Inventur Erstellen

Erstellen von Inventar

Das Inventar ist Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Buchhaltung und muss einmal jährlich durchgeführt werden. Die Grundsätze für die "ordnungsgemäße" Durchführung der Bestandsaufnahme für jedes Geschäftsjahr. Hier können Sie unsere Tipps und Anweisungen zu Inventar und Inventararten lesen. Das Inventar ist die vollständige Bestandsaufnahme aller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten eines Unternehmens in Bezug auf Wert und Menge.

Zeitplan: Und so funktioniert die Inventur

Danach wird entweder ein Hinweisschild an der Türe angebracht: "Für Inventur geschlossen" oder es ist ein Wochenendarbeitsplatz zu erledigen, bei dem alle Artikel des Unternehmens mitzählen werden. Das ist die Art und Weise, wie die Inventur funktioniert. Und wer muss schon eine Inventur durchführen? Nur Unternehmen, die Bilanzen erstellen, sind zur Inventurpflicht. Der Zwang, das Lager (einschließlich Waren, Anlagevermögen, Kassenbestand, Guthaben, Kundenforderungen, Schulden) durch das Lager zu führen, existiert sowohl nach Handelsrecht (§§ 240 ff. HGB) als auch nach Steuerrecht (§§ 140 ff. Abgabenordnung).

Du bist nicht verpflichtet, eine Inventur zu machen. In manchen Fällen kann es auch nützlich sein, wenn die Rechner für die Einnahmenüberschüsse eine Inventur durchführt. Ein freiwilliges Inventar ist z.B. dann nützlich, wenn ein Überschussrechner einen Kredit bei einer Hausbank in Anspruch nehmen will und seine Kreditwürdigkeit unter Beweis stellen will. Freiwilliges Inventar: Warum? Das Inventar kann auch als frühzeitiges Warnsystem angesehen werden, wenn die Finanzentwicklung in die entgegengesetzte Richtung zielt.

Inventurfehler: Was sind die Folge? Im Rahmen von Steuerprüfungen des Finanzamtes ist das Inventar in der Regel ein sehr kritischen Teil. Stattdessen ist er auf Inkonsistenzen, Mängel und Irrtümer im Bestand bedacht. Aber während der Inventur vergaß er aus Versehen Waren aus einem Lagerraum außerhalb des Werks.

Die folgenden steuerlichen Folgen sind aufgrund dieses Fehlers denkbar: Das schlechteste Ergebnis des Auditors war, dass die Buchhaltung falsch war, weil das Warenlager nicht in den Bestand aufgenommen wurde. Die Prüferin vergrößert den Bestand durch die Ware im Warenlager - Steuerrückstände. Die Inspektorin fügt dem Bestand eine Sicherheitsmarge hinzu, da ein Irrtum zwangsläufig mehrere Irrtümer zur Folge haben kann - Nachsteuerzahlung.

Bei Irrtümern in der Inventur wird vom Inspektor noch gezielter nach Kassendaten gesucht. Ist die Inventur nicht korrekt, hat der Wirtschaftsprüfer des Finanzamtes in der Regel weitere Verdachtsmomente: Wenn der Meisterbäcker nicht glaubhaft nachweisen kann, dass es sich bei dem Bestandsfehler um ein einzigartiges Versäumnis handele, kann auch ein strafrechtliches Verfahren wegen Verstoßes gegen die Steuerpflicht eröffnet werden.

Schlussfolgerung: Irrtümer im Inventar können selbst für den ehrlichen Steuerpflichtigen zu enormen Problemen mit dem Steueramt führen und wirklich kostspielig werden. Daher sollten Sie das Inventar nicht auf die leichte Schulter nehmen und als unnötige Pflicht ankreuzen. Ganz im Gegenteil: Das Inventar muss gründlich erstellt werden, um steuerliche Benachteiligungen zu vermeiden und auf die Vollzähligkeit zu achten.

Das Inventar sollte gut aufbereitet sein. Der Terminplan hat einen maßgeblichen Einfluß auf die Inventur. Der Grund dafür ist, dass das Inventar alle Vermögenswerte Ihres Unternehmens zum Stichtag, d.h. in regelmäßigen Abständen zum Stichtag ist. Mit zunehmender Inventur wird die Umrechnung auf den Stichtag umso aufwendiger. Dies liegt daran, dass Waren, die am oder nach dem Stichtag verkauft oder geschaffen wurden, bei der Inventur berichtigt werden müssen.

