Inventarisierung ab welchem Betrag

Bestand aus welchem Betrag

Bei beiden Fällen wird die Anlage nicht in den Bestand aufgenommen. Abschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter Hierzu gehört die Erhöhung der Sofortabschreibungsobergrenze für geringwertige Anlagegüter von 410 auf 800 EUR ab dem Stichtag 31. Dezember 2018 und die Erhöhung der Wertuntergrenze zur Schaffung einer Sammelposition von 150 EUR auf 250 EUR. Der Poolabschreibungsbetrag von bis zu EUR 1000 wird beibehalten. Hätte der Parlamentarier die Obergrenze von 410 EUR auf 1000 EUR erhöht, könnte die Pool-Abschreibung abgeschafft werden.

Es ging auch um die Erfassungspflichten für Geringwertige Vermögenswerte. Bei Vermögenswerten, für die nach 6 Abs. 2 EStG eine sofortige Abschreibung in Betracht gezogen wird, sind Steuererhebungspflichten zu erfüllen, wenn deren Anschaffungs- oder Herstellkosten eine gewisse Schwelle überschreiten. Dieses Limit wurde von 150 auf 250 EUR erhöht.

Prinzipiell sind alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in den Bestand einzubeziehen. Bei einigen Anlagen gibt es eine Ausnahmen. Hierbei handelte es sich um geringwertige Anlagegüter im Sinn von § 6 Abs. 2 EStG. Unter geringwertigen Wirtschaftsgütern versteht man in der Regel abschreibbare mobile Sachanlagen, die unabhängig voneinander genutzt werden können. Dabei dürfen die Anschaffungs- oder Herstellkosten einen gewissen Maximalbetrag nicht übersteigen.

Die Bezeichnung "geringwertige Wirtschaftsgüter" ist in 6 Abs. 2 S: 1 S: 1 S: 2 S: 2 EStG Definition: "Geringwertige Wirtschaftsgüter": Der Erwerb oder die Herstellkosten oder der Vermögenswert der abschreibungsfähigen mobilen Vermögenswerte des Sachanlagevermögens, die an ihrer statt gemäß Abs. 1 Nr. 5 bis 6 selbstständig genutzt werden können, können im Geschäftsjahr des Erwerbs, der Produktion oder Einbringung des Vermögenswertes oder der Geschäftseröffnung in vollem Umfang als Betriebskosten in Abzug gebracht werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich eines darin enthalten Vorsteuerbetrages ( 9b Abs. 1) oder der Gegenwert des einzelnen Vermögenswertes gemäß Abs. 1 Nr. 5 bis 6 800 EUR nicht übersteigt.

Eine selbständige Verwertung ist nicht möglich, wenn ein Vermögenswert nach seinem betriebswirtschaftlichen Zweck nur zusammen mit anderen Vermögenswerten des Sachanlagevermögens verwendet werden kann und wenn die im Rahmen der Verwertung erfassten Vermögenswerte miteinander technologisch koordiniert sind. Dies trifft auch dann zu, wenn sich der Vermögenswert vom operativen Nutzungskontext löst und in einen anderen operativen Nutzungskontext einfügen kann.

Vermögenswerte im Sinn von Satz 1, deren Gegenwert 250 EUR überschreitet, sind in ein spezielles, auf dem neuesten Stand zu haltendes Register einzutragen, in dem das Datum des Erwerbs, der Herstellung oder der Hinterlegung des Vermögenswertes oder der Betriebseröffnung und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder der Ersatz gemäß Abs. 1 Nr. 5 bis 6 angegeben sind.

Zum 01.01.2018 wurde die Zahl "150 Euro" durch die Zahl "250 Euro" abgelöst. Zum 01.01.2018 wurde die Zahl "410 Euro" durch die Zahl "800 Euro" abgelöst. Geringwertige Anlagegüter sind daher abschreibbare mobile Anlagegüter, die eigenständig nutzbar sind. Übersteigen die Anschaffungs- oder Herstellkosten 250 (ab 2018) nicht, kann der Vermögenswert unmittelbar als Ertrag verbucht werden (Verbrauchsfiktion).

