Individualsoftware vs Standard Software

Einzelne Software vs. Standardsoftware

Der Unterschied zwischen Individual- und Standardsoftware ist vielfältig. Individuelle Software vs. Standard-Software im Branchenvergleich Wer jemals neue Software brauchte, musste sich unweigerlich mit der Problematik befassen, ob Standard-Software ausreicht oder ob es besser ist, Individualsoftware (Individualsoftware) aufzusetzen. Standard-Software ist, wie der Begriff schon sagt, ein für eine große Anzahl von Anwendern entwickeltes Serienprodukt (z.B.

Word oder Excel von Microsoft).

Damit ist sie (zumindest auf den ersten Blick) viel wirtschaftlicher als die Entwicklung einer auf besondere Kundenbedürfnisse und Geschäftsprozesse zugeschnittenen Software. Sie können die Standard-Software in der Standardausführung in der Regel im Internet erwerben (oder mieten) und sich unmittelbar vor Ort einrichten. Die Software beinhaltet Funktionalitäten, die für eine große Zahl von Anwendern geeignet sind, aber sie wird nie alle Kundenwünsche erfüllen, da sie - wie bereits erwähnt - für eine große Zahl von Anwendern mit unterschiedlichen Bedürfnissen entwickelt wurde.

Für die Anbindung der Standard-Software an andere bestehende Software sind Interfaces erforderlich, die es beiden Systemen ermöglichen, untereinander zu kommunizier. Je nach Software sind solche Interfaces entweder bereits existent oder müssen gesondert erworben werden. Sinnvoll für den Kauf von Standard-Software sehe ich in der Darstellung von Abläufen, die für fast jedes Unter-nehmen gleich sind und entsprechend eine große Chance haben, den eigenen Bedarf gut decken zu können.

Dabei wird die Individualsoftware - wie der Begriff schon sagt - für einen spezifischen Unternehmensprozess maßgeschneidert aufbereitet. D. h. am Beginn wird ausgearbeitet, welche Funktionalitäten die Software exakt zuordnen und beinhalten soll. Natürlich braucht die Programmerstellung etwas mehr Zeit als der Download fertiger Standard-Software aus dem Netz, aber sie kann an individuelle Geschäftsprozesse angepasst werden und ist auch bei veränderten Rahmenbedingungen variabel.

Dabei kann sich die Individualsoftware an die Änderungen in Ihren Unternehmensprozessen anlehnen. Ein Anschluss an andere im Betrieb verwendete Software kann ohne großen Arbeitsaufwand realisiert werden. In der Anfangsphase erscheinen die Projektkosten für das Vorhaben zwar größer als für den Kauf von Standard-Software, aber sie entstehen einmal und sind gut durchplanbar. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass der Anbieter von Standard-Software bei jeder Änderung, Adaption oder Aktualisierung die Hände wieder zurückhält.

Die Verwendung von Individualsoftware wird insbesondere dann empfohlen, wenn die Software zum Kerngeschäft gehört. Damit Sie sich vom Wettbewerb abheben und in mancher Hinsicht besonders leistungsfähig sind, sollten Sie diese mit Hilfe einer speziell entwickelten Software hervorheben. Die Anbieter guter "Massensoftware" sind sehr vielfältig und viele Verfahren (z.B. Gehaltsabrechnung oder CRM) sind in den einzelnen Betrieben nicht sehr unterschiedlich, so dass eine Individualsoftwareentwicklung, insbesondere unter Kostengesichtspunkten, hier keinen wesentlichen Nutzen bringen würde.

Allerdings tritt dieser Kostenfaktor in den Vordergrund, sobald die Software den Kernbereich der Unternehmenstätigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit auszeichnet. Es hat sich in der Praxis bewährt, dass sich erfolgreich tätige Firmen in der Praxis in der Regel auf die Individualisierung ihrer Software verlassen haben und so einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung erzielen konnten. Sie können das Angebot nicht nur zeitlich und ressourcenmäßig optimieren, sondern auch durch permanente Pflege und Aktualisierung der Software ganz gezielt an ihre Prozesse und Bedürfnisse anpass.

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