, die in der Regelfall von einem einzelnen Kunden getragen werden.

Aus fertiggestellten Standardkomponenten sowie einzelnen Sonderkomponenten kann die Individualsoftware in gemischter Form mit Hilfe von Verfahren wie der Aspektorientierten oder der Featureorientierten Programmplanung zusammengestellt werden. Für die Erstellung und den Einsatz von Individualsoftware gibt es nicht oder nur in geringem Umfang anfallende Betriebskosten. Möglicherweise muss die Anwendungssoftware nur für eine beschränkte Zahl von Benutzern/Arbeitsplätzen verwendet werden; daher können Standard-Lösungen zu groß sein und erfordern einen höheren Betriebsaufwand.

Damit können auch die Aufwendungen für Supportleistungen im Vergleich zu der großen Anzahl von Nutzern von Standard-Software für Individualsoftware niedriger sein. Der Aufwand für die Benutzerdokumentation kann niedriger sein - wenn man davon ausgeht, dass die Anwender am Entstehungsprozess beteiligt waren/sind, also die Funktionalitäten verstehen und oft das Design der Benutzeroberfläche beeinflusst haben.

Der Grad der Standardisierung und Flexibilisierung der Softwaresysteme muss weniger stark sein. Dies bedeutet, dass die Anwendung nur die jeweils benötigte Funktionalitäten bereitstellen muss. Mit Individualsoftware sind die Abläufe zur Fehlerbehandlung und anschließender Verteilung der Programme oft wesentlich einfacher: Fehlermeldungen, Fehlersuche und -behebung sowie die Erstellung einer neuen Softwareversion können rascher erfolgen. Demgegenüber ist bei Standardprogrammen ein mechanischer Aufbau, in der Regelfall ein Montageprogramm, Teil des Vertriebsapparats, der eine einwandfreie und automatisierte Montage auf den Zielmaschinen durch den Laie aufbaut.

Diese Mechanik muss mit einer Reihe von unklaren Situationen auf den Zielmaschinen fertig werden, und es muss auch ein Clean Deinstallation Mechanism bereitgestellt werden, um die Anwendung zu entfernb. Das kann zu erheblichen Aufwendungen führen und ist auch bei Tests, Fehlerbehebung und Unterstützung sehr aufwendig. Der Aufwand für Werbe- und Vertriebskosten entfällt in der Regelfall.

Soll eine Anwendung auf mehreren Computern genutzt werden, fallen bei Standardanwendungen erhöhte Lizenzaufwendungen an, da demzufolge mehrere Nutzungsrechte erworben werden müssen. Hier kann eine individuelle Programmierung vorteilhafter sein, da die Erschließung nur einmal bezahl. Auf der anderen Seite werden die Ausgaben in der Praktik oft stark überschätzt. Das kann daran liegen, dass die Nutzer oder Kunden aus den niedrigen Anschaffungskosten einer Standard-Software fälschlicherweise den Schluss ziehen, dass die Anschaffungskosten einer Individualsoftware zu hoch sind.

Andere Gründe für die hohen Ausgaben bei Individualsoftware (die meisten dieser Aspekte können auch bei Standard-Software vorkommen, aber die Praxis hat gezeigt, dass sie sich im Laufe der Zeit aus dem Gesamtprojekt ausschließen): Durch die oft geringe Entwickungszeit (im Gegensatz zu Standardsoftware) und den damit verbundenen "Zeitdruck zum Erfolg" entstehen allerlei falsche oder verfrühte Entscheide oder Entwicklungsprozesse.

Oftmals lässt sich jedoch in der Softwarentwicklung über lange Perioden kein sichtbarer Erfolg nachweisen, zumindest nicht gegenüber dem Kunden, wenn dieser ein Softwaretechnik-Laien ist. Der Entwicklungsaufwand umfasst zu einem großen Teil die Planung, die Vorentwicklung, die Modul- oder Teilprogrammentwicklung, die Umgebungsvorbereitung, den Versuch und die Abstimmung von Teilanlagen, die Dokumentierung der Ausgangstexte und der Systementwicklung und dergleichen.

Die Auftraggeberin interveniert in den Entstehungsprozess durch unangemessene Anweisungen, die zu Kostensteigerungen oder bestimmten unangemessenen Anforderungen an die Entwicklung der Produkte und Dienstleistungen der Firma beitragen (z.B. Verlassen auf veraltete bestehende Soft- oder Hardwaresysteme, Kooperation mit MitarbeiterInnen oder Unternehmen oder von ihr vorgeschlagene Systeme). Der Wettbewerbsdruck auf dem Standard-Softwaremarkt ist groß, da das Produkt mit vergleichbaren Wettbewerbsprodukten auf dem Gesamtmarkt konkurrieren muss.

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