Bei 250,01 bis 800 (ab 2018) sprechen wir von GWG. Dies sind immer Anschaffungs- oder Produktionskosten, gekürzt um einen darin enthaltene Vor-Steuer-Betrag. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellkosten von mehr als 250 , aber nicht mehr als 800 müssen nicht in einen Sonderbestand einbezogen werden, wenn die geforderten Informationen aus der Bilanz hervorgehen.

Durchschnittlich niedrig bewertete Vermögenswerte: Unabhängige Werthaltigkeit oder Verwendbarkeit: Die unabhängige Verwendbarkeit von verbundenen oder gemeinschaftlich genutzten Vermögenswerten ist kein Maßstab für die Bewertung der unabhängigen Werthaltigkeit. Eine eigenständig bewertbare Anlage existiert, wenn sie in ihrer Ausgestaltung von Belang ist und im Falle eines Verkaufs ersichtlich. Die Frage, ob sie auch unabhängig voneinander verwendet werden kann, ist nicht nur vom Verwendungszweck der beiden oder mehreren beweglichen Gegenstände zusammen, sondern vor allem vom Festigkeitsgrad der hergestellten Verbindungen ( 93 BGB), der Zeitspanne, für die eine Verknüpfung oder Mitbenutzung vorgesehen ist, und dem Äußeren.

Erscheint der bewegliche Teil in sich nachträglich unvollkommen oder wird ein Teil ohne einen oder mehrere der anderen sogar negativ geprägt, so ist in der Regel von einem gleichmäßigen wirtschaftlichen Gut ausgegangen; das Gleiche trifft auf Teile zu, die in einen festen Teil integriert sind (>BFH vom 5.9.2002 - BItBl II S. 877). In H 7. 13 findet sich ein unabhängiges Vermögen und ein nicht unabhängiges Vermögen zur Klarstellung von Zweifeln.

Das ABC der unabhängig nutzbaren Vermögenswerte lautet: EDV-Leitungen samt Anschlusszubehör für die Netzwerkvernetzung einer EDV-Anlage: Leitungen, die als Erweiterung der Anbindung der peripheren Geräte an die Zentrale dienen, können unabhängig ausgewertet, aber nicht unabhängig verwendet werden und sind daher keine Geringfügigkeitswerte (> BFH vom 25.11.1999 - Bundessteuerungsgesetz 2002 II S. 233),....

periphere Geräte eines PC-Systems; dies betrifft nicht so genannten Kombigeräte und für die externen Datenspeichervorrichtungen (> BFH vom 19.2.2004 - HStBl II S. 958), wenn Turm, Bildschirm, Keyboard und Maus zu einem einzigen wirtschaftlichen Vermögenswert zusammengefasst werden, könnte der Kauf eines neuen Bildschirms als Wartungsaufwand verbucht werden. Gemäß dem Urteil des BFH vom 15.07.2010 (III R 70/08) ist es nicht möglich, den Rechner zusammen mit den Zusatzgeräten als eine Baugruppe zu sehen.

Für die Bewertung, ob mehrere Objekte zu einem einzigen wirtschaftlichen Gut zusammengefasst werden sollen oder ob sie als einzelne Wirtschaftsgüter zu bewerten sind, ist es wichtig, ob sie auch nach einer möglichen Kombination ihre Fähigkeit zur unabhängigen Bewertung beibehalten ( "Senatsbeschluss vom 29. 9. 1990 III R 178/86, BFHE 162, 177, BStBl II 1991, 187). Ausschlaggebend ist, ob der Vermögenswert nach allgemeiner Marktbetrachtung im Detail signifikant und im Veräußerungsfall materiell ist (siehe Senatsbeschlüsse vom 27. 9. 1990 III R 77/89, BFHE 164, 156, BStBl II 1991, 361 und vom 16. 7. 2004 III R 6/03, BFHE 206, 513, BStBl II 2004, 1081).

Dementsprechend ist ein Druckunternehmen als unabhängiges Gut zu betrachten (siehe Urteile des BFH vom 11. Januar 2004 VI R 19/02, BFH/NV 2004, 1386 sowie BFH/NV 2004, 1557; Beschluss der Oberflächenfinanzdirektion Magdeburg vom 15. Mai 2002 S 2354 - 5 - S 222, Finanz-Rundschau 2002, 697). Ebenso ist eine Bilanzierung als nachträglicher Anschaffungspreis für einen Vermögenswert "Computersystem" ausgeschlossen.