Die Zählung, Messung, Verwiegung ist nur für den Bestand und für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gültig. Provisionsgüter, Proben von Handelspartnern, Anlagen wie z. B. in einem Anlagenregister eingetragene Geräte, Tools und Kraftfahrzeuge können aus dem Bestand gestrichen werden. Inventarlisten sollten während der Inventur aufbewahrt werden. Achtung: Die Inventarlisten und alle im Zusammenwirken mit dem Inventar erstellten Datensätze sollten im Zuge der Steuerverweildauer archiviert werden.

Im Zweifelsfall können Sie mit diesen Unterlagen die negativen Steuerfolgen vermeiden. Um zu vermeiden, dass das Steueramt während der Inventur Inkonsistenzen feststellt, wird empfohlen, dass der Unternehmensberater auch ein bis zwei Std. lang die Räumlichkeiten besucht und die Bestandsaufzeichnungen nach dem Zufallsprinzip überprüft. Bestandsdifferenzen - was ist zu tun? Beim Inventar wird dem Bestand zugleich ein Betrag zugeordnet.

Daher kann es sein, dass der Bestand an Gütern nach IT-Rechnungslegung vom realen Bestand abhängt. Dabei ist ein Mehraufwand oder Mehrertrag zu erfassen. Beispiel: Wenn sich nach der Inventur herausstellt, dass der Buchhaltungsbestand um 5000 EUR über dem Betrag nach der Inventur liegt, muss ein Zusatzaufwand gebucht werden.

Um das Steueramt jedoch einbeziehen zu können, müssen glaubwürdige Ursachen für die Abweichung in schriftlicher Form festgehalten werden (Kaufleute, verderbliche Waren, mangelhafte Waren). Ab wann muss die Inventur durchgeführt werden? Steuerämter anerkennen drei unterschiedliche Inventarisierungsverfahren. Bei jedem dieser Bestandsaufnahmeverfahren gibt es unterschiedliche Steuervorschriften, die der Fachmann auf jeden Fall einhalten sollte. Beim Stichtagsbestand findet die Inventur bis zum Stichtag des Folgejahres, längstens bis zum Ablauf des Jahres 2010, statt.

Wareneingänge zwischen dem ersten und dem zehnten Jänner müssen vom Lagerbestand abgezogen und der Warenverkauf wieder zurückgebucht werden. Dieses Inventar ist für Unternehmen geeignet, bei denen in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres nicht viel in Bezug auf die Bestellungen vorkommt. Diese Inventur ist für Inventargegenstände obligatorisch, bei denen es zu unkontrollierbaren Veräußerungen infolge von Schrumpfung, Verdunstung, Verschlechterung oder Brüchigkeit kommen kann, es sei denn, diese Veräußerungen sind aufgrund von Erfahrungen immer gleich geblieben.

Handelsrechtlich ist es auch möglich, das Inventar zu verschieben. Der Vorgriff auf die Inventur ist möglich. Typischer ist jedoch die Neuzuordnung des Bestands. Dabei ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Inventur in den ersten zwei Monate nach dem Stichtag des Jahresabschlusses erfolgen muss. Zeitverzögerte Bestände sind jedoch nicht gestattet, wenn für Bestände aufgrund von Schrumpfung, Ausbeute, Verdunstung, leichter Fragilität oder ähnlichen Prozessen unkontrollierte Abweichungen ersichtlich sind.

Wenn Sie also auf die zeitversetzte Inventur wechseln wollen und Vorbehalte haben, ist es besser, diese Form der Inventur vom Steueramt in schriftlicher Form genehmigen zu lassen. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Inventur zu genehmigen. Wenn die Inventur zu einem bestimmten Zeitpunkt im Monat Feber zum Stichtag 31.12. stattfindet, ist die folgende Retourenbuchhaltung erforderlich, um den richtigen Wert der Inventur zu ermitteln: Mit der EDV wird es möglich: Hat ein Handwerksunternehmen eine gut gegliederte Bestandsbuchhaltung, können die Lagerbestände in der Regel auf Tastendruck nach Sorte und Quantität aus der Finanzbuchhaltung herausgefiltert werden.

Aber auch hier findet die Inventur nicht ganz ohne Inventur statt. Die Inventur ist auch bei dieser Ausführung spätestens einmal im Jahr durch Abzählen, Abmessen und Wägen obligatorisch. Um die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsführung durch das Steueramt berücksichtigen zu können, müssen die nachfolgenden Anforderungen erfüllt sein: Gemäß dieser Inventur müssen dann die Bestandsaufzeichnungen berichtigt werden.

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