Ausgaben für selbst genutzte, abschreibbare Mobilien können im Jahr des Erwerbs in vollem Umfang als erfolgsabhängige Ausgaben abgezogen werden, wenn die Ausgaben für den einzelnen Vermögenswert 410 EUR nicht überschreiten ( 6 Abs. 2 S. 1 EWStG alt in Verbindung mit 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 7 EWStG).

Eine selbständige Nutzung ist nicht möglich, wenn ein Vermögenswert nach seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch nur zusammen mit anderen Vermögenswerten verwendet werden kann und wenn die im Rahmen der Nutzung importierten Vermögenswerte miteinander technologisch koordiniert sind ( 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 EStG). Das gilt für die Einzelkomponenten eines PC-Systems, die entsprechend ihrer technologischen Merkmale interagierend ausgelegt sind und nach der Abtrennung von den anderen Produkten nicht mehr unabhängig voneinander verwendet werden können (Urteil BFH in BFHE 205, 220, BStBl II 2004, 958).

EDV-Programme, deren Anschaffungs- kosten 410 nicht übersteigen, werden als Trivial-Software betrachtet. Uneingeschränkte ( "immaterielle") Vermögenswerte umfassen: Rechte, ähnliche Rechte und andere Vorzüge. Triviale Programme sind tragbare mobile und unabhängig nutzbar. EDV-Programme, deren Anschaffungsgebühren 410 EUR nicht übersteigen, sind als triviale Programme zu erachten. Intangible Assets sind nicht die Größen, die nicht unabhängig bewertet werden können und die einen Firmenwert schaffen.

In Auszügen aus der Stellungnahme des Parlamentssekretärs Dr. Michael Meister vom 9. Mai 2017 zur eventuellen Novellierung von R 6/2005: 1 Abs. 1 S: 3 Einkommensteuerrichtlinien: Der in R 5.5.1 S. 3 der Einkommensteuerrichtlinien 2012 genannten Obergrenze für die Handhabung von EDV-Programmen wie Trivialprogrammen in der Größenordnung von 410 EUR lag die Obergrenze für die Wertfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern nach 6.2 Einkommensteuergesetz (EStG) zugrunde.

Die nächste Neufassung der Einkommensteuerrichtlinie sieht eine Erhöhung entsprechend der Neuregelung in 6 Abs. 2 S. 2 UStG vor. Ab 2018 können bis zu einem Wert von 800 EUR netto erworbene EDV-Programme als geringwertiges Anlagevermögen unmittelbar wertberichtigt werden. Alternativ können Sie eine Konzernposition anlegen, wenn die Anschaffungs- oder Herstellkosten der einzelnen Anlage 250 , aber nicht 1000 ? überschreiten.

Dies sind auch Geringfügige Vermögenswerte. Ungeachtet des ersten Satzes von Abs. 2 kann ein Kollektivposten für das abschreibbare bewegliche Anlagevermögen gebildet werden, das im Geschäftsjahr, in dem der Vermögenswert erworben, hergestellt oder deponiert oder das Unternehmen eröffnet wird, selbständig genutzt werden kann, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich eines darin enthaltenem Vorsteuerbetrags ( 9b Abs. 1) oder der Einzelgegenstandswert gemäß den Abs. 5 bis 6 des Absatzes 1 250 EUR, aber nicht 1 000 EUR übersteigt.

Verlässt ein Vermögen im Sinn von Satz 1 das Geschäftsvermögen, so darf der Summenposten nicht reduziert werden. Der Erwerb oder die Herstellkosten oder der Vermögenswert der abschreibungsfähigen mobilen Vermögenswerte des Sachanlagevermögens, die an ihrer statt gemäß Abs. 1 Nr. 5 bis 6 selbstständig genutzt werden können, können im Geschäftsjahr des Erwerbs, der Produktion oder Einbringung des Vermögenswertes oder der Geschäftseröffnung in vollem Umfang als Betriebskosten in Abzug gebracht werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich eines darin enthalten Vorsteuerbetrages ( 9b Abs. 1) oder der Gegenwert des einzelnen Vermögenswertes gemäß Abs. 1 Nr. 5 bis 6 250 EUR nicht übersteigt.

Auf alle Vermögenswerte, die während eines Wirtschaftsjahres erworben, hergestellt oder eingebaut wurden, werden die Absätze 1 bis 3 in einheitlicher Weise angewandt. Seit dem 01.01.2018 wird der Eintrag "150 Euro" durch den Eintrag "250 Euro" abgelöst. Die Abschreibungsdauer von 5 Jahren bei der Kollektivpostenmethode ist auch dann anwendbar, wenn die Geringwertigen Güter vor Ende der 5 Jahre aus dem Sachanlagevermögen herausfallen (Verkauf, Entzug oder Nichtverwendbarkeit).

Die Unternehmensteuerreform 2008 führte neue Abschreibungsregelungen für Geringfügiges Vermögen ein. Bei Vermögenswerten mit Anschaffungs- oder Herstellkosten von 150,01 bis 1000 war ein Kollektivposten zu bilden, der über 5 Jahre mit einem Gewinnabführungssatz von je 20% aufzulösen war ( 6 Abs. 2a STG 2008). Das Wirtschaftsförderungsgesetz (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) hat die Vorschriften für die Abwertung geringwertiger Güter noch einmal modifiziert.

Anschaffungskosten oder Herstellkosten bis zu 150 Euro net Sofortabschreibungen oder Planabschreibungen nach der normalen Lebensdauer. Sie kann daher für jede Anlage einzeln ausgewählt werden. Dabei ist die Auswahl völlig unbestimmt, wie die Geringwertige Vermögenswerte über 150 Euro geschätzt werden. Anschaffungskosten von 150,01 auf 410 Euro net Sofortabschreibungen oder Planabschreibungen nach betriebsgewöhnlicher Lebensdauer oder Sammelpositionen mit Abschreibungen über 5 Jahre.

Anschaffungskosten von 410,01 auf 1000 Euro netCollective-Position mit einer Abschreibungsdauer von 5 Jahren oder planmäßiger Abschreibungen nach Ablauf der Lebensdauer. Durch das " Zweite Entlastungsgesetz " und das " Steuergesetzbuch im Rahmen der Übertragung von Rechten " wurden die Vorschriften für die Abwertung von Geringfügigen Vermögenswerten noch einmal umgestellt. Die folgenden Bestimmungen gelten für Vermögenswerte, die nach dem Stichtag des Jahresabschlusses 2017 erworben, gefertigt oder in das Geschäftsvermögen einbezogen wurden:

Anschaffungskosten oder Herstellkosten bis zu 250 Euro net Sofortabschreibungen oder Planabschreibungen nach der normalen Lebensdauer. Sie kann daher für jede Anlage einzeln ausgewählt werden. Dabei ist die Auswahl völlig unbestimmt, wie die Geringwertige Vermögenswerte über 250 Euro geschätzt werden. Anschaffungskosten von 250,01 bis 800 Euro net Sofortabschreibungen oder Planabschreibungen nach betriebsgewöhnlicher Lebensdauer oder Sammelpositionen mit Abschreibungen über 5 Jahre.

Anschaffungskosten von 800,01 bis 1000 Euro netCollective-Position mit Abschreibungen über 5 Jahre oder planmäßiger Abschreibungen nach Ablauf der Lebensdauer. Die Möglichkeit der Sammelpositionen kann nur für alle Vermögenswerte des Geschäftsjahres mit einem Aufwand von mehr als 150 (ab 2018 mehr als 250 ) und nicht mehr als 1000 ) Euro (geschäftsjahresbezogene Option) vereinheitlicht werden.

Daher ist es nicht gestattet, einzelne unabhängig genutzte Vermögenswerte bis zu einem Betrag von 410 (ab 2018 bis zu 800 ) unmittelbar abzuschreiben und weitere in den Summenposten aufzunehmen. Wenn kein Kollektivposten geschaffen wird, sind alle unabhängig genutzten Vermögenswerte über 410 (ab 2018 über 800 ) plangemäß abzuschreiben. In diesem Fall sind alle unabhängig genutzten Vermögenswerte über 410 (ab 2018 über 800 ) plangemäß zu wertberichtigen. Aus den Anschaffungs- oder Herstellkosten von 150,01 (ab 2018 250,01 ) Euro ergibt sich eine spezielle Erfassungspflicht.

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